Sicherheit

Innovative Technik schützt vor Einbrüchen, Bränden und Blitzen

Das Bedürfnis nach Sicherheit ist tief im menschlichen Wesen verankert. Besonders in unserem Zuhause möchten wir uns selbstverständlich uneingeschränkt sicher fühlen. Betroffene eines Einbruchs leiden wesentlich mehr unter dem Gefühl der Unsicherheit als unter dem materiellen Verlust. Von daher ist es empfehlenswert, dem Thema Einbruchschutz genügend Aufmerksamkeit zu schenken. Aber auch die Bereiche Brand- und Blitzschutz sollten keinesfalls vernachlässigt werden.

Einbruchschutz: Keine Chance für Diebe

Es ist gar nicht so schwierig, Einbrecher effektiv abzuschrecken. Der Einbau einbruchssicherer Fenster und Haustüren sorgt dafür, dass es nahezu unmöglich ist, sich schnell und lautlos Zutritt in Ihr Haus oder Ihre Wohnung zu verschaffen. Wenn Sie den Einbruchsschutz weiter optimieren möchten, lohnt es sich, Smart Home Technologien wie intelligente Schließsysteme oder mit dem Internet verbundene Videoüberwachungssysteme installieren zu lassen.

Maximale Sicherheit durch einen leistungsstarken Brand- und Blitzschutz

Es gibt verschiedene wirksame Maßnahmen zum Schutz vor Bränden und Überspannungsschäden durch Blitze. Das Spektrum reicht von einfachen Rauchwarnmeldern, die in jeder Wohnung eingebaut werden müssen, bis zu modernen Rauchmeldesystemen mit vernetzten Rauchmeldern. Wenn Sie zusätzlich ein modernes Blitzschutzsystem installieren lassen, können Sie sich sogar bei einem heftigen Gewitter entspannt zurücklehnen, denn die Blitzenergie wird ins Erdreich geleitet. Ein gutes Gefühl, denn pro Jahr werden in Deutschland bis zu einer Million Blitze registriert. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich durch einen kompetenten Fachbetrieb beraten zu lassen, der Sie dabei unterstützt, ein individuelles Sicherheitssystem für Ihr Zuhause zu konfigurieren.

Interessantes zu Sicherheit

Alarmanlagen

Da die Zahl der Wohnungseinbrüche stetig steigt, erwägen immer mehr Hauseigentümer den Einbau eines wirksamen Einbruchschutzes. Alarmanlagen sind ein wichtiger Bestandteil des Sicherheitssystems, denn Sie sorgen durch die abschreckende Wirkung für Sicherheit. Es stellt sich jedoch die Frage, was man bei der Auswahl von Alarmanlagen beachten sollte und welche Fördermittel für den Einbruchschutz zur Verfügung stehen. Damit der Einbruchschutz die individuellen Anforderungen erfüllt, sollten Sie sich in einem Fachbetrieb beraten lassen. Dort wird man Ihnen die Funktionsweisen der verschiedenen Alarmanlagen erläutern und bei der Auswahl behilflich sein. Hier finden Sie die passenden be.connect Partner, die nicht nur Alarmanlagen verkaufen, sondern auch die fachgerechte Montage, regelmäßige Wartung und wenn nötig Reparaturen übernehmen.

Welche Arten von Alarmanlagen gibt es?

Wenn es um das Thema „Sicherheit im Haus“ geht, sind Alarmanlagen für viele Hauseigentümer die erste Wahl. In Kombination mit einer modernen mechanischen Grundsicherung entsteht ein Sicherheitssystem, das einen umfassenden Schutz bietet. So können Sie das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden, minimieren. Werden Einbrecher durch den Alarm gestört, brechen Sie den Einbruchsversuch in der Regel ab. Deshalb sorgen Alarmanlagen für ein Maximum an Sicherheit und Schutz. Alarmanlagen werden unter den Bezeichnungen Einbruchmeldeanlagen (EMA), Überfallmeldeanlagen (ÜMA) oder Gefahrenmeldeanlagen (GMA) angeboten. Die Anlagen nutzen alle das gleiche technische Prinzip: Sensoren stellen fest, ob versucht wird, ins Gebäude einzudringen und lösen dann sofort einen Alarm aus. Es ist möglich, Alarmanlagen zusätzlich mit Sensoren auszustatten, die sensibel auf Rauch, Rauchgas oder Wasser reagieren. Auf diese Weise können Sie die Sicherheit nochmals erhöhen. Der Alarm wird an eine Notrufleitstelle weitergeleitet, sodass umgehend Hilfsmaßnahmen veranlasst werden.

