+
-

Profi - Know How Rund ums Haus

Innenausbau

Wie möchtest du wohnen?

Gemütliches Wohnzimmer mit Kamin

Der große Bereich Innenausbau bietet dir vielfältige Möglichkeiten, das eigene Zuhause perfekt auf die Bedürfnisse der Familie abzustimmen. Du kannst mit Trockenbauwänden die Raumaufteilung verändern oder den Dachboden zum vollwertigen Wohnraum ausbauen. Im Rahmen der Elektroinstallation fällt die Entscheidung, ob du Smart Home Technologien nutzen möchtest, um beispielsweise mit in den Wänden integrierten Lautsprechern überall im Haus deine Lieblingsmusik zu genießen. Außerdem entscheidet der Innenausbau über den Wohnstil des Hauses.

Bodenbeläge, Wände, Innentüren und Treppen: von rustikal bis minimalistisch

Bei der Planung eines Neubaus oder eines umfassenden Sanierungsprojekts bietet der Innenausbau die meisten Gestaltungsoptionen. Liebst du den ländlichen Einrichtungsstil? Dann sind rustikale Holztüren und Treppen genau das Richtige. In Kombination mit einer Tapete in warmen Naturtönen und einem Holzboden entsteht ein besonders gemütliches Ambiente. Du bevorzugst klare, moderne Formen? Schlichte Glastüren, verputzte Wände und ein gefliester Boden unterstreichen den minimalistischen Einrichtungsstil. Besonders harmonisch wirken Inneneinrichtungen, bei denen die verschiedenen Komponenten und die Wahl der Möbel optimal aufeinander abgestimmt wurden.

Bad und Küche planen

Moderne Badezimmer sind wesentlich mehr als funktionale Nassräume. Ebenerdige Duschbereiche, große beheizte Spiegel, eine sanfte indirekte Beleuchtung und eine Fußbodenheizung sorgen dafür, dass dein Bad zur Wohlfühloase wird. Die Ausstattung der Küche ermöglicht die Kombination innovativer Technologien mit deinem individuellen Wohnstil. Eine moderne Kochinsel, größere Kochfelder, smarte Kühlschränke und Öfen auf Augenhöhe sind nur einige der Optionen. Mit einer sorgfältigen Planung und der Beratung durch kompetente Fachbetriebe gelingt der Innenausbau und macht aus einem Rohbau dein persönliches Traumhaus.

Interessantes zum Innenausbau

Altbausanierung

Altbauten faszinieren oftmals mit einem besonderen Charme. Leider hält die anfängliche Begeisterung der Käufer eines Altbaus jedoch nicht lange an. Obwohl Altbauten optisch häufig ansprechend wirken, halten sie im Hinblick auf den Wohnkomfort dem Vergleich mit modernen Gebäuden nicht stand. Mit einer optimal geplanten Altbausanierung kannst du das jedoch ändern und das Gebäude mit neuester Haustechnik ausstatten.

Tipps & Tricks

  • Die Kunst der Altbausanierung besteht darin, den Charme der alten Häuser zu bewahren und mit modernem Wohnkomfort zu kombinieren. Hierzu benötigt man viel Erfahrung sowie Fachwissen und sollte sich deshalb im Vorfeld professionell beraten lassen.
  • Die Altbausanierung betrifft in der Regel verschiedene Gewerke (Außenarbeiten, Innengestaltung, Sanitär, Heizung, u.v.m.) und bedarf einer sehr guten Planung und Koordination, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
  • Wärmedämmung und eine neue Heizung sind im Zusammenhang mit der Sanierung meist die vorrangigsten Themen.
  • Es stellen sich außerdem Fragen nach den baurechtlichen Vorgaben oder dem Denkmalschutz, die bei der Planung der Altbausanierung berücksichtigt werden sollten.

Bodenbeläge

Der Fußboden hat einen sehr großen Einfluss auf die optische Wirkung eines Raumes. Außerdem zeichnen sich die verschiedenen Varianten durch unterschiedliche haptische Eigenschaften aus und somit wird der Bodenbelag zum Wohlfühlfaktor. Die Auswahl ist dermaßen groß, dass man unbedingt eine professionelle Beratung nutzen sollte.

