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Profi - Know How Rund ums Haus

Fenster und Haustüren sorgen für Sicherheit und Komfort

Und sie haben auch großen Einfluss auf das Erscheinungsbild

Modernes Haus mit Fenstern und Haustüre

Fenster und Haustüren sind Bauelemente, die nicht nur die Optik deines Hauses entscheidend prägen, sondern auch wichtige Funktionen erfüllen. Du kannst zwischen vielen Varianten auswählen. Das Spektrum reicht von rustikalen Fenstern und Haustüren aus Holz bis zu stylischen Modellen aus Glas und Edelstahl. Mit hochwertigen modernen Fenstern und Türen unterstreichst du den Stil deines Hauses und wertest die Fassade eindrucksvoll auf. Aber auch hinsichtlich der Funktionalität lohnt es sich, über den Austausch von Fenstern und Türen nachzudenken.

Ein hohes Maß an Sicherheit

Ältere Fenster und Haustüren leisten leider wenig Widerstand gegen Einbruchsversuche – Es dauert manchmal nur Sekunden, bis der Einbrecher sich Zutritt verschafft hat. Moderne Fenster und Haustüren sind mit verschiedenen Sicherheits-Features ausgestattet und machen es nahezu unmöglich, schnell und lautlos ins Haus einzudringen. Es ist erwiesen, dass Einbruchsversuche abgebrochen werden, wenn die Diebe auf derartige Hindernisse stoßen.

Kuschelig warm und angenehm ruhig: Genieße den erhöhten Wohnkomfort

Mehrfach verglaste Fenster und optimal isolierte Haustüren bieten einen ausgezeichneten Schallschutz und sorgen dafür, dass du selbst an einer belebten Straße in deinem Haus nicht vom Außenlärm gestört wirst. Darüber hinaus sind moderne Fenster und Türen entscheidend für die Energieeffizienz des Hauses – Die Heizwärme bleibt im Raum und die Kälte kann nicht eindringen. Das reduziert die Heizkosten und ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.

Farbe, Form, Funktion – es gibt so viele Möglichkeiten

Aber auch Einbruchschutz, Dämmung und Lärmschutz sind sehr wichtige Auswahlkriterien

Die richtigen Fenster auswählen

Fenster prägen die Optik deines Hauses und übernehmen außerdem wichtige Funktionen. Sie sorgen nicht nur für Helligkeit und frische Luft, sondern beeinflussen zusätzlich den Einbruchs-, Schall- und Wärmeschutz. Bei einem Neubau werden zwischen fünf und sechs Prozent der Baukosten für die Fenster verwendet.

Wann sollte man die Fenster erneuern?

Bei der Planung eines Sanierungsvorhabens sollten auch die Fenster überprüft werden. Fenster, die vor 1995 eingebaut wurden, entsprechen nicht den heutigen Anforderungen an den Einbruchschutz und die Energieeffizienz. Ein Fenstertausch trägt wesentlich zu einer energetischen Sanierung bei und wird deshalb durch Förderprogramme unterstützt. Mit der be.connect Fördermittel-Suche findest du problemlos die passenden Förderprogramme für deinen Neubau oder dein Sanierungsvorhaben. Der Fenstertausch lohnt sich in jedem Fall: Nach dem Einbau von Thermofenstern sparst du zwischen 15 und 40 Prozent der Heizkosten ein. Moderne Fenster haben eine Lebensdauer von ungefähr 40 bis 50 Jahren, in denen sich die Heizkostenersparnis aufsummiert. Darüber hinaus ist ein Fenstertausch auch im Hinblick auf den Schall- und Einbruchsschutz sinnvoll.

Fensterrahmen: Welches Material ist empfehlenswert?

