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Profi - Know How Rund ums Haus

Mit Elektromobilität kannst du klimaneutral unterwegs sein

Und es gibt in vielen Bereichen Förderungen vom Staat

Elektroauto vor dem Haus beim Aufladen an einer Ladesäule

Der Begriff der E-Mobilität umfasst alle Arten von Kraftfahrzeugen, die von einem Elektromotor angetrieben werden. Im Gegensatz zu konventionellen Verbrennungsmotoren verursachen Elektromotoren keine Emissionen und bieten somit die Möglichkeit, die individuelle Mobilität in Zeiten des Klimawandels verantwortungsbewusst zu gestalten. Der E-Mobilität gehört die Zukunft und die Bundesregierung stellt finanzielle Förderprogramme bereit, um Autokäufern den Umstieg auf die umweltfreundliche Technologie zu erleichtern.

Die Vorteile von Elektroautos

E-Autos verursachen keine klimaschädlichen Emissionen und tragen deshalb dazu bei, den Trend der Erderwärmung zu stoppen. Wenn die Elektromotoren mit Strom aus erneuerbaren Energien oder sogar aus der eigenen Photovoltaikanlage aufgeladen werden, fahren Elektroautos klimaneutral. Weitere Vorteile sind der leise Motor und die geringeren Unterhaltskosten. Bis zum Jahr 2030 sind Elektroautos von der KFZ-Steuer befreit. Hohe Förderungen des Staats und der Automobilkonzerne sollen die Verbreitung der E-Mobilität beschleunigen.

Warum es Zeit zum Wechseln ist

Weiterentwicklungen im Bereich der Akku-Technologien ermöglichen mittlerweile Reichweiten, die mit denen konventioneller Autos vergleichbar sind. Außerdem schreitet der Ausbau der Ladeinfrastruktur voran. Innovative Formen des Ladens und die Nutzung des E-Autos als Eigenheimspeicher tragen ebenfalls zur Verbreitung der E-Mobilität bei.

Hier erfährst du wie Elektroautos funktionieren

Von der Ladestation bis zum passenden Stecker

Aufbau eines Elektroautos

Aus welchen Teilen besteht ein Elektroauto überhaupt? Hier eine kurze Erklärung der wichtigsten Teile:

1. Elektromotor

Ein Elektrofahrzeug verfügt über einen oder mehrere Elektromotoren. Diese sitzen für gewöhnlich an einer oder an beiden Achsen. Auch die Ausführung als Radnabenmotoren ist möglich, hierbei befindet sich der Motor in der Felge. Dabei bewegt sich das Leistungsspektrum von beispielsweise 35 kW (48 PS) beim Peugeot Ion bis zu 515 kW (700 PS) beim Tesla Typ S. Elektromotoren zeichnen sich dabei durch ihr nahezu konstantes Drehmoment vom Start bis zur Nenndrehzahl aus, was ein völlig neues Fahrgefühl verspricht.

2. Batterie

Die Batterie versorgt das Fahrzeug mit der notwendigen Energie. Die Aufladung der Batterie erfolgt an einer Ladestation für Elektrofahrzeuge. Zusätzlich wird Energie beim Abbremsen des Fahrzeugs über die Generatorfunktion des Motors in die Batterie zurückgespeist, dies nennt man Rekuperation. Die Batteriekapazität ist der maßgebliche Faktor für die Reichweite eines Fahrzeugs, allerdings machen sich natürlich auch der Fahrstil, die Streckenführung und die Nutzung weiterer Verbraucher (Heizung, Scheinwerfer usw.) bemerkbar. Aufgrund der technischen Weiterentwicklung im Batteriebereich wird die Speicherdichte in Zukunft weiter zunehmen, dadurch wird sich die Reichweite weiter erhöhen. Im Kleinwagensegment ist z. B. der Renault ZOE (Ausführung mit 50-kWh-Akku) mit etwa 370 km Reichweite ein praxistaugliches Fahrzeug.

3. Laderegler

Der im Fahrzeug verbaute Laderegler wandelt den von der Ladestation zur Verfügung gestellten Wechselstrom in Gleichstrom um. Er überwacht die Aufladung der Batterie und begrenzt über eine Kommunikation mit der Ladestation die Leistung, da nicht alle Leistungswerte für die Ladestation und das angeschlossene Ladekabel zulässig sind.

4. Ladesteckdosen

Hier wird zwischen Ladesteckdosen zur Aufladung am Wechselstromnetz (normale Aufladung) und Ladesteckdosen zur Aufladung am Gleichstromnetz (Schnell-Ladung) unterschieden. Zum Laden am Wechselstromnetz sind fast alle Fahrzeuge mit Anschlüssen für eine Ladekupplung vom Typ2 ausgestattet: Zumindest Elektrofahrzeuge, die in den letzten beiden Jahren auf den Markt gekommen sind. Vereinzelte Fahrzeuge besitzen auch noch den Anschluss Typ1. Im Gleichstrombereich haben sich die Typen CHAdeMO (japanische Entwicklung) und CCS (Combined Charging System, nach IEC genormt) durchgesetzt, wobei die meisten Schnellladestationen mit beiden Systemen ausgestattet sind. In Europa setzt sich allmählich der CCS-Stecker als Standard durch. Anschlüsse zur Schnellladung sind in vielen Fahrzeugen nur gegen Aufpreis erhältlich, diese sind nicht nachrüstbar. 