Tipps & Tricks

  • Materialauswahl: Bevor man ins Detail geht, ist es wichtig, sich zunächst für eine Art des Bodenbelags zu entscheiden. Überlege am besten Raum für Raum, ob Parkett, Dielen, Laminat, Fliesen, Naturstein, Linoleum-Design-Böden oder Teppichböden geeignet sind.
  • Wenn die Wahl auf einen gemütlichen Holzboden fällt, stellt sich die Frage, ob Echtholz oder Holzimitat gewählt wird.
  • Der Pflegeaufwand und die Schmutzanfälligkeit sind weitere wichtige Aspekte. Ist das Material robust oder anfällig für Kratzer? Eine Familie mit kleinen Kindern wird mit einem hellen Teppichboden ebenso wenig glücklich sein wie mit einem empfindlichen Holzboden.
  • Soll eine Fußbodenheizung eingebaut werden? Dann kann man nicht alle Materialien verwenden.
  • Wenn du dich im Badezimmer für einen Holzboden entscheidest, muss bei der Materialwahl einiges beachtet werden. In einem Fachbetrieb wirst du kompetent beraten.
  • Fliesen gibt es in vielen verschiedenen Formaten. Dies hat einen sehr großen Einfluss auf die Optik. Muster und die Verlegerichtung der Fliesen sind weitere wichtige Gestaltungsparameter.
  • Manche Fliesen sind auch als Außenfliesen verfügbar. Entscheidet man sich beispielsweise dafür, das Esszimmer und die Terrasse mit den gleichen Fliesen auszustatten, wirkt die Terrasse als Erweiterung zum Innenraum und das Gesamtbild erscheint besonders weitläufig.
  • Reinigungsmittel sollten vor der ersten Anwendung auf deinem neuen Bodenbelag am besten an einer unauffälligen Stelle ausprobiert werden.
  • Das Schneiden und Verlegen der verschiedenen Bodenbeläge ist schwieriger, als es auf den ersten Blick vielleicht erscheint. Wenn dir die Erfahrung fehlt, solltest du einen Profi damit beauftragen, da man den Bodenbelag im Vergleich zur Wandgestaltung deutlich seltener wechselt. Du musst also mit dem Ergebnis lange leben oder andersherum: du wirst dich viele Jahre über ein professionelles Ergebnis freuen.
  • Du möchtest es dennoch selbst erledigen? Manche Firmen bieten einen Geräteverleih an, mit dem die Arbeit erleichtert wird.
  • Je nach Materialmenge ist es sinnvoll, sich das Material anliefern zu lassen oder zumindest einen Beladeservice für den Lieferwagen in Anspruch zu nehmen.

Die richtige Treppe auswählen

Tipps für die perfekte Gestaltung der Treppe

Du planst den Neubau deines Eigenheims oder eine umfassende Sanierung? Dann stellt sich irgendwann die Frage, welche Treppe optimal ins Haus passt. Diese Entscheidung wird für viele Jahre, vielleicht sogar für Jahrzehnte getroffen und deshalb empfehlen wir dir, dich von einem Fachbetrieb beraten zu lassen. Informiere dich dort über die verschiedenen Treppenformen, Materialien und natürlich auch über die Sicherheitsvorschriften, die beachtet werden müssen.

Welche Treppenformen werden unterschieden?

Wie alles andere, unterliegt auch die Wahl der Treppenform gewissen Modeerscheinungen. Es ist beispielsweise ein Trend hin zu eleganten, freischwebenden Treppenformen erkennbar. Viele Bauherren verzichten sogar bewusst auf das Treppengeländer, um diesen Effekt zu maximieren. Grundsätzlich werden folgenden Treppenformen unterschieden: Gradläufige Treppen / Viertelgewendelte Treppen / Halbgewendelte Treppen / Wendeltreppen / Spindeltreppen / Podesttreppen / Bogentreppen.