Das Material der Fensterrahmen bestimmt das Aussehen und beeinflusst die Energieeffizienz. Du kannst dich bei allen Fenstergrößen zwischen Kunststoffrahmen, Alurahmen und Holzrahmen entscheiden. Fällt die Wahl auf Kunststoff- oder Aluminium-Fenster, ist das Vorhandensein einer thermischen Trennung und eines Kammersystems wichtig. Unabhängig vom Material sollten Fensterrahmen über mehrere Dichtungsebenen, hochwertige Dichtungen und Rahmenprofile verfügen. Kunststofffenster sind besonders günstig und halten sehr lange. Wichtig sind hier farbechte, UV-geschützte Oberflächen und die Qualität des Rahmenprofils sowie ein stabiler Stahlkern. Aluminiumrahmen sind sehr leicht und dennoch stabil, korrosionsfrei und unempfindlich. Auch diese Fenster halten sehr lange und eignen sich hervorragend für großflächige Fenstergrößen. Damit die Wärmedämmung gewährleistet ist, sollten im Rahmenprofil eine thermische Trennung und ein zusätzlicher Dämmkern vorhanden sein. Holzfenster sind besonders attraktiv und das Holz wirkt selbst als Dämmstoff. Allerdings benötigen die Holzrahmen mehr Pflege, damit die Holzfenster lange schön und funktionsfähig bleiben.

Sind die Fenstergrößen genormt?

Der moderne Fensterbau zeichnet sich durch eine maximale Flexibilität aus. Normen haben sich bei den Fenstergrößen nicht durchgesetzt, da die Wünsche der Bauherren sehr individuell sind. Dank moderner Fertigungstechniken ist es problemlos möglich, Fenstergrößen nach Kundenwunsch zu liefern.

Welche Fenster bieten die beste Wärmeisolation?

Der Wärmeschutz hängt größtenteils von der Verglasung ab. Im Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist festgelegt, dass der U-Wert maximal 1,3 betragen darf (bei Dachfenstern 1,4). Der U-Wert ist der Wärmedurchgangskoeffizient und gibt an, wieviel Wärme über die Fensterflächen entweicht. Zwei- und dreifachverglaste Fenster erfüllen die Anforderungen. Gleiches gilt für Thermofenster.

Sind Schallschutzfenster sinnvoll?

Schallschutzfenster sind besonders bei Häusern, die an belebten Straßen oder in der Innenstadt stehen, empfehlenswert. Du kannst dich bei der Wahl deiner Schallschutzfenster an den sechs Schallschutzklassen orientieren. Schallschutzfenster der Schallschutzklasse 1 dämmen Außengeräusche um 25 bis 29 Dezibel. Die Schallschutzklasse 6 garantiert eine Verringerung des Geräuschpegels um mehr als 50 Dezibel. Zum Vergleich: Sinkt der Geräuschpegel um zehn Dezibel, erscheint es uns, als hätte sich die Lautstärke halbiert. Werden nahezu alle Außengeräusche durch Schallschutzfenster abgeschirmt, entsteht oft ein Isolationsgefühl. Deshalb solltest du dich bei der Wahl der Schallschutzfenster im Fachbetrieb deines Vertrauens beraten lassen.

Die richtige Haustüre auswählen

Neben der Optik solltest du bei der Auswahl neuer Haustüren besonders auf den Einbruchschutz und die Wärmedämmung achten. Darüber hinaus sollten die Türen langlebig und widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse sein.

  • Der Beitrag von Haustüren zur Energieeffizienz deines Hauses: Haustüren sollten so konstruiert sein, dass möglichst wenig Wärme nach außen entweicht und wenig Kälte eindringt. Es hängt insbesondere vom Rahmen der Türen ab, ob die Wärmedämmung optimal ist. Du kannst dich bei der Auswahl von Haustüren am U-Wert, dem Wärmedurchgangskoeffizienten, orientieren. Dieser U-Wert sollte maximal 1,5 betragen. Türen im Eingangsbereich von Passivhäusern verfügen sogar über einen U-Wert von 0,6. Um das Entstehen von Zugluft zu vermeiden, sollten Haustüren mit zwei Dichtungen ausgestattet sein und zusätzlich über eine absenkbare Bodendichtung verfügen. Mit einer derartig hochwertigen Dichtung sorgst du zudem für einen sehr guten Schallschutz.
  • Der Beitrag von Haustüren zum Einbruchschutz: Das Thema Einbruchschutz ist ebenfalls relevant, wenn du deine Haustür auswählst. Die Glaselemente in den Haustüren sollten aus einbruchshemmendem Sicherheitsglas bestehen. Darüber hinaus solltest du ein Augenmerk auf die Schließsysteme richten. Schließsysteme mit aufbohrhemmenden Profilzylindern, mehrpunktverriegelten Schlössern und aushebelsicheren Beschlägen bieten dir und deiner Familie einen maximalen Schutz. Im Rahmen einer Sanierung kannst du den Einbruchschutz durch das Nachrüsten moderner Schließsysteme entscheidend verbessern. Du möchtest dein Zuhause als Smart Home ausstatten? Dann sind elektronische Schließsysteme die perfekte Wahl. Smarte Schließsysteme ermöglichen das Öffnen und Schließen von Haustüren per App. Du kannst jederzeit unterwegs Zugangsberechtigungen für Handwerker oder den Paketboten erteilen. Diese Möglichkeit bietet dir, besonders zusammen mit einer Videoüberwachung, die volle Kontrolle und Flexibilität. Smarte Schlösser, die sich per Fingerabdruck-Scan öffnen lassen, machen den Haustürschlüssel überflüssig und spezielle Apps zeigen an, wer gerade zuhause ist.