Folgende Arten von Alarmanlagen werden unterschieden

Kabelgebundene Anlagen/Drahtalarmanlagen: Kabelgebundene Anlagen leiten die Signale der Sensoren über Drähte weiter. Ein Monteur verlegt die Drähte und stellt sicher, dass alle gewünschten Bereiche geschützt werden. Wenn die Alarmanlage direkt beim Neubau installiert wird, erfolgt das Verlegen der Kabel unter dem Putz. Die Kabel werden in der zentralen Steuereinheit zusammengeführt. Melden die Fenster- und Türkontakte oder Bewegungsmelder einen Einbruchsversuch, wird die Sirene ausgelöst. Der Einbruchsversuch wird gleichzeitig der Polizei sowie per Smartphone dem Eigentümer gemeldet. Kabelgebundene Anlagen kommen häufig in größeren Häusern oder Gebäudekomplexen zum Einsatz und sorgen auch in einem großen Bereich zuverlässig für Sicherheit.

Funkalarmanlagen: Dabei handelt es sich um drahtlose Alarmanlagen, die per Funk Signale weiterleiten. Da jede Wand zu einer Abschwächung des Funksignals führt, werden Funkalarmanlagen meist für kleinere Häuser oder Wohnungen empfohlen. Vorteil dieses Sicherheitssystems ist die schnelle Montage. Funkalarmanlagen können bei steigendem Sicherheitsbedarf um weitere Melder ergänzt werden, um den Einbruchschutz zu optimieren. Alle Melder laufen in der zentralen Steuereinheit zusammen.

Hybridalarmanlagen: Diese Anlagen nutzen die Vorteile beider vorgenannten Sicherheitssysteme und bieten hinsichtlich einer möglichen Nachrüstung eine maximale Flexibilität. Werden weitere Gebäude angebaut, ist der Schutz beliebig erweiterbar. Alle handelsüblichen Funk- und Drahtmelder können eingelesen werden. Hybridalarmanlagen eignen sich sowohl für Neubauten als auch für die Nachrüstung von Bestandsbauten.

Kann man Fördermittel für den Einbruchschutz beantragen?

Wenn Sie den Einbruchschutz Ihres Hauses verbessern möchten, können Sie für den Einbau der Alarmanlage Fördermittel bei der KfW-Bank beantragen und bei der Erhöhung der Sicherheit erheblich sparen. Unsere praktische Fördermittelsuche hilft Ihnen dabei, das passende KfW-Förderprogramm zu finden. Hier erfahren Sie außerdem, welche DIN Normen die Sicherheitssysteme erfüllen müssen, um als förderfähig eingestuft zu werden.

Blitz- und Überspannungsschutz

Bis vor einigen Jahren war die Installation eines Blitzschutzes und Überspannungsschutzes nur bei öffentlichen Gebäuden, Krankenhäusern oder Gewerbeimmobilien vorgeschrieben. Im Oktober 2016 wurde diese gesetzliche Vorschrift auf sogenannte Wohn- und Zweckbauten ausgedehnt. Jedes neue Gebäude, das mit einer Elektroinstallation ausgestattet ist, muss seither mit einem entsprechenden Überspannungs- und Blitzschutz ausgerüstet werden. Damit verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, einen Schutz des Stromnetzes sicherzustellen. Neubauten werden heutzutage als Smart Homes konzipiert und mit einer Vielzahl elektronischer Geräte ausgestattet. Die Sicherheit dieser elektrischen Anlagen muss gewährleistet sein. Fällt aufgrund eines Überspannungsschadens beispielsweise der PV-Wechselrichter der Photovoltaikanlage aus, kann diese weder den Strom noch die Wärmeenergie für das Haus produzieren – Das Smart Home wäre somit lahmgelegt.