Darf man Ladesäulen anderen Nutzern zur Verfügung stellen?

Es stellt sich die Frage, ob es sich lohnt, die Kosten für die Wallbox oder Ladesäule und die Installation mit anderen zu teilen. Unter den Begriffen „Shared Charging“ oder „Community Charging“ sind Konzepte entwickelt worden, bei denen sich mehrere Nutzer Ladestationen für Elektroautos teilen. Das Teilen von Strom ist grundsätzlich erlaubt und im Rahmen bestimmter steuerlicher Freigrenzen auch abrechenbar. Erst wenn eine Gewinnerzielungsabsicht erkennbar ist, muss eine Gewerbeanmeldung erfolgen. Es ist wichtig, die Strommengen, die an Dritte abgegeben werden, zu protokollieren, um Probleme mit dem Finanzamt zu vermeiden. Achte darauf, den gleichen Preis für den Strom abzurechnen, den Du selbst bezahlen musst.

Für die Organisation geteilter Ladepunkte gibt es mehrere Optionen. Zum einen kann man Ladesäulen in öffentlichen Portalen (beispielsweise GoingElectric) eintragen. Zum anderen kann man sich in geschlossenen Portalen anmelden und die Ladestation einem definierten Nutzerkreis zu bestimmten Zeiten zur Verfügung stellen. Beispiele für das Teilen von Ladesäulen in geschütztem Raum sind:

  • AirElectric (App)
  • Nebenan (Nachbarschaftsportal)
  • YouCharge.me (Website)
  • &Charge (App)

 

Die Installation von Unterzählern oder die Installation von Ladestationen mit integriertem Stromzähler inklusive RFID-Leser ermöglicht die Zuordnung der Strommengen auf die verschiedenen Nutzer, die sich jeweils mit einem Chip identifizieren.

Für den Kauf und Einbau von Ladestationen für E-Autos kannst Du staatliche Fördermittel beantragen. In unserer smarten be.connect Fördermittel-Suche findest Du nützliche Informationen zu den Förderoptionen für Elektroautos und Ladesäulen.

E-Bikes

Die Auswahl zwischen verschiedenen Modellen ist sehr groß, sodass es nicht einfach ist, das optimale Elektrofahrrad zu finden. Da ein hochwertiges E-Bike mehrere Tausend Euro kostet, ist es empfehlenswert, sich von einem Fachhändler bei der Kaufentscheidung beraten zu lassen. Im Folgenden beantworten wir häufige Frage zum Thema E-Bike.

Was unterscheidet ein E-Bike von einem Pedelec? Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass ein E-Bike sich wie ein Mofa fahren lässt, während beim Pedelec der Elektroantrieb nur dann funktioniert, wenn man selbst in die Pedale tritt. Pedelecs sind also unterstützende Elektrofahrräder.

Wie lädt man den Akku des Elektrofahrrads auf? Das Fahrrad mit Elektroantrieb ist mit einem Lithium-Ionen-Akku ausgestattet, der eine Reichweite zwischen 40 und 100 Kilometern bietet und 500 bis 1.000 Ladezyklen ermöglicht. Du kannst den Akku problemlos zuhause an einer konventionellen 230 Volt Steckdose aufladen. Wenn du längere Touren planst, ist unterwegs ein Aufladen an einer E-Bike-Ladestation möglich. Informiere dich vorher im Internet über die Standorte der E-Bike-Ladesäulen. Alternativ kannst du dir ein eigenes Ladegerät anschaffen und bist damit auf Reisen oder mehrtägigen Fahrradtouren optimal ausgestattet.

Ab welchem Alter darf man ein Elektrofahrrad fahren? Ein Pedelec gilt als Fahrrad mit Elektroantrieb, das lediglich eine Tretunterstützung bietet und deswegen gibt es weder eine Altersbeschränkung noch eine Helmpflicht. Für das E-Bike gilt ein Mindestalter von 15 Jahren und außerdem ist ein Mofa-Führerschein erforderlich. Einen E-Scooter darf man übrigens führerscheinfrei ab 14 Jahren fahren.

Sind die Akkus fest verbaut? Je nach Modell ist der Akku fest verbaut oder kann zum Laden mit in die Wohnung genommen werden. Das ist praktisch, weil nicht jeder die Möglichkeit hat, das Elektrofahrrad in der eigenen Garage aufzuladen. Außerdem kannst du durch Mitnahme des wertvollen Akkus einen Diebstahl vermeiden. Eine Alternative sind Elektrofahrräder mit integriertem Akku. Derartige Modelle werden immer beliebter, da diese Fahrräder sich nicht von einem herkömmlichen Fahrrad unterscheiden und der Akku optimal vor Nässe und Steinschlägen geschützt ist. Besonders hochwertige Modelle sind mit einem entnehmbaren integrierten Akku ausgestattet, der die Vorteile beider Varianten in sich vereint.