Gradläufige Treppen sind der Klassiker unter den Treppenformen und überzeugen durch die gradlinige Konstruktion. Diese Treppenart benötigt allerdings viel Platz. Du kannst zwischen günstigen Wangentreppen und modernen freischwebenden Bolzentreppen wählen. Wenn du eine platzsparende Variante bevorzugst, bieten sich halb- und viertelgewendelte Varianten sowie Wendel- und Spindeltreppen an. Diese Treppenformen werden sehr gern in Maisonette-Wohnungen und Einfamilienhäusern verbaut. Bei einer Podesttreppe wird die Gehrichtung gewechselt, indem ein Podest in der Mitte eingebaut wird. Diese Treppenart wirkt großzügig und ästhetisch und ist dabei gleichzeitig platzsparend. Du möchtest mit einer extravaganten Treppenform ein Statement setzen? Dann ist eine Bogentreppe die perfekte Wahl, die als breiter Bogen oder U-förmig verläuft und besonders eindrucksvoll wirkt, wenn die Stufen sehr breit sind.

Baurechtliche Vorschriften der Treppenplanung

Die baurechtlichen Vorschriften der Treppenplanung sind in den Landesbauordnungen geregelt und deshalb nicht ganz einheitlich. Für Ein- und Zweifamilienhäuser sind die Auflagen weniger streng, dort ist es sogar erlaubt, auf ein Treppengeländer zu verzichten. Allgemein orientieren sich die Vorschriften an der DIN 18065. Wenn du die Treppe von einem Fachbetrieb einbauen lässt, kannst du sicher sein, dass ein Standsicherheitsnachweis erbracht wurde. Die Breite der Stufen sollte mindestens 80, besser 90 bis 100 Zentimeter betragen, um sicheres Begehen und den Transport sperriger Gegenstände zu gewährleisten.

Tipp: Welche Bestimmungen gelten im Hinblick auf das Treppengeländer?

Der Trend zu luftigen, freischwebenden Konstruktionen führt dazu, dass immer mehr Bauherren auf ein Treppengeländer verzichten. Bedenke jedoch, dass Treppen Unfallursache Nummer Eins sind. Jährlich passieren mehr als 10.000 Treppenunfälle und ein Teil davon endet sogar tödlich. Aus diesem Grund solltest du nicht auf die Absturzsicherung mit einem Treppengeländer verzichten, das mindestens 90 Zentimeter hoch ist. Der Handlauf sollte 4,5 bis 6,5 Zentimeter dick sein und die Füllstäbe in einem maximalen Abstand von zwölf Zentimetern montiert werden, damit Kinder dort nicht steckenbleiben können. Treppengeländer werden aus Holz, Edelstahl, Aluminium und Stein hergestellt. Wer nicht auf den filigranen Look einer freischwebenden Treppe verzichten, aber auch die Sicherheit beachten möchte, kann ein Treppengeländer aus Sicherheitsglas wählen.

Weitere Möglichkeiten der Treppengestaltung

Neben der Wahl der Treppenformen und des Materials kannst du weitere Möglichkeiten nutzen, um deine Treppe zum Hingucker zu machen. Setze beispielsweise die Stufen durch eine moderne LED-Beleuchtung in Szene und erhöhe dadurch gleichzeitig die Sicherheit. Den Raum unterhalb der Treppe kannst du mit maßgefertigten Stauraummöbeln optimal nutzen. Das schafft Platz und wirkt außerdem stilvoll. Wenn du den Raum schließt, ist sogar das Einrichten einer Abstellkammer möglich.

Innentüren

Innentüren sind unverzichtbare funktionale Bauelemente, mit denen Räume getrennt und verbunden werden. Darüber hinaus sind Türen in vielfältigen Designs und Farben erhältlich. Es ist sehr eindrucksvoll, wie unterschiedliche Tür-Designs das Raumgefühl verändern. Da Innentüren meist für viele Jahre oder sogar für Jahrzehnte angeschafft werden, lohnt es sich, die Auswahl sorgfältig zu treffen und verschiedene Alternativen zu überdenken. Es ist gar nicht so einfach zu entscheiden, welche Innentür nicht nur in funktionaler Hinsicht am besten zur Wohnung oder zum Haus passt, sondern außerdem den Einrichtungsstil optimal unterstreicht. Bedenke aber auch, dass sich dein Einrichtungsgeschmack im Laufe der Zeit vielleicht ändert. Wenn du dich für ein sehr extravagantes Türen-Design entscheidest, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dieses bei der nächsten Renovierung nicht mehr zum Stil passt. Die größte Auswahl an Innentüren bietet der Fachhandel. Selbstverständlich kannst du deine neuen Innentüren auch in einem Schreinerbetrieb maßanfertigen lassen.