Informieren Sie sich vor dem Neubau Ihres Hauses bei einem Fachbetrieb über die Möglichkeiten, einen Überspannungs- und Blitzschutz einbauen zu lassen. Sie finden hier eine Liste kompetenter be.connect Partner, die Ihnen erläutern, welche Schutzmaßnahmen für Ihre Immobilie geeignet sind und die außerdem die fachgerechte Montage übernehmen.

Warum ist ein Überspannungsschutz in modernen Häusern unverzichtbar?

Ein Überspannungsschutz sorgt für Sicherheit! Ihre teuren elektrischen Geräte werden davor geschützt, durch hohe elektrische Spannungen beschädigt zu werden. Diese Überspannungen können durch Blitzschläge geschehen. Dabei reicht es aus, dass der Blitz in der Nähe einschlägt. Aus diesem Grund wird oft nur von einem Blitzschutz gesprochen. Es gibt aber noch weitere Ursachen für gefährliche Überspannungen in der Elektroinstallation. Induktive oder kapazitative Entkoppelungen von elektrischen Systemen in der Nähe können ebenfalls dazu führen, dass elektrische Anlagen beschädigt werden. Das ist insbesondere in modernen smarten Gebäuden ein großes Problem: In diesen intelligent vernetzten Gebäuden sind viele elektronische Geräte verbaut, die zudem in wechselseitiger Beziehung stehen. Die Vernetzungen des Internetzugangs mit der Heizung, Gefriertruhe oder der Alarmanlage sind einige Beispiele dafür. Wird eine Komponente dieses Systems geschädigt, fallen auch die damit verbundenen Geräte aus. Der Überspannungsschutz vermeidet diese Risiken und umfasst dabei gleichzeitig einen Blitzschutz.

Welche Geräte sorgen für einen Überspannungsschutz?

Es ist erforderlich, alle elektrischen Leitungen, die in das Haus hinein- und hinausführen in das System des Überspannungs- und Blitzschutzes einzubinden. Vergessen Sie nicht, Leitungen zu berücksichtigen, die zu Außengeräten (z. B. Beleuchtung, elektrisches Hoftor) führen. Der Schutz des Stromnetzes Ihres Hauses stellt sicher, dass die gesamte Elektroinstallation innerhalb dieses Stromnetzes ebenfalls gesichert ist. Es ist empfehlenswert, Bestandsbauten nachträglich mit einem Überspannungsschutz und Blitzschutz auszustatten. Für die Konfiguration des Überspannungsschutzes werden zunächst die baulichen Voraussetzungen geprüft. Dabei ist vor allem wichtig, ob das Gebäude bereits mit einem äußeren Blitzschutz, einem Blitzableiter, ausgestattet ist. Ist ein Blitzableiter vorhanden, wird ein zusätzlicher Ableiter installiert, dessen Blitzstoßstromfestigkeit höher ist. Derartige Ableiter werden üblicherweise in die Zähleranlage eingebaut. Die Experten des Fachbetriebs beraten Sie kompetent und nehmen die erforderlichen Installationen für den Schutz des Stromnetzes vor.

Wie kann man die PV-Anlage mit einem Überspannungsschutz ausstatten?

Alle Elektroinstallationen müssen in den Schutz des Stromnetzes eingebunden werden. Die Photovoltaikanlage ist dabei von zentraler Bedeutung. Deshalb werden alle Leitungen, die von der PV-Anlage ins Gebäude führen, mit Überspannungsableitern ausgerüstet. Der Fachbetrieb wird die Montage des Schutzsystems daran ausrichten, ob ein äußerer Blitzschutz vorhanden ist. Seit Oktober 2016 ist der Überspannungsschutz Pflicht. Für Neubauten oder Sanierungsprojekte können Sie die Förderung „Energieeffizient Bauen“ der KfW-Bank in Anspruch nehmen und Ihr Haus mit moderner Technik ausstatten. Informieren Sie sich in unserer Fördermittelsuche über die Möglichkeiten, zinsgünstige Kredite sowie Tilgungszuschüsse zu erhalten.