Wie kann man die Brandgefahr beim Akku vermeiden? Grundsätzlich sind nur defekte Lithium-Ionen-Akkus potenziell gefährlich. Wenn der Akku längere Zeit mit Regen oder Streusalz in Berührung kommt, besteht die Gefahr eines Kurzschlusses, der wiederum schlimmstenfalls zum Brand führen kann. Der Akku sollte während des Ladens auf nicht-brennbarem Untergrund stehen und nicht unbeaufsichtigt über Nacht in der Wohnung geladen werden. Außerdem solltest du einen Akku, der heruntergefallen ist oder Beschädigungen aufweist, nicht mehr aufladen, denn ein mechanischer Schaden kann zu einem inneren Kurzschluss führen. Vorsicht ist auch geboten, wenn der Akku über längere Zeit nicht genutzt oder im Winter in der kalten Garage gelagert wurde. Verwende zur eigenen Sicherheit ausschließlich das vom Hersteller mitgelieferte Ladezubehör.

Benötigt man eine Versicherung für das E-Bike? Pedelecs sind laut Gesetz normale Fahrräder, für die du keine besondere Versicherung benötigst. Wenn du dich für ein E-Bike entscheidest, für das ein Mofa-Führerschein erforderlich ist, benötigst du eine E-Bike-Haftpflichtversicherung. Da Elektrofahrräder teuer und begehrt sind, ist außerdem der Abschluss einer Versicherung gegen Diebstahl und Beschädigung empfehlenswert. Die Hausratversicherung deckt Elektrofahrräder oft überhaupt nicht ab oder versichert nur den Diebstahl nach einem Einbruch.

Welche Vorbereitungen sind nötig? Obwohl der Akku an einer konventionellen Steckdose aufgeladen werden kann, kann die Installation einer E-Bike-Ladesäule oder Ladestation für zuhause ebenfalls sinnvoll sein, wenn der nötige Platz in der Garage vorhanden ist. Es gibt sogar innovative Modelle mit integrierter Photovoltaikanlage und Fahrradständer.

Gesteuertes Laden

  • Gesteuertes Laden mit einer ICCB-Box: Hier besteht der Direktanschluss des Fahrzeuges an eine allgemeine Steckdose. Das Kabel ist allerdings mit einer integrierten Steuer- und Schutzfunktion ausgestattet. Außerdem findet eine Kommunikation mit dem Fahrzeug und eine Begrenzung des Ladestromes statt. Zur dauerhaften Verwendung ist dieses sogenannte "Notladekabel" allerdings nicht geeignet.
  • Gesteuertes Laden an einer Ladestation (AC): Auch das gesteuerte Laden an einer Ladestation mit Wechselstrom erfolgt über einen direkten Anschluss des Fahrzeuges an das Stromnetz. Die Ladestationen besitzen spezielle Ladesteckdosen oder sind mit einem fest angebrachten Ladekabel mit Ladestecker ausgerüstet. Es sind Ladeleistungen bis maximal 44 kW möglich, derzeit gibt es aber nur Fahrzeuge mit einem eingebauten Ladegerät von 22 kW Leistung.
  • Gesteuertes Laden an einer Ladestation (DC): Das Aufladen mit Gleichstrom an einer Ladesäule funktioniert mit einem indirekten Anschluss des Fahrzeugs an das Netz über ein externes Ladegerät. Dieses externe Gleichstrom-Ladegerät besitzt eine integrierte Ladungsüberwachung. Die Ladeleitung ist fest angeschlossen. Aufgrund des Ladegeräts sind diese Ladestationen wesentlich größer und teurer als vergleichbare Wechselstrom-Ladestationen.

Ladesäulen und Wallboxen

Die meisten Garagen und auch viele Carports sind mit Haushaltssteckdosen ausgestattet, an denen der Rasenmäher oder andere Gartengeräte mit Elektrizität versorgt werden. Für die Anforderungen der Elektromobilität sind diese Steckdosen jedoch nicht konzipiert. Konventionelle Steckdosen sind nicht darauf ausgerichtet, stundenlang unter hoher Last zu laden. Wenn Du also Dein E-Auto an einer Haushaltssteckdose auflädst, wird dies zum einen viele Stunden dauern und zum anderen riskierst Du Schäden an den Elektroleitungen. Im besten Fall springt die Sicherung raus und im schlimmsten Fall führt das Aufladen des E-Autos zum Kabelbrand. Haushaltssteckdosen sind ausschließlich für eine Notladung geeignet und nicht für das regelmäßige Laden des Elektroautos.