Aus welchen Materialien bestehen Haustüren?

Es gibt Türen aus Holz, Aluminium und Kunststoff. Die Auswahl hängt vom Stil des Hauses ab. Zu einem rustikalen Landhaus passen Holztüren optimal. Holz ist langlebig, begeistert durch den natürlichen Look und verfügt über sehr gute Wärmedämmeigenschaften. Hochwertige Holztüren sind mit einem Stahlkern ausgestattet, der ein Verziehen der Türen verhindert und den Einbruchschutz optimiert. Nachteilig ist allerdings der hohe Pflegeaufwand. Holztüren benötigen regelmäßig eine Lasur, um den Witterungseinflüssen zu trotzen.

Aluminium ist ein Material, das für die Herstellung von Türen immer beliebter wird. Aluminiumtüren sind pflegeleicht, stabil und resistent gegen Witterungseinflüsse. Die Dämmeigenschaften sind jedoch schlechter als die einer Holztür. Deshalb werden Qualitäts-Aluminiumtüren mit einer zusätzlichen Isolierungsschicht ausgerüstet. Alu-Türen sind in vielen Farben erhältlich und benötigen keinen Anstrich. Nachteilig ist der im Vergleich zur Holz- und Kunststofftür höhere Preis.

Kunststofftüren sind relativ preiswert, nahezu wartungsfrei und pflegeleicht. Darüber hinaus bieten diese Türen einen sehr guten Wärmeschutz. Ein umlaufender Stahlrahmen sorgt für einen maximalen Einbruchschutz und verhindert ein Verziehen der Haustür. Nachteilig ist der relativ geringe Schallschutz und die Gefahr, dass sich die Oberfläche im Laufe der Jahre verfärbt.

Ist eine verglaste Haustür empfehlenswert?

Bei einer Haustür mit verglasten Elementen fällt mehr Licht in den Eingangsbereich. Außerdem kannst du mit farbigen Mattglas- und Strukturglas-Elementen oder Bleiverglasungen mit individualisierten Designs deine Haustür zu einem echten Blickfang machen. Wichtig ist jedoch ein einbruchshemmendes Glas mit einem niedrigen U-Wert. Wenn du möchtest, dass möglichst viel Tageslicht in den Flur oder die Diele fällt, kannst du dich für eine Haustür mit zusätzlichem Glas-Seitenteil entscheiden. Neubau- und Sanierungsprojekte, die bestimmte Vorgaben hinsichtlich der Energieeffizienz und des Einbruchschutzes erfüllen, werden durch Förderprogramme unterstützt. Welche Förderprogramme für dein Projekt infrage kommen und welche Bedingungen daran geknüpft sind, erfährst du in unserer Fördermittel-Suche.

Einbruchschutz bei Fenstern und Haustüren

Leider benötigen Einbrecher oft nur einen einfachen Schraubendreher, um Fenster und Türen in wenigen Sekunden zu öffnen. Obwohl die meisten Menschen über eine Hausratversicherung verfügen und die finanziellen Schäden somit ausgeglichen werden, sind die Folgen eines Einbruchs oft dramatisch. Es wurden nicht nur Wertgegenstände gestohlen oder Erinnerungen vernichtet. Was bleibt, ist vor allem ein Gefühl der Angst. Tatsächlich empfinden Einbruchsopfer die psychischen Folgen als wesentlich schlimmer als die materiellen Schäden.