Brandschutz

Es gibt nur wenige Vorgaben, die den Brandschutz in privaten Wohngebäuden regeln, obwohl es sich dabei um ein sehr wichtiges, im Zweifelsfall lebenswichtiges, Thema handelt. Jedes Jahr sterben in Deutschland 600 bis 800 Menschen bei einem Wohnungsbrand. Darüber hinaus sind die Schäden, die ein Brand in materieller Hinsicht hinterlässt, meist verheerend. Es ist deshalb unverzichtbar, durch einen baulichen Brandschutz für die Sicherheit der Familie zu sorgen. Mit den Brandschutzmaßnahmen wird wertvolle Zeit gewonnen, um die Bewohner rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Darüber hinaus ist das Vorhandensein eines Brandschutzes in vielen Fällen Voraussetzung für die Schadensregulierung durch die Versicherung.

Welche Brandschutzsysteme gibt es?

Beim Bau von Wohngebäuden wird zwischen dem baulichen Brandschutz und dem anlagentechnischen Brandschutz unterschieden. Beim baulichen Brandschutz wird das Brandverhalten der Baustoffe betrachtet und auf den Feuerwiderstand von Bauteilen geachtet. Außerdem müssen Flucht- und Rettungswege in die Planung einbezogen werden. Verantwortlich für das Einhalten der Brandschutzverordnungen ist der Planer (Architekt oder Ingenieur) des Gebäudes.

Baulicher Brandschutz: Erschließung des Gebäudes im Außenbereich mit Löschwasser / Berücksichtigung von Aufstellflächen und Bewegungsflächen für die Feuerwehr / Bilden von Brandabschnitten (beispielsweise durch Brandwände) / Normgerechtes Erstellen der raumabschließenden und tragenden Konstruktionen.

Anlagentechnischer Brandschutz: Technische Gebäudeausrüstung (Schächte, Unterdecken mit hohem Feuerwiderstand, Rauchansaugsysteme, Brandschutzklappen) / Technische Anlagen und Einrichtungen (Rauchwarnmelder, Rauchmeldesysteme, Brandschutzschalter, Feuerlöschanlagen, Rauchabzugsanlagen, Anlagen zur Löschwasserrückhaltung).

Baurechtliche Bestimmungen zum Brandschutz im Eigenheim

Die Brandschutzvorschriften werden nach Gebäudegruppen unterteilt. Eigenheimbesitzer müssen sich somit überwiegend an den Vorschriften für die Gebäudegruppe „Gebäude mit geringer Höhe“ orientieren. Die Anforderungen an den Brandschutz werden durch das Brandverhalten und die Feuerwiderstandsklassen definiert. Für ein Eigenheim ist die DIN 4102 die wichtigste Brandschutznorm. Dort ist das Brandverhalten von Bauteilen und Baustoffen festgelegt. Die Baustoffe werden hinsichtlich der Brennbarkeit und der Feuerwiderstandsfähigkeit in zwei Arten kategorisiert: A (nichtbrennbare Stoffe) / B (brennbare Stoffe).

Beide Arten werden wiederum in diese fünf Baustoffklassen unterteilt: A1 (nicht brennbar, ohne brennbare Bestandteile) / A2 (nicht brennbar, Anteile brennbarer Stoffe vorhanden) / B1 (schwerentflammbar) / B2 (normalentflammbar) / B3 (leichtentflammbar).

Außerdem erfolgt eine Einordnung in fünf Feuerwiderstandsklassen.Das Kriterium für die Einordnung ist die Dauer, die das Bauteil einem Brand widersteht, ohne dabei seine Funktion zu verlieren: F30 Widerstandsdauer 30 Minuten (feuerhemmend) / F60 Widerstandsdauer 60 Minuten (hochfeuerhemmend) / F90 Widerstandsdauer 90 Minuten (feuerbeständig) / F120 Widerstandsdauer 120 Minuten (hochfeuerbeständig) / F180 Widerstandsdauer 180 Minuten (höchstfeuerbeständig).