Mit der Installation einer Wandladestation wird eine Schnittstelle zwischen dem häuslichen Stromkreislauf und dem Stecker des Ladekabels Deines Elektroautos geschaffen, die alle Anforderungen der Elektromobilität erfüllt. Ab sofort kannst Du das E-Auto statt mit 2,3 kW der Haushaltssteckdose mit bis zu 22 kW der Wallbox aufladen.

Wallboxen oder Wandladestationen zeichnen sich dadurch aus, dass sie an die Wand oder bei freier Aufstellung an einer sogenannten Stele montiert werden. Dies kann in der Garage, am Carport oder an einem Gebäude oder Parkplatz erfolgen. Im Gegensatz zu den Wallboxen sind Ladesäulen für die Aufstellung auf dem Boden konzipiert. Dazu ist ein entsprechendes Fundament oder die Befestigung auf einer Bodenplatte notwendig. Die Gehäuse sind in der Regel robuster ausgelegt und aus beschichtetem Metall oder Edelstahl.

Wallboxen oder Wandladestationen

Die Wallbox ist die übliche Form der Ladestation im privaten Bereich. Dank der praktischen Wandmontage kann die Wallbox platzsparend an der Garagen- und Hauswand angebracht werden. Für die meisten Wallboxen gibt es auch Standfüße, Stelen genannt, auf welche die Wallboxen montiert werden können. Da bisher fast alle E-Autos nur mit 11 kW geladen werden können, sind Wallboxen mit dieser Leistung vollkommen ausreichend. Es sind jedoch auch Wandladestationen im Handel verfügbar, die über eine Leistung von 22 kW verfügen. Ladestationen ab einer Leistung von 3,7kW müssen beim Energieversorger angemeldet werden, für Ladestationen über 11kW ist zusätzlich eine Genehmigung, die an Auflagen geknüpft werden kann, erforderlich. Die Wallbox ist meistens mit einem Ladepunkt (Ladesteckdose oder fest angeschlossenes Ladekabel) ausgerüstet, kann aber auch zwei Ladepunkte enthalten.

Ladesäulen

Ladesäulen sind meist im öffentlichen Bereich anzutreffen, die Ausführung ist wesentlich robuster, zudem sind diese von der technischen Ausrüstung her für öffentliches Laden konzipiert. Es ist grundsätzlich auch möglich, eine derartige Ladestation für das E-Auto auf dem privaten Grundstück zu installieren. Ladesäulen werden fest auf einem Fundament am Boden montiert. Die Installation ist somit aufwendiger als die Wandmontage und deshalb auch teurer. Ladesäulen eignen sich für Grundstücke, auf denen keine Wand für die Montage einer Ladestation zur Verfügung steht. Fans der Elektromobilität bevorzugen teilweise die Optik der Ladesäulen und entscheiden sich deswegen trotz des höheren Preises für eine derartige Ladestation. Es ist wichtig, Ladestationen, egal ob Wallboxen oder Ladesäulen, vor unbefugtem Benutzen zu sichern, wenn diese Ladestationen im Freien stehen und leicht zugänglich sind. Das meist genutzte Autorisierungsmedium ist hier die RFID-Karte.

Ladestecker

Wenn man sich für ein Elektroauto entscheidet gibt es viele Komponenten die zu beachten sind. Der Ladestecker ist dabei nur ein kleines, aber trotzdem sehr wichtiges Detail. Wie werden Elektrofahrzeuge an den Ladestationen angesteckt und was gibt es zu beachten?