Welche Arten von Innentüren stehen zur Wahl?

Innentüren unterscheiden sich zum einen im Hinblick auf das Material. Glastüren aus Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) lassen viel Licht in die Räume, dienen jedoch nicht als zuverlässiger Sichtschutz. Du kannst zwischen Holzrahmen-Glastüren und Glasrahmen-Türen wählen. Es gibt nahezu unendliche Optionen, verschiedene Glas- und Holzarten zu kombinieren. Mit individuell ausgewählten Applikationen und Beschlägen kreierst du genau die Glastüren, die perfekt zu deiner Einrichtung passen. Für Freunde des Landhausstils gibt es jedoch nichts Schöneres als Holztüren, die entweder naturbelassen lackiert oder geölt den rustikalen Touch unterstreichen. Alternativ werden die Holztüren in einer Farbe deiner Wahl gestrichen. Zeitlos und stilvoll sind die beliebten Weißlack-Türen. Bei Bauherren und Hauseigentümern sind besonders helle Holzfarben wie Birken-, Ahorn-, Eschen- oder Buchenholz gefragt. Du liebst es stilvoll und gediegen? Dann sind Innentüren aus Eichenholz, Kirschbaum oder Nussbaum vielleicht genau das Richtige. Es ist außerdem möglich, eine Holztür mit Glaseinsätzen (Lichtausschnitten) zu wählen. Holztüren sind hochwertig, isolieren den Schall sehr gut, wirken wärmedämmend und halten ein ganzes Leben. Günstiger als Massivholztüren sind Holzwerkstofftüren (Furniertüren), die sich darüber hinaus im Gegensatz zu Massivholztüren nicht bei Feuchtigkeit verziehen. Eine besonders preiswerte Alternative sind laminierte Türen, die mit einem Holzdekor versehen sind. Zimmertüren mit praktischer pflegeleichter Dekorfolie sind ebenfalls eine günstige Alternative zu Massivholztüren.

Rahmeninnentür oder schlicht-glatte Variante?

Neben dem Material ist die Bauweise der Innentür entscheidend für die Optik. Bei Rahmentüren ist das Türblatt rahmenartig aufgebaut. Diese Türen werden oft mit Glaseinsätzen ausgestattet. Glatte Innentüren haben eine einheitlich glatte Oberfläche ohne Rahmen.

Die „inneren Werte“ deiner Zimmertüren

Sowohl glatte Innentüren als auch Rahmentüren haben eine Füllung. Mit den verschiedenen Materialien sind unterschiedliche Eigenschaften verbunden. Glatte Innentüren werden beispielsweise mit Röhrenspanplatten oder Wabenkerneinlagen gefüllt. Bei Rahmentüren kommen Massivholz sowie schicht- oder stabverleimtes Holz zum Einsatz. Je hochwertiger die Einlage ist, desto besser sind die schall- und wärmedämmenden Eigenschaften sowie die Stabilität.

Welche Anschlagsrichtung ist empfehlenswert?

Damit die Innentür tatsächlich funktional ist und nicht zum ärgerlichen Hindernis wird, solltest du dir überlegen, welche Anschlagsrichtung gewählt werden soll. Das Türblatt sollte beispielsweise nicht den Blick ins Zimmer versperren, sondern sowohl die Blickrichtung als auch die Schritte in den Raum hineinziehen. Üblicherweise öffnet sich die Tür in den Raum hinein. Wenn dort sehr wenig Platz ist (z. B. im Gäste-Bad) wird ausnahmsweise eine Öffnung nach außen gewählt.

Muss beim Tausch der Innentüren immer die Zarge ersetzt werden?

Türzargen bestehen überwiegend aus Holz, selten aus Metall. Beim Austausch der Innentüren muss die Zarge nicht unbedingt gewechselt werden. Das gleiche Design ist nicht nötig, Du solltest jedoch auf ein harmonisches Gesamtbild achten. Sind Zargen und Türblatt perfekt aufeinander abgestimmt, wirken hochwertige Türen sogar wie ein stilvolles Möbelstück, das sich perfekt ins sonstige Mobiliar integriert.