Brandschutz hängt von der Bauweise ab

Untersuchungen zeigen, dass Häuser, bei denen überwiegend Holz als Baumaterial verwendet wird, kein erhöhtes Brandrisiko aufweisen. Die Innenausstattung der Häuser sowie der Zustand der Elektroinstallation haben einen größeren Einfluss auf das Brandrisiko als das Konstruktionsmaterial. Das Brandverhalten von Holz ist sogar sehr positiv, denn es entsteht eine Holzkohleschicht, die das Bauelement schützt und auf diese Weise dafür sorgt, dass die Standsicherheit lange genug gewährleistet ist. Im Gegensatz zu Beton- und Stahlkonstruktionen kommt es beim Baustoff Holz nicht zu plötzlichem Zusammenbrechen der Konstruktion. Tragende Bauteile müssen beim Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern feuerhemmend sein und eine Feuerwiderstandsdauer von mindestens 30 Minuten aufweisen. Gebäudetrennwände und Abschlusswände müssen eine höhere Feuerwiderstandsdauer sicherstellen, sodass die Materialwahl entsprechend der Feuerwiderstandsklassen erfolgen muss. Bei der Sanierung von Altbauten wird ein besonderes Augenmerk auf die Elektroinstallation gelegt, da diese häufig die Brandgefahr erhöht. Beim baulichen Brandschutz wird darauf geachtet, dass Baumaterialien gewählt werden, deren Feuerwiderstandsdauer den Anforderungen an den Brandschutz entspricht.

Rauchwarnmelder und Rauchmeldesysteme

In allen 16 Bundesländern gilt eine Rauchmelderpflicht für den privaten Wohnraum (sowohl bei Neubauten als auch bei Umbauten). In allen Bundesländern bis auf Sachsen gilt die Pflicht, Wohngebäude mit Rauchmeldern oder Rauchmeldesystemen auszustatten, auch für Bestandbauten. In neun der 16 Bundesländern sind die Mieter für die Prüfung der Funktionsfähigkeit und die Pflege der Rauchwarnmelder verantwortlich. Für die Installation der Rauchmelder ist immer der Eigentümer zuständig.

Arten von Rauchwarnmeldern: Ionisationsrauchmelder / Foto-optische Rauchmelder / Thermo-optische Rauchmelder / Flammenmelder.

Üblicherweise steht auf der Verpackung, wie lange der Rauchwarnmelder funktionstüchtig ist. Obwohl die Mindestnutzungsdauer meist herstellerseitig mit zehn Jahren angegeben wird, muss der Rauchwarnmelder jährlich hinsichtlich der Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Maximale Sicherheit erreichen Sie mit Rauchwarnmeldesystemen, die per Funk miteinander vernetzt sind. Schlägt einer der Rauchwarnmelder Alarm, überträgt dieser das Signal auf die anderen vernetzten Geräte und warnt somit alle Bewohner, vom Erd- bis zum Dachgeschoss, gleichzeitig.

Brandschutzschalter

Brandschutzschalter (AFDD): effizienter Schutz vor Störlichtbögen

Der Begriff Störlichtbogen wird meist mit Hochspannungsleitungen verbunden. Diese Lichtbögen sieht man manchmal an Oberleitungen im Bahnhof. Leider treten die gefährlichen Lichtbögen auch in der elektrischen Niederspannungsinstallation von Wohnhäusern auf, wenn es durch einen Kabelbruch oder lockere Klemmen zu Kontaktfehlern kommt. In diesen Fällen können Überstromschutzeinrichtungen wie Schmelzsicherungen keine Wirkung entfalten. Deshalb ist es sinnvoll einen Brandschutzschalter (AFDD = Arc Fault Detection Device) zu installieren. Diese Schutzeinrichtung sorgt bereits vor der Entstehung eines durch Störlichtbögen verursachten Brandes für das Abschalten der elektrischen Installation.

Welche Gefahren gehen von Störlichtbögen aus?

Störlichtbögen entwickeln Temperaturen von bis zu 30.000 Grad Celsius und führen zu Verbrennungen vierten Grades. Es kommt zu schwersten Brandverletzungen, die bis zu den Knochen vordringen. Darüber hinaus wird eine Druckwelle verursacht, die mit einer Explosion vergleichbar ist. Die durch Störlichtbögen entstehende Plasmawolke enthält zudem verdampfte Metalle und Ozon und verursacht eine Schädigung der Lungen. Weitere gesundheitliche Folgen sind Augenschäden und Knalltraumata. Darüber hinaus führen Störlichtbögen zur teilweisen oder sogar kompletten Zerstörung der Anlage. Weil durch den Kurzschluss-Strom ein Magnetfeld entsteht, kann sich der gefährliche Lichtbogen weiterbewegen und weitere Teile der elektrischen Hausinstallation zerstören.