  • Ladestecker Typ 1: Der Ladestecker Typ 1 ist eine japanische Entwicklung und für einphasiges Laden (Wechselstromladung) bis 7,4kW geeignet. Aufgrund von möglichen Schieflasten im Netz ist in Deutschland einphasiges Laden aber nur bis 4,6kW zugelassen. Diese Steckvorrichtung findet sich nur auf der Fahrzeugseite. Es gibt Ladestationen mit fest angeschlossenem Ladekabel und Stecker Typ 1 auf der Fahrzeugseite. Davon ist aber eher abzuraten, da beim Kauf eines anderen Fahrzeuges in einigen Jahren dieses bestimmt mit einem Stecker Typ 2 ausgestattet sein wird und die Ladestation dann nicht mehr zu verwenden wäre. Sinnvoller ist es, eine Ladestation mit 11kW 3phasig, Ladesteckdose und einem Ladekabel Typ 2 auf Typ 1 zu verwenden. Hinweis: Verlängerungsleitungen und „Adapterkabel“, die an einem anderen Ladekabel angeschlossen werden, sind nicht erlaubt und funktionieren in der Regel auch nicht!
  • Ladestecker Typ 2: Der Ladestecker Typ 2 ist eine Entwicklung der Fa. Mennekes, er ist für dreiphasiges Laden (Drehstromladung) bis max. 63A (44kW) konzipiert. Fast alle neu auf den Markt kommenden Fahrzeuge dürften mit diesem Ladestecker ausgestattet sein. Ladestationen können mit Ladesteckdosen Typ 2 (dann wird ein Ladekabel mit Stecker und Kupplung Typ 2 benötigt) oder mit fest angeschlossenem Ladekabel mit Ladekupplung Typ 2 ausgestattet sein. Die maximale Leitungslänge beträgt etwa 10m, größere Leitungslängen führen zu Störungen bei der Kommunikation zwischen Ladestation und Fahrzeug. Verlängerungsleitungen sind nicht zulässig und technisch aufgrund spezieller Ausführung der Steckverbindungen nicht möglich.
  • Combined Charging System (CCS): Die CCS-Steckverbindung ist eine Entwicklung der Fa. Phoenix-contact und ist zum Laden mit Gleichstrom vorgesehen. Sie vereint den Typ 2 mit Kontakten zur Gleichstromladung, was die Ausführung an der Fahrzeugseite vereinfacht. Die Ladedose an der Fahrzeugseite kann sowohl mit Typ 2 als auch mit CCS genutzt werden, ohne dass 2 separate Lademöglichkeiten vorgesehen werden müssen. In flüssig gekühlter Ausführung (High Power Charging Technology) ist die Steckverbindung laut Hersteller für Ladeströme bis max. 500A bei 1000V (500kVA) geeignet. Aufgrund der hohen Ladeleistung wäre die für 100km erforderliche Energie in etwa 3 Minuten geladen, wobei es aktuell keine Serienfahrzeuge, die mit diesen Ladeleistungen arbeiten können, gibt. Zwischenzeitlich gehört die CCS-Ladung bei den meisten Fahrzeugen zur Standardausrüstung, eine Nachrüstmöglichkeit besteht nicht.
  • CHAdeMO: Diese in Japan entwickelte Steckvorrichtung war ursprünglich für Ladeleistungen bis 150kW konzipiert, zukünftig sollen Ladeleistungen bis 400kW möglich sein. Auch hier handelt es sich um eine reine Gleichstrom-Steckverbindung, die hauptsächlich in Fahrzeugen französischer, koreanischer oder japanischer Hersteller zum Einsatz kommt. Die meisten Fahrzeuge sind standartmäßig damit ausgerüstet, bei einigen Fahrzeugen muss die Lademöglichkeit über CHAdeMO als Sonderausrüstung beim Fahrzeugkauf mit erworben werden. Eine Nachrüstung ist nicht möglich.

 

(Quellen: Mennekes, Phoenix-contact)

Lohnt sich ein Elektroauto als Privatperson?

Noch vor einigen Jahren waren E-Autos grundsätzlich wesentlich teurer als vergleichbare Modelle mit Benzin- oder Dieselmotor. Doch dank der zunehmenden Verbreitung von Elektroautos sinken die Anschaffungspreise. Außerdem gibt es weitere finanzielle Anreize, denn der Staat verfolgt das Ziel, die Elektromobilität zu fördern, um den Klimaschutz zu verbessern.

Staatliche Kaufprämie: Der Staat beteiligt sich mit einer Kaufprämie von maximal 9.000 Euro an der Investition für ein Elektroauto, um die Elektromobilität zu fördern. Wenn Du Dich für einen extern aufladbaren Plug-in-Hybrid entscheidest, beträgt die maximale Prämie 6.750 Euro.

Prämien für die Anschaffung von Wallboxen oder Ladesäulen: Die Installation von Wallboxen oder Ladesäulen wurde eine zeitlang mit 900 Euro bezuschusst. Leider können aber hier derzeit keine Fördermittel beantragt werden, vielleicht gibt es hier in absehbarer Zeit wieder eine neue Möglichkeit. In unserer übersichtlichen be.connect Fördermittel-Suche findest du alle Informationen zu den verschiedenen Förderoptionen für Elektroautos und Plug-in-Hybride sowie die Lade-Infrastruktur.

Befreiung von der Kfz-Steuer: Ein weiterer finanzieller Aspekt, der für einen Umstieg auf Elektromobilität spricht, sind die Vorteile bei der Kfz-Steuer. Bei Pkw, die ab 2021 zugelassen werden, orientiert sich die Bemessung der Kfz-Steuer verstärkt an der Klimakomponente und somit am Schadstoffausstoß. Um die Verbreitung von Elektroautos zu fördern, hat die Bundesregierung beschlossen, dass E-Autos zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit werden.

Geringere Wartungskosten: Die Wartungskosten liegen bei einem Elektroauto durchschnittlich 35 Prozent unter denen eines Benziners. Elektromotoren besitzen wesentlich weniger Teile, die dem Verschleiß unterliegen und deshalb eine regelmäßige Wartung benötigen.