  • Haustüren, Balkontüren, ungesicherte Fenster und Lichtschächte sind die Schwachpunkte eines Hauses.
  • Sind Fenster und Türen mit moderner Sicherheitstechnik ausgestattet, wird der Einbruchsversuch in den meisten Fällen umgehend abgebrochen.
  • Folgende Maßnahmen erhöhen den Einbruchschutz: Einbau einer einbruchsicheren Haustür, einbruchsicherer Fenster oder eines elektrischen Zutrittssystems. Bei Fenstern und Haustüren kann auch nachgerüstet werden. Abschließbare Fenstergriffe, Pilzkopfzapfen, Zylinderschlösser mit Einfach- oder Mehrfachverriegelung und Hakenschwenkriegel, Profilzylinder mit Aufbohrschutz und Schutzbeschläge sind einige der Möglichkeiten, den Einbruchschutz zu verbessern und die Sicherheit zu erhöhen.
  • Sicherheitsglas verlängert die Zeit, die Einbrecher benötigen, um die Scheiben zu zerstören. Du solltest dich mindestens für Scheiben der Widerstandsklasse RC 2 entscheiden. Die Widerstandsklasse RC 3 ist bei höherem Sicherheitsbedürfnis geeignet und widersteht mindestens fünf Minuten einem Einbruchsversuch (RC 2 drei Minuten).
  • Der Einbau einer Alarmanlage oder eines Bewegungsmelders erhöht den Einbruchschutz ebenfalls erheblich.
  • Fenstergitter erschweren den Einbruchsversuch und können Einbrecher direkt abschrecken. Besonders im Erdgeschoss und bei Fenstern und Lichtschächten, die nicht einsehbar sind, ist ein Einbau empfehlenswert.
  • Es ist sinnvoll, sich kompetent im Fachbetrieb beraten zu lassen, um die einzelnen Komponenten des Sicherheitssystems optimal aufeinander abzustimmen.
  • Der Grundschutz sollte aus mechanischer Sicherheitstechnik bestehen. Danach kann man zusätzlich mit elektronischen Systemen nachrüsten.
  • Der Klassiker: Ein Zweitschlüssel darf keinesfalls in irgendeinem, scheinbar sicheren Versteck auf dem Grundstück deponiert werden. Einbrecher kennen ALLE Verstecke.
  • Büsche und Sträucher sollten den Eingangsbereich und andere einbruchsgefährdete Stellen nicht verdecken.
  • Gibt es baurechtliche Bestimmungen, die zu beachten sind? Gibt es Vorgaben von Seiten der Versicherung?

Fliegengitter

Es gibt verschiedene Arten des Insektenschutzes für Fenster. Das Angebot reicht von einfachen Fliegengittern aus verschiedenen Kunststoffmaterialien, die man selbst passend zuschneidet und dann in den Fensterrahmen klebt bis zu maßgefertigten Schutzgittern, die im Rahmen montiert werden. Während die erste Variante meist nur eine Saison hält und oft nur unzureichenden Schutz bietet, sind Insektenschutz-Spannrahmen eine Anschaffung für viele Jahre. Insektenschutz-Spannrahmen lassen sich einfach montieren und sind für fast alle Fenstergrößen und -formate verfügbar. Außerdem kannst du diesen Insektenschutz farblich an die Rahmen deiner Fenster anpassen. Sehr komfortabel sind außerdem Insektenschutz-Rollos, die besonders für Fenster geeignet sind, welche nach außen geöffnet werden. Wenn du eine umfassende Sanierung inklusive Austausch der Fenster planst, sind direkt im Rollladenkasten integrierte Insektenschutz-Rollos eine gute Wahl. Für den Einbau energieeffizienter Fenster kannst du Fördermittel beantragen. In unserer Rubrik Fördermittel-Suche, kannst du dich über alle Möglichkeiten der staatlichen Förderung informieren.

Insektenschutz für Balkon- und Terrassentüren

Für Balkon- und Terrassentüren gibt es passende Drehrahmen, die mit einem Insektenschutzgitter ausgestattet sind. Diese Drehrahmen lassen sich wie eine Tür öffnen und schließen. Als Alternative gibt es auch Schwingrahmen, die sich sowohl nach innen als auch nach außen öffnen lassen. Schließlich gibt es noch Insektenschutz-Schieberahmen, die vor die Tür gesetzt und auf eigens dafür montierten Schienen bewegt werden.

Welches Material ist empfehlenswert?