Warum ist ein Brandschutzschalter unbedingt empfehlenswert?

Die Ursachen der Störlichtbögen sind vielfältig und leider nicht kontrollierbar. Selbst regelmäßige Wartungen der Anlagen können die Gefahr nicht gänzlich ausschließen. Leitungsschäden aufgrund von Bauarbeiten oder Bohrungen, Baumängeln, Kleintierverbiss oder sich lockernde Schrauben sind einige der Ursachen.

Die Funktionsweise des Brandschutzschalters

Ziel des Brandschutzschalters ist das Abschalten der elektrischen Anlage vor der Entstehung eines Störlichtbogens. Zu diesem Zweck misst der Schalter die Strom- und Spannungsverläufe. Bei Kontaktproblemen weisen die Verläufe hochfrequente Komponenten auf, die charakteristisch für das Problem sind und auf die drohende Gefahr hinweisen. Über einen Mikrocontroller werden die Daten ausgewertet und der Brandschutzschalter schaltet bei Gefahr die Anlage ab. Mit dem digitalen Monitoring wird sichergestellt, dass der Brandschutzschalter nicht auslöst, wenn lediglich ein Betriebslichtbogen (z. B. beim Betrieb einer Bohrmaschine) entsteht. Ein weiterer Vorteil der digitalen Schutzeinrichtung besteht darin, dass der Brandschutzschalter regelmäßig Selbsttests durchführt und nicht immer wieder auf seine Funktionstüchtigkeit hin überprüft werden muss.

Einbau des Brandschutzschalters

Der Einbau der Brandschutzschalter ist bisher noch nicht gesetzlich vorgeschrieben. Die DIN VDE 0100-420 empfiehlt den Einbau der AFDD in Gebäuden, in denen ein besonderes Risiko besteht. Das sind beispielsweise Räume mit Holzvertäfelungen oder brennbaren Dämmstoffen, Räume unter dem Dachstuhl oder Seniorenheime, Schulen und Kindertagesstätten. Für jeden Stromkreis wird ein gesonderter Brandschutzschalter benötigt.

CO2- und Rauchwarnmelder

Welche Warnsysteme stehen zur Wahl?

Rauchmelder sind inzwischen bundesweit gesetzlich vorgeschrieben - und das aus gutem Grund. Jedes Jahr verlieren mehr als 600 Menschen in Deutschland bei Hausbränden ihr Leben. Meldesysteme, die beim Auftreten von Rauch, Kohlenmonoxid oder Kohlendioxid einen Alarm verursachen, retten Leben. Mithilfe von Sensoren erkennen die Warnsysteme frühzeitig die Gefahr, sodass sich die Bewohner in Sicherheit bringen können. Rauchwarnmelder sind somit ein unverzichtbares Element des Brandschutzes in Gebäuden. Doch welches System ist besonders empfehlenswert?

  • Rauchmelder: Dabei handelt es sich um die Klassiker unter den Brandschutzsystemen. Der Rauchmelder erkennt mit Sensoren, dass sich die Luftpartikel verändern und schlägt umgehend Alarm. Nachteilig ist die Tatsache, dass Wasserdampf, Zigarettenrauch oder sogar aufgewirbelter Hausstaub zu einem Fehlalarm führen können. Dennoch sind Rauchmelder unverzichtbar, denn während Menschen Gerüche im Schlaf kaum erkennen, schlägt der Rauchmelder an, bevor die Wohnung bereits lebensgefährlich mit Qualm gefüllt ist.
  • Kohlenmonoxid-Melder: Kohlenmonoxid (CO) ist geruchslos und nahezu unsichtbar und deshalb für Menschen noch schwerer rechtzeitig zu erkennen als Rauch. Das potenziell tödliche Gas entsteht, wenn Holz oder Gas unvollständig verbrennt. Besitzer eines Kamins, Kamin- oder Pelletofens sollten deshalb unbedingt CO-Melder installieren. Kohlenmonoxid kann außerdem aus gasbetriebenen Heizstrahlern oder defekten Gasthermen austreten. Eine Kohlenmonoxid-Vergiftung ist die häufigste Form der Rauchgasvergiftung und überaus tückisch: Sie führt dazu, dass die Opfer innerhalb kurzer Zeit im Schlaf sterben.
  • Kohlendioxid-Melder: Kohlendioxid (CO2) ist schwerer als Luft und sinkt somit zu Boden. Dementsprechend werden Kohlendioxid-Melder in Bodennähe installiert. Das Haupteinsatzgebiet dieser speziellen Warnsysteme sind allerdings Kellergewölbe, in denen eine Pelletheizung oder ein Holzvergaserkessel steht. Dort sollte der Kohlendioxid-Melder in einer Höhe von ungefähr 1,50 Metern angebracht werden.