Geringere Verbrauchskosten: Das Aufladen eines E-Autos kostet je nach Modell für 100 Kilometer zwischen 3,12 und 7,20 Euro. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch eines Benziners beträgt 7,8 Liter pro 100 Kilometer und ein Dieselfahrzeug benötigt durchschnittlich sieben Liter. Bei Benzinpreisen von 1,65 Euro kosten 100 Kilometer somit 12,87 Euro. Bei einem Dieselfahrzeug und einem Literpreis für Dieselkraftstoff von 1,55 Euro musst Du im Durchschnitt 10,85 Euro pro 100 Kilometer Fahrleistung bezahlen. Das Elektroauto ist also deutlich günstiger im Verbrauch.

Vorteile der Elektromobilität in Verbindung mit einer PV-Anlage

Wenn Du Eigentümer einer PV-Anlage bist, kannst Du Dein E-Auto sogar umsonst aufladen. Die meisten Eigentümer verbrauchen derzeit nur 30 Prozent des selbst erzeugten Stroms. Heimspeicher, die diese Quote verbessern könnten, sind nicht besonders wirtschaftlich. Wenn Du jedoch Dein E-Auto zuhause auflädst, kannst Du den Eigenverbrauch auf 40 bis 50 Prozent steigern und zahlst zudem nichts für das Laden des Elektroautos. Das Erhöhen des Eigenverbrauchs spart Steuern: Nicht genutzter Strom, der gegen Entgelt ins Stromnetz eingespeist wird, bedeutet einen Gewinn, der versteuert werden muss.

Öffentliche Ladesäulen oder Wallbox?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das E-Auto aufzuladen. Viele Arbeitgeber stellen Ladesäulen zur Verfügung, an denen die Mitarbeiter Ihre Elektroautos kostenfrei aufladen können. Außerdem werden immer mehr öffentliche Ladesäulen auf Parkplätzen installiert, wo man sein Elektroauto kostenpflichtig aufladen kann. Über eine App kannst Du Dich über die Standorte informieren. Die Tarife und Bezahlmethoden sind unterschiedlich. Es lohnt sich, eine Wallbox installieren zu lassen, um eine Abhängigkeit von öffentlichen Ladesäulen zu vermeiden und praktische Vorteile zu genießen. An der hauseigenen Ladestation werden Elektroautos sicher und bequem aufgeladen.

Technische und rechtliche Vorbereitungen für die Installation einer Ladeeinrichtung

Der Standort der Ladestation sollte dort sein, wo das Elektroauto abgestellt wird, also am Carport, am Stellplatz oder in der Garage. Als Eigentümer darfst Du überall auf Deinem Grundstück Wallboxen oder Ladesäulen für Dein E-Auto anbringen. Wenn Du eine Eigentumswohnung besitzt, benötigst Du allerdings die Zustimmung der anderen Miteigentümer und als Mieter das Einverständnis des Vermieters. Für Wallboxen und Ladesäulen sind geeignete Zuleitungen erforderlich. Eine Zuleitung, die über 11 kW Leistung verfügt, ist mit den Bordladegeräten aller gängigen Elektroautos kompatibel, denn damit ist eine ein-, zwei- oder dreiphasige Aufladung des E-Autos möglich. Am Verteilerkasten müssen ein Fehlerstromschutzschalter (FI/RCD) und ein Leistungsschutzschalter (LS/CB) installiert werden.

Ist ein eigener Stromzähler für die Wallbox nötig?

Wenn Du Dein Elektroauto geschäftlich nutzt, kann der Einbau eines separaten Stromzählers sinnvoll sein. Auf diese Weise wird der Strom, der auf die geschäftliche Nutzung entfällt, korrekt abgerechnet. Es ist jedoch auch möglich, den Strom für das E-Auto über eine App des Wallbox-Herstellers abzurechnen. Für die Nutzung eines speziellen Autostrom-Tarifs benötigst Du einen elektronischen Stromzähler mit Steuerung. Innovative Smartmeter bieten optimale Transparenz hinsichtlich der Verbrauchsdaten.

Welcher Stromzähler ist am besten für Wallboxen und Ladesäulen geeignet?

Nicht alle privaten Ladestationen sind mit einem eigenen Stromzähler ausgestattet. Sogenannte MID-Stromzähler ermöglichen die getrennte Abrechnung des Stromverbrauchs der Ladestation vom Stromverbrauch des Haushalts. Wallboxen und Ladesäulen mit integriertem MID-Stromzähler sind besonders in Mehrfamilienhäusern sinnvoll. Der Stromverbrauch kann damit exakt je Ladepunkt abgerechnet werden. Bei Geschäftswagen berät das Finanzamt, wie die Stromverbräuche dokumentiert werden müssen. Du benötigst außerdem einen separaten Stromzähler für die Ladestation, wenn Du einen Autostromtarif nutzen möchtest. Autostrom ist bis zu 25 Prozent günstiger als Haushaltsstrom. Für den Autostrom musst Du einen geeichten elektronischen Stromzähler mit Schaltuhr einbauen lassen. Die zusätzlichen Betriebskosten für den Stromzähler amortisieren sich ungefähr ab einer Fahrleistung von 7.000 Kilometer pro Jahr. Dabei sind die Investitionskosten für den Stromzähler allerdings noch nicht berücksichtigt.