Für jeden Zweck die passende Spezialtür

Innentüren gibt es auch mit verschiedenen Spezialfunktionen. Schallschutztüren sorgen dafür, dass Außenlärm draußen und laute Musik drinnen bleibt. Bei diesen Türen müssen Türblatt, Zarge sowie Beschläge und Dichtungen perfekt zusammenpassen, um Schallbrücken zu vermeiden. Du kannst außerdem Multifunktionstüren auswählen, die einen optimierten Rauch-, Klima- oder Brandschutz bieten. Wenn du dich für einbruchshemmende Türen entscheidest, kommen Sicherheitsschließblenden zum Einsatz und Bänder sowie Bandtaschen sind verstärkt.

Küche und Möbel

Mit der Küchengestaltung und der Auswahl der Möbel wird aus dem Haus oder der Wohnung dein individuelles Zuhause. Je nach bevorzugtem Wohnstil, kannst du die Möbel aufeinander abstimmen. Auf diese Weise entsteht ein stimmiges Gesamtbild und ein besonders wertiges Ambiente, das eindeutig deine Handschrift trägt.

Tipps & Tricks

  • Mit individuell angefertigten Möbelstücken kann man in jedem Wohnraum das Platzangebot optimal nutzen. In einem Fachbetrieb kannst du Möbel mit individuellen Maßen und Sonderanfertigungen bestellen.
  • Nachhaltig und schön: Man kann Möbelstücke auch neu lackieren – aus Alt mach Neu.
  • Eine offene Küche wirkt weitläufig und du bist auch während der Zubereitung des Essens bei der Familie oder den Gästen. Nachteilig ist jedoch, dass sich Gerüche im ganzen Haus verbreiten und das Chaos nach getaner Arbeit für jeden sichtbar ist.
  • Eine Kücheninsel ist sehr beliebt, benötigt allerdings recht viel Platz und eignet sich somit eher für eine große Wohnküche.
  • Eine ergonomische Arbeitshöhe und kurze Laufwege sind wichtig - du wirst jeden Tag froh sein, daran gedacht zu haben.
  • Ist es nötig, die gesamte Einbauküche auszutauschen oder wird der gewünschte Effekt durch eine Erweiterung oder die Erneuerung der Fronten erreicht?
  • Denke auch an genügend Steckdosen, diese können zum Beispiel platzsparend in der Arbeitsfläche versenkt werden, es ist doch erstaunlich wie viele Küchengeräte gleichzeitig in Benutzung sein können.

Trockenbauwände

Der Trockenbau stellt eine schnelle und preiswerte Möglichkeit dar, um den Innenbereich deiner Wohnung neu zu gestalten. Es können raumbegrenzende Bauteile hergestellt werden, die allerdings oft nicht tragend sind. Mit Trockenbauwänden werden Räume unterteilt und auch beim Abhängen von Decken kommt der Trockenbau zum Einsatz.

Tipps & Tricks

  • Die Materialkosten sind beim Trockenbau häufig relativ gering und es ist deutlich weniger Zeit erforderlich als bei der Massivbauweise. Besonders die kürzere Bauzeit ist bei nachträglichen Umbaumaßnahmen, die in einer bereits bewohnten Wohnung stattfinden, ein erheblicher Vorteil.
  • Einfache Trennwände bleiben beim Trockenbauverfahren in der Regel hohl. Auf diese Weise sorgen sie lediglich für eine Abgrenzung der Räume.
  • Wenn zusätzlich Themen wie Schallschutz und Brandschutz relevant sind, sollte man dies bei der Auswahl des Materials einplanen.
  • Die Traglast der Trockenbauwände ist ebenfalls ein wichtiges Thema, das bei der Planung eines Trockenbauprojekts beachtet werden muss. Wenn Regale oder Schränke an der Trockenbauwand befestigt werden sollen, muss dies entsprechend berücksichtigt und eingeplant werden.
  • Bei sehr hohen Decken (beispielsweise im Altbau) ist das Abhängen der Decke eine sinnvolle Maßnahme, um die Höhe zu reduzieren. Außerdem kannst du bei dieser Gelegenheit, neue Kabel oder eine Be- und Entlüftungsanlage in der Decke verlegen.
  • Das Thema Wärmedämmung kann in Kombination mit dem Einbau neuer Decken oder Wände ebenfalls eine Rolle spielen. Bei dieser Gelegenheit kann man die Wärmedämmung nachrüsten um dein Haus energetisch auf den neuesten Stand zu bringen.