Grundsätzlich soll der Insektenschutz zwar zuverlässig fliegende und krabbelnde Plagegeister fernhalten, aber dabei sowohl luftdurchlässig als auch transparent sein. Standard ist ein Fiberglas-Gewebe, das kunststoffummantelt und sichtneutral gefärbt ist. Eine Maschenweite von 1,4 x 1,4 Millimeter hält Insekten fern, ohne die Durchsicht und die Luftdurchlässigkeit stark einzuschränken. Darüber hinaus gibt es Insektenschutzgitter, die zusätzlich einen Schutz vor Pollen und Feinstaub bieten. Allergiker oder Anwohner stark befahrener Straßen werden dadurch entlastet und können zuhause endlich befreit aufatmen. Wenn du Haustiere hast, ist ein verstärktes Fliegenschutzgitter empfehlenswert, das den Krallen deines „Stubentigers“ standhält.

Darfst du als Mieter ein Fliegenschutzgitter anbringen?

Auch Mieter dürfen sich mit einem Insektenschutzgitter schützen. Wenn du keine baulichen Veränderungen vornimmst, musst du keine Genehmigung deines Vermieters einholen. Entscheidest du dich jedoch für einen Insektenschutz, der mit Schrauben befestigt wird, muss der Vermieter seine Zustimmung geben. Es ist deswegen sinnvoll, einen Insektenschutz auszuwählen, der ohne Bohrungen angebracht wird. Fliegenschutzgitter-Spannrahmen lassen sich problemlos montieren, indem sie mit Metallhäkchen in den Fensterrahmen eingesetzt werden.

Rollladen, Rollos & Co.

  • Rollos bieten einen praktischen Sicht- und Wärmeschutz und sorgen dafür, dass du den Sommer genießen kannst, ohne geblendet zu werden. Dieser Sichtschutz ist ideal für den nachträglichen Einbau. Wenn du dich für Modelle entscheidest, die außen an der Fassade befestigt werden, wird ein maximaler Schutz vor dem Aufheizen des Raumes erreicht. Die Materialanforderungen an diese Rollos sind allerdings höher als an Modelle für die Innenmontage.
  • Intelligente Rollladensteuerung im Smart Home: Im Smart Home werden viele Funktionen der Haustechnik automatisiert gesteuert. Das erleichtert den Bewohnern das Leben, steigert den Wohnkomfort, erhöht die Sicherheit und trägt zur Energieeffizienz des Hauses bei. Bei der Entscheidung für eine Rollladensteuerung liegt es nahe, in diesem Bereich ebenfalls eine intelligente Steuerung zu nutzen. Mit einem innovativen Steuerungssystem kannst du die Rollladensteuerung per App bedienen oder vollkommen automatisieren.

Sonnenschutz für Dachfenster

Dachfenster sind praktisch, denn sie verwandeln das Dachgeschoss in vielseitig nutzbare Wohnräume. Im Sommer wirken die Dachfenster jedoch wie Brenngläser – insbesondere, wenn sie nach Süden ausgerichtet sind. Damit auch im Sommer die Temperaturen im Dachgeschoss angenehm bleiben, ist es sinnvoll, die Fenster mit einem passenden Sonnenschutz auszustatten. Hier erfährst du, welche Vorteile mit einem Rollo, Rollladen oder einer Jalousie verbunden sind und was man bei der Wahl des Sonnenschutzes für Dachfenster beachten sollte.

Welche Vorteile bietet ein Sonnenschutz für Dachfenster?

Die Räume im Dachgeschoss heizen sich wesentlich weniger auf, wenn die Fenster mit einem Rollo, einem Rollladen oder einer Jalousie ausgestattet sind. Darüber hinaus wirken diese Schutzsysteme im Winter wärmedämmend, eignen sich als Insektenschutz, Sichtschutz und zum Verdunkeln der Räume. Außen angebrachte Rollläden bieten zudem einen effektiven Einbruchschutz. Nicht zu unterschätzen ist die dekorative Wirkung des Sonnenschutzes, denn du kannst zwischen einer Vielzahl an Modellen und Designs wählen.

Wovon hängt die Auswahl des Sonnenschutzes für Dachfenster ab?