Welche Vorbereitungen kann man für die Montage einer Wallbox treffen?

Die Montage von Ladestationen muss in jedem Fall beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet werden. Dieser kann die Genehmigung jedoch nur bei leistungsstarken Ladestationen ab 12 kW verweigern. Wenn Du eine dieser Ladestationen installieren lassen möchtest, wird der Netzbetreiber überprüfen, ob die baulichen Voraussetzungen gegeben sind und eventuell Bedingungen an die Genehmigung knüpfen. Bei diesen Bedingungen handelt es sich meist um die Installation stärkerer Leitungen und Sicherungen.

Was muss bei der Anmeldung beachtet werden?

Am einfachsten ist es, den ausführenden Elektrofachbetrieb mit der Anmeldung von Wallboxen oder Ladesäulen zu beauftragen. Die Experten werden alle relevanten Vorgaben überprüfen:

  • Baurechtliche Vorgaben
  • Mietrechtliche Vorgaben
  • Netzkapazitäten

 

Im Anschluss an diese Überprüfung wird der Elektriker den Netzbetreiber identifizieren und die Ladestation dort ordnungsgemäß anmelden. Für Wallboxen und Ladesäulen mit einer Kapazität bis zu 12 kW ist keine Genehmigung, sondern nur die formelle Anmeldung erforderlich. Leistungsstärkere Ladestationen für Elektroautos sind genehmigungspflichtig. Knüpft der Netzbetreiber die Genehmigung an Auflagen, müssen diese vor der Montage erfüllt werden. Für den Kauf und Einbau von Ladestationen für E-Autos kannst Du staatliche Fördermittel beantragen. In unserer smarten be.connect Fördermittel-Suche findest Du nützliche Informationen zu den Förderoptionen für Elektroautos und Ladesäulen.

Vorteile von E-Autos als Firmenwagen

Wer einen Firmenwagen privat nutzen darf, muss dies als geldwerten Vorteil versteuern. Dabei wird die sogenannte 1-Prozent-Regelung angewendet. Ein Prozent des Bruttolistenpreises bei der Erstzulassung werden monatlich fiktiv zum Einkommen addiert und entsprechend versteuert. Beim Umstieg auf Elektromobilität gelten jedoch günstigere Prozentwerte. Handelt es sich beim Firmenwagen um ein E-Auto, das weniger als 60.000 Euro kostet, musst Du nur 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises versteuern. Bei teureren Elektroautos sowie bei Hybridfahrzeugen beträgt der Prozentsatz 0,5. Für Plug-in-Hybride gelten die Steuervorteile allerdings nur unter der Voraussetzung, dass das E-Auto mindestens 60 Kilometer nur mit elektrischem Antrieb fahren kann. Die Steuervorteile von 75 bzw. 50 Prozent gelten auch, wenn statt der 1-Prozent-Regelung ein Fahrtenbuch für das Elektroauto genutzt wird. Darüber hinaus sind Elektroautos zehn Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit, um die Elektromobilität zu fördern.

Welche Steuervorteile bietet Elektromobilität im Zusammenhang mit einer PV-Anlage?

Mit einer PV-Anlage lädst Du Deinen Elektro-Firmenwagen günstig auf und erhöhst die Eigennutzung, sodass die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage erheblich gesteigert wird. Die Erzeugung einer Kilowattstunde Strom mit der PV-Anlage ist teurer als der Erlös für die Einspeisung nicht-genutzten Stroms ins öffentliche Netz. Daher macht es Sinn, soviel Strom wie möglich selbst zu verbrauchen. Wenn Du den Strom für das E-Auto mit der eigenen PV-Anlage produzierst und nicht vom öffentlichen Stromanbieter kaufst, sinken die Fahrtkosten für das Elektroauto von ungefähr sechs auf nur noch zwei Euro pro 100 Kilometer. Um diesen Vorteil zu nutzen, muss allerdings ein smartes Energiemanagement-System mit intelligenter Wallbox angeschafft werden. Das System misst, wie viel Strom übrigbleibt, um das Elektroauto zu laden und leitet den Strom über die Wallbox ins E-Auto. Informiere Dich in einem zertifizierten Fachbetrieb über die Möglichkeiten, mit der Kombination aus Wallbox und PV-Anlage Geld zu sparen. Dank der cleveren Handwerker-Suche bei be.connect findest Du problemlos kompetente Fachpartner in Deiner Nähe, die Wallboxen und Ladesäulen installieren.

Wie wird das Aufladen des Firmenwagens an der heimischen Wallbox abgerechnet?