 

Was sollte man beim Kauf und Anbringen eines Warnmelders beachten?

Sie sollten darauf achten, das Kohlenmonoxid-Melder nach EN 50291 geprüft und darüber hinaus von einem seriösen Prüfinstitut zertifiziert wurden. Die Warnmelder sollten in Atemhöhe installiert werden (ungefähr einen oder anderthalb Meter über dem Boden). Wichtig: CO-Melder sind kein Ersatz für einen Rauchwarnmelder, denn die Kohlenmonoxid-Melder sind nicht dafür konzipiert, um einen Wohnungsbrand rechtzeitig zu erkennen. Für diesen Zweck benötigen Sie einen ebenfalls zertifizierten Rauchwarnmelder, der am besten an der Decke installiert wird. Alternativ ist eine Anbringung an der Wand möglich. Wenn Sie einen Kamin, Kamin- oder Pelletofen, eine Gas- oder Ölheizung besitzen, sollten Sie zusätzlich zu den Rauchwarnmeldern zur Sicherheit CO-Melder anbringen.

Weitere Brandschutzmaßnahmen

Damit der Warnmelder nicht Alarm schlagen muss, sollten Sie Kamine, Schornsteine, Heizkessel, Lüftungssysteme und gasbetriebene Geräte regelmäßig von einem Fachbetrieb warten lassen.

Einbruchschutz

Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt und deshalb versuchen immer mehr Menschen ihr Zuhause mit einem wirksamen Einbruchschutz zu sichern. Betroffene berichten von den traumatischen Langzeitfolgen eines Einbruchs. Mit dem Einbau einer Alarmanlage oder eines Systems der Videoüberwachung können Sie sich und Ihre Familie schützen. Nutzen Sie die kompetente Beratung in einem Fachbetrieb. Hier können Sie sich informieren, welche be.connect Partner sich in Ihrer Region mit dem Einbau von Videoanlagen und anderen Systemen für den Einbruchschutz auskennen. Diese Experten werden Ihnen die verschiedenen technischen Optionen vorstellen, mit denen Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus vor einem Einbruch schützen.

Einbruchschutz mit moderner Technik: Keine Chance für Diebe!

Mit einem leistungsstarken Einbruchschutz sorgen Sie für Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Es stehen verschiedene technische Möglichkeiten zur Verfügung, mit denen Einbrecher abgeschreckt oder am Eindringen in Ihre Wohnung gehindert werden können. 

Mit einer Alarmanlage die Sicherheit optimieren

Mit einer Alarmanlage erreichen Sie hinsichtlich des Einbruchschutzes zwei Effekte. Zum einen wirkt die Alarmanlage allein durch die Optik abschreckend. Zum anderen werden Diebe durch den einsetzenden Alarm daran gehindert, den Einbruchsversuch zu vollenden. Alarmanlagen sind somit eine sehr wirksame Möglichkeit des Einbruchsschutzes. Sie können zwischen zahlreichen Varianten wählen. Ob für Ihr Haus ein leitungsgebundenes System oder eine per Funk betriebene Anlage in Betracht kommt, hängt von verschiedenen Voraussetzungen ab. Moderne Systeme informieren die Eigentümer im Ernstfall via Smartphone und alarmieren gleichzeitig die Polizei.