Ob es sich lohnt, teure außen montierte Modelle zu wählen oder ein einfaches Rollo ausreicht, hängt von der Intensität der Nutzung des Dachgeschosses ab. Wenn du beispielsweise einen Sonnenschutz für dein Schlafzimmer benötigst, ist hohe Qualität wichtig, um eine Überhitzung zu vermeiden. Außerdem sollte der Sonnenschutz für das Schlafzimmer zusätzlich eine optimale Verdunkelung des Raums ermöglichen. In diesem Fall ist ein außen angebrachter Rollladen besonders vorteilhaft. Maximalen Komfort bieten Sonnenschutzsysteme mit automatisierter Steuerung per App oder Steuerzentrale, die insbesondere bei schwer zugänglichen Dachfenstern die bessere Wahl sind. Temperatursensoren sorgen dafür, dass sich der Sonnenschutz der Hitzeentwicklung anpasst. Du möchtest den automatisierten Rollladen, das Rollo oder die Jalousie nachträglich installieren, aber am Dachfenster ist kein Stromanschluss vorhanden? Dann sind solarbetriebene Modelle die perfekte Wahl.

Wärmedämmung bei Fenstern

Ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl der Fenster ist die Wärmedämmung, die mit dem Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) gemessen wird. Einfach verglaste Fenster haben einen durchschnittlichen U-Wert von 5,2. Ein Wärmeschutzglas hat einen U-Wert von 1,2 und innovative Hochwärmeschutzgläser haben sogar einen U-Wert, der nur noch bei 0,8 liegt. Vermeidbare Wärmeverluste führen zu hohen Heizkosten. Bedenkt man, dass die durchschnittliche Nutzungsdauer von Fenstern 40 Jahre beträgt, lohnt es sich, in energetisch hochwertige Wärmeschutzfenster zu investieren. Diese amortisieren sich über eine deutliche Verringerung der Heizkosten.

Um optimale Ergebnisse hinsichtlich der Wärmedämmung zu erreichen, muss das Fenster als System aus Scheiben und Rahmen betrachtet werden. Außerdem entsteht am Übergang vom Fenster zur Fassade häufig eine Wärmebrücke, die durch geeignete Dämmmaßnahmen vermieden wird. Du solltest die Montage deiner neuen Fenster unbedingt den Profis eines Fachbetriebs überlassen. Auf diese Weise vermeidest du das Entstehen von Wärmebrücken und kannst sicher sein, dass die Fenster eine lange Lebensdauer erreichen werden.

Wärmedämmung bei Rollläden

Eine mangelhafte Dämmung der Rollläden führt nicht nur zu höheren Heizkosten, auch das Raumklima leidet unter den Wärmebrücken. An den ungedämmten Bereichen besteht die Gefahr der Schimmelbildung und die Zugluft belastet das Wohnklima. Gute Gründe, um diese Schwachstelle zu beseitigen und die Rollladen Kästen zu dämmen. Einzige Ausnahme bilden Vorbaurollladen, die außen auf die Fassade gesetzt wurden und keine Verbindung zum Innenraum aufweisen.

Rollladen Dämmung – wie schließt man alle Hohlräume?

Eine optimale Dämmung des Rollladens wird erreicht, wenn der Rollladen Kasten zu allen Seiten hin mit Dämmmaterial ausgekleidet wird. Je dicker die Dämmstoffe sind, desto größer ist der gewünschte Effekt. Ganz besonders wichtig ist die Dämmung der oberen und unteren Flächen des Rollo Kastens, die zum Raum gewandt sind. Die anderen Flächen werden üblicherweise mit dünneren Dämmmaterialien versehen. Rollo Kästen außen zu dämmen ist wenig hilfreich, denn dabei bleiben die Schwachstellen an den Anschlüssen zwischen Kasten und Fenster bestehen. Nachdem der Kasten innen mit Dämmmaterial ausgekleidet wurde, muss er luftdicht abgedichtet werden, da ansonsten der Wind hinter den Rollladen Kasten gelangt und deshalb die Fassade und das Fenster auskühlen. Durch die Gurtführung fließt dann wiederum Zugluft ins Haus. Es ist also unverzichtbar, dass alle Fugen an den Führungen des Gurtes und am Rollladenauslass sorgfältig geschlossen werden. Dafür verwendet man entweder Bürstendichtungen, Gummistopfen oder spezielle Dichtungsbänder.

Hund mit Werkzeug im Maul

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