Wandgestaltung

Egal ob du dich bei der Wandgestaltung für Tapete oder Farbe entscheidest oder beides kombinierst: Es stehen dir in jedem Fall tolle Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung, mit denen du schnell und relativ günstig dem Raum eine völlig andere Wirkung verleihst.

Tipps & Tricks

  • Den Untergrund vorbereiten: Vor allem beim Tapezieren ist es wichtig, dass der Untergrund gut vorbereitet und glatt ist. Unebenheiten sind oftmals durch die Tapete sichtbar und schmälern den Gesamteindruck.
  • Qualität von Tapete und Kleister: Das Motto „nach mir die Sintflut“ erweist sich als kontraproduktiv. Es ist wichtig bereits jetzt schon an die Zukunft zu denken. Hochwertige Tapeten und Kleister erweisen sich in ein paar Jahren, wenn du die Tapete entfernen möchtest, als Segen.
  • Einheitlich monoton gestaltete Wände liegen nicht mehr im Trend. Kreativität und die Umsetzung eigener Ideen bieten Abwechslung und die Möglichkeit, Wände modern zu gestalten. Sehr beliebt sind Wandgestaltungen mit Tiefenwirkung, sodass interessante 3D-Effekte erzielt werden.
  • Beauftrage am besten einen Profi mit einer aufwendigen Wandgestaltung für die z. B. die Spachteltechnik eingesetzt wird. Auf diese Weise kannst du sicher sein, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.
  • In Küche und Bad werden häufig Wandfliesen verwendet. Einige Firmen bieten einen Loch- und Schneideservice an, damit die Rohrleitung beim Waschbecken problemlos installiert werden kann.
  • Beweise bei der Wandgestaltung ruhig Mut und probiere etwas Neues aus. Einen Fehlgriff bei der Farbe oder beim Muster einer Tapete kannst du leicht korrigieren bzw. überstreichen - Der Effekt einer völlig anderen Wandgestaltung wird dich jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit begeistern.
  • Farben und Muster können Räume vergrößern oder verkleinern. Eine professionelle Beratung hilft bei der Auswahl.
  • Ausreichend Material einplanen: Tapetenrollen, Farbeimer, Pinsel, Kleister, Klebeband und Abdeckplanen sollten ausreichend vorhanden sein. Jede zusätzliche Fahrt in den Baumarkt kostet Zeit und hemmt das Projekt. Viele Fachmärkte bieten den Service an, originalverpackte, nicht benötigte Materialien zurückzunehmen.
  • Decke streichen: Dies ist keine besonders beliebte Aufgabe, aber ab und an notwendig. Auch wenn du das Streichen der Wände souverän erledigt hast, ohne von oben bis unten mit Farbe bekleckert zu sein: Bei der Decke wird das mit großer Wahrscheinlichkeit nicht gelingen. Hier sollte man alte Klamotten anziehen und vor allem die Haare mit einem Hut schützen.

Diese Themen könnten dich auch interessieren

Wie kann man Schimmelbildung im Haus vermeiden?

Schimmel im Haus ist nicht nur ein optisches Problem. Wenn du Schimmelbefall feststellst, sollten du schnell handeln. Durch Schimmel werden einerseits gesundheitliche Probleme verursacht und andererseits die Bausubstanz beschädigt. Bei ausgedehntem Schimmelbefall ist es sinnvoll, sich in einem Fachbetrieb beraten zu lassen und diesen mit der gründlichen Beseitigung des Schimmels zu beauftragen.

Wie kann man bei der Sanierung von einer staatlichen Förderung profitieren?

Du möchtest deine Immobilie technisch auf den neuesten Stand bringen? Eine Sanierung lohnt sich aus verschiedenen Gründen: Der Wohnkomfort wird erhöht, der Immobilienwert steigt und die Energiekosten sinken. Gleichzeitig leistest du durch eine Reduzierung des Energiebedarfs einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Aus diesem Grund beteiligt sich der Bund mit verschiedenen Förderprogrammen an der Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen. Diese Förderung wird von der KfW-Bank bereitgestellt und kann dort beantragt werden. Es stehen beispielsweise staatliche Förderungen für die energieeffiziente Sanierung zur Verfügung, mit denen der Einbau wärmeisolierter Fenster oder einer modernen Heizungsanlage unterstützt wird. Darüber hinaus beteiligt sich der Bund an den Kosten für den altersgerechten Umbau oder den Einbau eines verbesserten Einbruchsschutzes.