Mit einer Videoanlage den Einbruchschutz optimieren

Videoanlagen bieten sehr effektive Möglichkeiten, einen Einbruch zu verhindern. Eine Videoüberwachung kombiniert mit einer Sprechanlage an der Haustür zeigt Ihnen, wer vor der Tür steht. Sie können den Eingangsbereich beobachten und sofort die Polizei verständigen, wenn jemand versucht, ins Haus einzudringen. Derartige Sprechanlagen sind Einstiegsmodelle im Bereich der Videoüberwachung. Innovative Systeme ermöglichen die Videoüberwachung des gesamten Grundstücks. Videoanlagen sind in verschiedenen Varianten und Preiskategorien erhältlich. Es ist in jedem Fall empfehlenswert, sich über die Funktionsweise der Videoüberwachung von einem Experten beraten zu lassen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Videoanlage Ihre Anforderungen erfüllt und zum Budget passt.

Sicherheitssysteme für Türen und Fenster

Neben der Haustür sind die Terrassentüren sowie die Fenster Schwachstellen eines Hauses und sollten deshalb mit moderner Sicherheitstechnik ausgerüstet werden. Der mechanische Einbruchschutz lässt sich einfach nachrüsten. Im Fachhandel sind verschiedene Systeme verfügbar. Abschließbare Fenstergriffe, Pilzkopfzapfen, Zylinderschlösser mit Einfach- oder Mehrfachverriegelung und Hakenschwenkriegel, Profilzylinder mit Aufbohrschutz und Schutzbeschläge sind einige der Möglichkeiten, den Einbruchschutz zu verbessern und die Sicherheit zu erhöhen. Sie können Ihr Haus außerdem mit einer elektronischen Schließanlage ausstatten, die maximalen Komfort bietet und Einbrecher daran hindert, sich Zutritt zu Ihrem Zuhause zu verschaffen. Digitale Schließanlagen ermöglichen außerdem, verlorengegangene Schlüssel umgehend zu sperren oder das Haus gänzlich ohne Schlüssel zu betreten.

Welche Fördermittel stehen für einen verbesserten Einbruchschutz zur Verfügung?

Es ist möglich, bei der KfW Bank Fördermittel für den Einbau moderner Sicherheitstechnik zu beantragen. Die Förderung wird als Investitionszuschuss oder zinsgünstiger Kredit gewährt. Mit unserer praktischen Fördermittelsuche finden Sie das Förderprogramm, das für Sie infrage kommt und können sich über die Voraussetzungen informieren, die für einen erfolgreichen Förderantrag erfüllt sein müssen.

Tipps & Tricks

  • Haustüren, Balkontüren, ungesicherte Fenster und Lichtschächte sind die Schwachpunkte eines Hauses.
  • Sind Fenster und Türen mit moderner Sicherheitstechnik ausgestattet, wird der Einbruchsversuch in den meisten Fällen umgehend abgebrochen.
  • Die meisten Maßnahmen für einen Einbruchschutz können auch nachgerüstet werden.
  • Der Einbau einer Alarmanlage oder eines Bewegungsmelders erhöht den Einbruchschutz ebenfalls erheblich.
  • Fenstergitter erschweren den Einbruchsversuch und können Einbrecher direkt abschrecken. Besonders im Erdgeschoss und bei Fenstern und Lichtschächten, die nicht einsehbar sind, ist ein Einbau empfehlenswert.
  • Es ist sinnvoll, sich kompetent im Fachbetrieb beraten zu lassen, um die einzelnen Komponenten des Sicherheitssystems optimal aufeinander abzustimmen.
  • Der Grundschutz sollte aus mechanischer Sicherheitstechnik bestehen. Danach kann man zusätzlich mit elektronischen Systemen nachrüsten.
  • Der Klassiker: Ein Zweitschlüssel darf keinesfalls in irgendeinem, scheinbar sicheren Versteck auf dem Grundstück deponiert werden. Einbrecher kennen ALLE Verstecke.
  • Büsche und Sträucher sollten den Eingangsbereich und andere einbruchsgefährdete Stellen nicht verdecken.
  • Gibt es baurechtliche Bestimmungen, die zu beachten sind? Gibt es Vorgaben von Seiten der Versicherung?

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