Viele Firmen installieren Ladesäulen, um die Elektromobilität zu fördern. Wenn Du Dein Firmenfahrzeug an den Ladesäulen Deines Arbeitgebers kostenfrei oder günstig aufladen kannst, fallen dafür derzeit keine Steuern an. Du lädst Dein Firmen-E-Auto bei Dir zuhause an der eigenen Wallbox auf? Dann kannst Du die Kosten für den Strom pauschal als Ausgaben steuerlich geltend machen. Es gibt zwei Abrechnungssätze:

1. Es ist keine Möglichkeit vorhanden, das E-Auto an Ladesäulen am Arbeitsplatz zu laden

In diesem Fall steht Dir monatlich eine Pauschale von 70 Euro für ein Elektroauto und 35 Euro für ein Hybridfahrzeug zur Verfügung.

2. Beim Arbeitgeber stehen Ladesäulen zur Verfügung

Die Pauschale verringert sich für Elektroautos auf 30 Euro und für Hybridfahrzeuge auf 15 Euro pro Monat. Erstattet der Arbeitgeber diese Pauschale nicht, wird der Betrag vom geldwerten Vorteil für die Privatnutzung des Firmenwagens abgezogen und mindert somit die Einkommenssteuern und Sozialabgaben. Eine weitere Option bietet die verbrauchsgenaue Abrechnung der Stromkosten an der Wallbox zuhause. Das ist jedoch mit mehr Aufwand und zusätzlichen Investitionskosten verbunden. Du benötigst dafür entweder einen separaten Stromzähler des Versorgungsunternehmens oder einen Zwischenzähler zur Wallbox oder eine Wallbox, bei der ein Energiezähler integriert ist. Nur bei der letzten Variante kannst Du an Deiner Wallbox auch andere Fahrzeuge als den Dienstwagen aufladen.

Wie lade ich mein Elektroauto?

Planst du ein Elektroauto oder einen Plug-in-Hybrid zu kaufen, um einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten? Dann stellt sich vor allem die Frage, wie das Fahrzeug aufgeladen werden kann. Ist es möglich, das Elektroauto in jedem Haus an einer Steckdose anzuschließen? Die Elektroinstallation deines Hauses muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um das Laden mit konstant hohen Leistungen zu ermöglichen. Deswegen ist es ratsam die vorhandene Elektroinstallation zunächst von einem Fachbetrieb überprüfen zu lassen und gegebenenfalls an die Anforderungen anzupassen. Hier findest du kompetente be.connect Partner, die diesen Service anbieten.

Reicht eine einfache Steckdose für das Laden aus?

Dies kann allenfalls eine Notlösung sein. Haushaltsübliche Schuko-Steckdosen sind nicht für das mehrstündige Laden ausgelegt. Die maximale Leistung wird im Haushalt nur für kurze Zeiträume genutzt. Stundenlanges Laden birgt die Gefahr der Entstehung von „Hotspots“ durch Überhitzung. Im Extremfall kann dies sogar zu einem Brand führen. Wenn es in einem Ausnahmefall erforderlich ist, das Elektroauto an einer Haushaltssteckdose anzuschließen, sollte dies nur mit 10 oder 13 Ampere erfolgen. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, eine spezielle Vorrichtung für das Laden des Elektroautos installieren zu lassen. Für diese Ladestation wird im Verteilerschrank ein eigener Stromkreis installiert. Die Ladestation bietet außerdem den Vorteil, dass die Ladedauer erheblich verkürzt wird. Der Fachbetrieb wird nach Überprüfung deiner Elektroinstallation den Einbau vornehmen.

Folgende Varianten stehen für das Laden des Elektroautos zur Verfügung: Ladesäulen und Wandladesäulen / Wallboxen.

Ladestecker: Mit einem Ladekabel mit passendem Ladestecker kannst du dein Elektroauto unterwegs an öffentlichen Ladestationen aufladen und dort die Schnellladefunktion nutzen. Die Funktionsweise ist ähnlich wie die beim Aufladen des Handys. Um den passenden Ladestecker zu kaufen, benötigst du die Information, über welchen Steckeranschluss dein Elektroauto verfügt. Die europäischen Autobauer nutzen überwiegend den Typ-2-Stecker (Mennekes-Stecker). Amerikanische und asiatische Autohersteller verwenden noch manchmal den Typ-1-Stecker.

Wie sicher ist ein E-Auto?

Im Hinblick auf die Sicherheit sind Elektroautos immer wieder in die Kritik geraten. Besteht die Gefahr, dass die Batterie nach einem Unfall in Flammen aufgeht? Sind bei einer Autopanne die Servicekräfte in der Lage, das Auto zu reparieren? Du kannst hinsichtlich der Sicherheit beruhigt sein, denn es gelten für alle zugelassenen Autos strenge Sicherheitsvorschriften, und zwar unabhängig von der Antriebsart. Alle elektrischen Komponenten sind „eigensicher“ ausgelegt. Das bedeutet, dass der Stromkreis bei Defekten sofort unterbrochen wird. Im Falle einer Panne oder Reparatur solltest du dich an einen Fachbetrieb wenden und keinesfalls selbst an den Hochvoltkomponenten und orangefarbenen Leitungen Hand anlegen.

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