Wie beantragt man einen Zuschuss für die energieeffiziente Sanierung?

Die Förderung von Sanierungsmaßnahmen wird über die KfW-Bank abgewickelt. Bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) handelt es sich um eine Anstalt des öffentlichen Rechts und die größte nationale Förderbank der Welt. Eine staatliche Förderung für die Sanierung von Bestandsbauten soll dazu beitragen, dass eine größere Zahl von Eigentümern ihre Immobilie energetisch auf den neuesten Stand bringt. Auf diese Weise wird der von Wohngebäuden verursachte CO2-Ausstoß reduziert. Du kannst die Förderung als Eigentümer einer Bestandsimmobilie oder als Käufer eines energieeffizient sanierten Hauses beantragen. Wir stellen dir hier eine praktische Fördermittelsuche zur Verfügung, die einen Überblick über die Förderprogramme bietet.

Für folgende Maßnahmen werden staatliche Förderungen bereitgestellt:

  • Einbau moderner Heiztechnik
  • Montage einer Photovoltaik Anlage zur Stromerzeugung
  • Dämmmaßnahmen an Fassade und Dach
  • Einbau wärmegedämmter Fenster und Türen
  • Einbau einer Lüftungsanlage
  • Installation eines Sonnenschutzes
  • Einbau einer Ladesäule für das Elektroauto
  • Integration von Smart Home Technologien
  • Maßnahmen für einen altersgerechten Umbau
  • Verbesserung des Einbruchschutzes

Wovon hängt die Höhe der staatlichen Förderungen ab?

Je besser die Energieeffizienz nach der Sanierung ist, umso höher fällt der Zuschuss aus. Staatliche Förderungen werden sowohl für einzelne Maßnahmen (z. B. Zuschuss für den Austausch der Heizungsanlage) als auch für eine ganzheitliche energetische Sanierung zur Verfügung gestellt. Neben Zuschüssen kannst du von zinsgünstigen Krediten profitieren und die Sanierung auf diese Weise einfacher finanzieren. Es ist außerdem möglich, ein günstiges Darlehen und gleichzeitig einen Zuschuss für die Tilgung zu erhalten.

Lohnt sich eine Sanierung?

Studien haben ergeben, dass es günstiger ist, ein Haus zu sanieren als einen vergleichbaren Neubau zu errichten. Wenn du unsicher bist, ob sich ein umfangreiches Sanierungsprojekt lohnt, solltest du dich von den Experten eines Fachbetriebs beraten lassen. Hier findest du kompetente be.connect Partner, die einen realistischen Kostenplan unter Einbeziehung der staatlichen Förderung erstellen. Die Fachleute können außerdem beurteilen, ob es sich lohnt, eine bestimmte Immobilie zu sanieren oder ob der Aufwand trotz Förderung unverhältnismäßig hoch wäre. Sanierungsmaßnahmen steigern den Wert deiner Immobilie und helfen dabei, Energie zu sparen und somit die Energiekosten erheblich zu senken. Darüber hinaus wird der Wohnkomfort durch moderne Heiztechnik, Smart Home Technologien oder ein neues, barrierefreies Badezimmer erhöht. Ein Haus zu sanieren ist insbesondere dann empfehlenswert, wenn du am Standort bleiben möchten. Wird das Projekt professionell mit Experten geplant und durchgeführt, kann sogar ein Passivhausstandard erreicht werden.

Hund mit Werkzeug im Maul

Du hast Fragen?
Dein be.connect -Team hilft dir gerne weiter

jetzt Kontakt aufnehmen
Verwendung von Cookies

Um unsere Webseite für Dich optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Technisch nicht notwendige Cookies werden nur gesetzt, wenn du hierzu deine Einwilligung gegeben hast. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhältst du in unserer Datenschutzerklärung.

Schließen

Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstützt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen einen der folgenden Browser zu verwenden: