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Profi - Know How Rund ums Haus

Innenausbau

Wie möchten Sie wohnen?

Gemütliches Wohnzimmer mit Kamin

Der große Bereich Innenausbau bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten, das eigene Zuhause perfekt auf die Bedürfnisse der Familie abzustimmen. Sie können mit Trockenbauwänden die Raumaufteilung verändern oder den Dachboden zum vollwertigen Wohnraum ausbauen. Im Rahmen der Elektroinstallation fällt die Entscheidung, ob Sie Smart Home Technologien nutzen möchten, um beispielsweise mit in den Wänden integrierten Lautsprechern überall im Haus Ihre Lieblingsmusik zu genießen. Außerdem entscheidet der Innenausbau über den Wohnstil des Hauses.

Bodenbeläge, Wände, Innentüren und Treppen: von rustikal bis minimalistisch

Bei der Planung eines Neubaus oder eines umfassenden Sanierungsprojekts bietet der Innenausbau die meisten Gestaltungsoptionen. Lieben Sie den ländlichen Einrichtungsstil? Dann sind rustikale Holztüren und Treppen genau das Richtige. In Kombination mit einer Tapete in warmen Naturtönen und einem Holzboden entsteht ein besonders gemütliches Ambiente. Sie bevorzugen klare, moderne Formen? Schlichte Glastüren, verputzte Wände und ein gefliester Boden unterstreichen den minimalistischen Einrichtungsstil. Besonders harmonisch wirken Inneneinrichtungen, bei denen die verschiedenen Komponenten und die Wahl der Möbel optimal aufeinander abgestimmt wurden.

Bad und Küche planen

Moderne Badezimmer sind wesentlich mehr als funktionale Nassräume. Ebenerdige Duschbereiche, große beheizte Spiegel, eine sanfte indirekte Beleuchtung und eine Fußbodenheizung sorgen dafür, dass Ihr Bad zur Wohlfühloase wird. Die Ausstattung der Küche ermöglicht die Kombination innovativer Technologien mit Ihrem individuellen Wohnstil. Eine moderne Kochinsel, größere Kochfelder, smarte Kühlschränke und Öfen auf Augenhöhe sind nur einige der Optionen. Mit einer sorgfältigen Planung und der Beratung durch kompetente Fachbetriebe gelingt der Innenausbau und macht aus einem Rohbau Ihr persönliches Traumhaus.

Interessantes zum Innenausbau

Altbausanierung

Altbauten faszinieren oftmals mit einem besonderen Charme. Leider hält die anfängliche Begeisterung der Käufer eines Altbaus jedoch nicht lange an. Obwohl Altbauten optisch häufig ansprechend wirken, halten sie im Hinblick auf den Wohnkomfort dem Vergleich mit modernen Gebäuden nicht stand. Mit einer optimal geplanten Altbausanierung können Sie das jedoch ändern und das Gebäude mit neuester Haustechnik ausstatten.

Tipps & Tricks

  • Die Kunst der Altbausanierung besteht darin, den Charme der alten Häuser zu bewahren und mit modernem Wohnkomfort zu kombinieren. Hierzu benötigt man viel Erfahrung sowie Fachwissen und sollte sich deshalb im Vorfeld professionell beraten lassen. Nutzen Sie die Kompetenzen eines Fachbetriebs, denn dort erhalten Sie außerdem wertvolle Informationen über zur Verfügung stehenden Förderprogramme der KfW-Bank.
  • Die Altbausanierung betrifft in der Regel verschiedene Gewerke (Außenarbeiten, Innengestaltung, Sanitär, Heizung, u.v.m.) und bedarf daher einer sehr guten Planung und Koordination, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
  • Wärmedämmung und eine neue Heizung sind im Zusammenhang mit der Sanierung meist die vorrangigsten Themen.
  • Es stellen sich außerdem Fragen nach den baurechtlichen Vorgaben oder dem Denkmalschutz, die bei der Planung der Altbausanierung berücksichtigt werden sollten.

Bodenbeläge

Der Fußboden hat einen sehr großen Einfluss auf die optische Wirkung eines Raumes. Außerdem zeichnen sich die verschiedenen Varianten durch unterschiedliche haptische Eigenschaften aus und somit wird der Bodenbelag zum Wohlfühlfaktor. Die Auswahl ist dermaßen groß, dass man unbedingt eine professionelle Beratung nutzen sollte.

Tipps & Tricks

  • Materialauswahl: Bevor man ins Detail geht, ist es wichtig, sich zunächst für eine Art des Bodenbelags zu entscheiden. Überlegen Sie am besten Raum für Raum, ob Parkett, Dielen, Laminat, Fliesen, Naturstein, Linoleum-Design-Böden oder Teppichböden geeignet sind.
  • Wenn die Wahl auf einen gemütlichen Holzboden fällt, stellt sich die Frage, ob Echtholz oder Holzimitat gewählt wird.
  • Der Pflegeaufwand und die Schmutzanfälligkeit sind weitere wichtige Aspekte. Ist das Material robust oder anfällig für Kratzer? Eine Familie mit kleinen Kindern wird mit einem hellen Teppichboden ebenso wenig glücklich sein wie mit einem empfindlichen Holzboden.
  • Soll eine Fußbodenheizung eingebaut werden? Dann kann man nicht alle Materialien verwenden.
  • Wenn Sie sich im Badezimmer für einen Holzboden entscheiden, muss bei der Materialwahl einiges beachtet werden. Im Fachbetrieb werden Sie kompetent beraten.
  • Fliesen gibt es in vielen verschiedenen Formaten. Dies hat einen sehr großen Einfluss auf die Optik. Muster und die Verlegerichtung der Fliesen sind weitere wichtige Gestaltungsparameter.
  • Manche Fliesen sind auch als Außenfliesen verfügbar. Entscheidet man sich beispielsweise dafür, das Esszimmer und die Terrasse mit den gleichen Fliesen auszustatten, wirkt die Terrasse als Erweiterung zum Innenraum und das Gesamtbild erscheint besonders weitläufig.
  • Probieren Sie Reinigungsmittel vor der ersten Anwendung auf Ihrem neuen Bodenbelag am besten an einer unauffälligen Stelle aus.
  • Das Schneiden und Verlegen der verschiedenen Bodenbeläge ist schwieriger, als es auf den ersten Blick vielleicht erscheint. Wenn Ihnen die Erfahrung fehlt, sollten Sie einen Profi damit beauftragen. Bedenken Sie, dass man den Bodenbelag im Vergleich zur Wandgestaltung deutlich seltener wechselt. Sie müssen also mit dem Ergebnis lange leben oder andersherum: Sie werden sich viele Jahre über ein professionelles Ergebnis freuen.
  • Sie möchten es dennoch selbst erledigen? Manche Firmen bieten einen Geräteverleih an, mit dem die Arbeit erleichtert wird.
  • Je nach Materialmenge ist es sinnvoll, sich das Material anliefern zu lassen oder zumindest einen Beladeservice für den Lieferwagen in Anspruch zu nehmen.

Die richtige Treppe auswählen

Tipps für die perfekte Gestaltung der Treppe

Sie planen den Neubau Ihres Eigenheims oder eine umfassende Sanierung? Dann stellt sich irgendwann die Frage, welche Treppe optimal ins Haus passt. Diese Entscheidung wird für viele Jahre, vielleicht sogar für Jahrzehnte getroffen und deshalb empfehlen wir Ihnen, sich von einem Fachbetrieb beraten zu lassen. Informieren Sie sich dort über die verschiedenen Treppenformen, Materialien und natürlich auch über die Sicherheitsvorschriften, die beachtet werden müssen.

Welche Treppenformen werden unterschieden?

Wie alles andere, unterliegt auch die Wahl der Treppenform gewissen Modeerscheinungen. Es ist beispielsweise ein Trend hin zu eleganten, freischwebenden Treppenformen erkennbar. Viele Bauherren verzichten sogar bewusst auf das Treppengeländer, um diesen Effekt zu maximieren. Grundsätzlich werden folgenden Treppenformen unterschieden: Gradläufige Treppen / Viertelgewendelte Treppen / Halbgewendelte Treppen / Wendeltreppen / Spindeltreppen / Podesttreppen / Bogentreppen.

Gradläufige Treppen sind der Klassiker unter den Treppenformen und überzeugen durch die gradlinige Konstruktion. Diese Treppenart benötigt allerdings viel Platz. Sie können zwischen günstigen Wangentreppen und modernen freischwebenden Bolzentreppen wählen. Wenn Sie eine platzsparende Variante bevorzugen, bieten sich halb- und viertelgewendelte Varianten sowie Wendel- und Spindeltreppen an. Diese Treppenformen werden sehr gern in Maisonette-Wohnungen und Einfamilienhäusern verbaut. Bei einer Podesttreppe wird die Gehrichtung gewechselt, indem ein Podest in der Mitte eingebaut wird. Diese Treppenart wirkt großzügig und ästhetisch und ist dabei gleichzeitig platzsparend. Sie möchten mit einer extravaganten Treppenform ein Statement setzen? Dann ist eine Bogentreppe die perfekte Wahl, die als breiter Bogen oder U-förmig verläuft und besonders eindrucksvoll wirkt, wenn die Stufen sehr breit sind.

Baurechtliche Vorschriften der Treppenplanung

Die baurechtlichen Vorschriften der Treppenplanung sind in den Landesbauordnungen geregelt und deshalb nicht ganz einheitlich. Für Ein- und Zweifamilienhäuser sind die Auflagen weniger streng, dort ist es sogar erlaubt, auf ein Treppengeländer zu verzichten. Allgemein orientieren sich die Vorschriften an der DIN 18065. Wenn Sie die Treppe von einem Fachbetrieb einbauen lassen, können Sie sicher sein, dass ein Standsicherheitsnachweis erbracht wurde. Die Breite der Stufen sollte mindestens 80, besser 90 bis 100 Zentimeter betragen, um sicheres Begehen und den Transport sperriger Gegenstände zu gewährleisten.

Tipp: Welche Bestimmungen gelten im Hinblick auf das Treppengeländer?

Der Trend zu luftigen, freischwebenden Konstruktionen führt dazu, dass immer mehr Bauherren auf ein Treppengeländer verzichten. Bedenken Sie jedoch, dass Treppen Unfallursache Nummer Eins sind. Jährlich passieren mehr als 10.000 Treppenunfälle und ein Teil davon endet sogar tödlich. Aus diesem Grund sollten Sie nicht auf die Absturzsicherung mit einem Treppengeländer verzichten, das mindestens 90 Zentimeter hoch ist. Der Handlauf sollte 4,5 bis 6,5 Zentimeter dick sein und die Füllstäbe in einem maximalen Abstand von zwölf Zentimetern montiert werden, damit Kinder dort nicht steckenbleiben können. Treppengeländer werden aus Holz, Edelstahl, Aluminium und Stein hergestellt. Wer nicht auf den filigranen Look einer freischwebenden Treppe verzichten, aber auch die Sicherheit beachten möchte, kann ein Treppengeländer aus Sicherheitsglas wählen.

Weitere Möglichkeiten der Treppengestaltung

Neben der Wahl der Treppenformen und des Materials können Sie weitere Möglichkeiten nutzen, um Ihre Treppe zum Hingucker zu machen. Setzen Sie beispielsweise die Stufen durch eine moderne LED-Beleuchtung in Szene und erhöhen Sie dadurch gleichzeitig die Sicherheit. Den Raum unterhalb der Treppe können Sie mit maßgefertigten Stauraummöbeln optimal nutzen. Das schafft Platz und wirkt außerdem stilvoll. Wenn Sie den Raum schließen, ist sogar das Einrichten einer Abstellkammer möglich.

Innentüren

Innentüren sind unverzichtbare funktionale Bauelemente, mit denen Räume getrennt und verbunden werden. Darüber hinaus sind Türen in vielfältigen Designs und Farben erhältlich. Es ist sehr eindrucksvoll, wie unterschiedliche Tür-Designs das Raumgefühl verändern. Da Innentüren meist für viele Jahre oder sogar für Jahrzehnte angeschafft werden, lohnt es sich, die Auswahl sorgfältig zu treffen und verschiedene Alternativen zu überdenken. Es ist gar nicht so einfach zu entscheiden, welche Innentür nicht nur in funktionaler Hinsicht am besten zur Wohnung oder zum Haus passt, sondern außerdem den Einrichtungsstil optimal unterstreicht. Bedenken Sie aber, dass sich Ihr Einrichtungsgeschmack im Laufe der Zeit vielleicht ändert. Wenn Sie sich für ein sehr extravagantes Türen-Design entscheiden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dieses bei der nächsten Renovierung nicht mehr zum Stil passt. Die größte Auswahl an Innentüren bietet der Fachhandel. Selbstverständlich können Sie Ihre neuen Innentüren auch in einem Schreinerbetrieb maßanfertigen lassen.

Welche Arten von Innentüren stehen zur Wahl?

Innentüren unterscheiden sich zum einen im Hinblick auf das Material. Glastüren aus Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) lassen viel Licht in die Räume, dienen jedoch nicht als zuverlässiger Sichtschutz. Sie können zwischen Holzrahmen-Glastüren und Glasrahmen-Türen wählen. Es gibt nahezu unendliche Optionen, verschiedene Glas- und Holzarten zu kombinieren. Mit individuell ausgewählten Applikationen und Beschlägen kreieren Sie genau die Glastüren, die perfekt zu Ihrer Einrichtung passen. Für Freunde des Landhausstils gibt es jedoch nichts Schöneres als Holztüren, die entweder naturbelassen lackiert oder geölt den rustikalen Touch unterstreichen. Alternativ werden die Holztüren in einer Farbe Ihrer Wahl gestrichen. Zeitlos und stilvoll sind die beliebten Weißlack-Türen. Bei Bauherren und Hauseigentümern sind besonders helle Holzfarben wie Birken-, Ahorn-, Eschen- oder Buchenholz gefragt. Sie lieben es stilvoll und gediegen? Dann sind Innentüren aus Eichenholz, Kirschbaum oder Nussbaum vielleicht genau das Richtige. Es ist außerdem möglich, eine Holztür mit Glaseinsätzen (Lichtausschnitten) zu wählen. Holztüren sind hochwertig, isolieren den Schall sehr gut, wirken wärmedämmend und halten ein ganzes Leben. Günstiger als Massivholztüren sind Holzwerkstofftüren (Furniertüren), die sich darüber hinaus im Gegensatz zu Massivholztüren nicht bei Feuchtigkeit verziehen. Eine besonders preiswerte Alternative sind laminierte Türen, die mit einem Holzdekor versehen sind. Zimmertüren mit praktischer pflegeleichter Dekorfolie sind ebenfalls eine günstige Alternative zu Massivholztüren.

Rahmeninnentür oder schlicht-glatte Variante?

Neben dem Material ist die Bauweise der Innentür entscheidend für die Optik. Bei Rahmentüren ist das Türblatt rahmenartig aufgebaut. Diese Türen werden oft mit Glaseinsätzen ausgestattet. Glatte Innentüren haben eine einheitlich glatte Oberfläche ohne Rahmen.

Die „inneren Werte“ Ihrer Zimmertüren

Sowohl glatte Innentüren als auch Rahmentüren haben eine Füllung. Mit den verschiedenen Materialien sind unterschiedliche Eigenschaften verbunden. Glatte Innentüren werden beispielsweise mit Röhrenspanplatten oder Wabenkerneinlagen gefüllt. Bei Rahmentüren kommen Massivholz sowie schicht- oder stabverleimtes Holz zum Einsatz. Je hochwertiger die Einlage ist, desto besser sind die schall- und wärmedämmenden Eigenschaften sowie die Stabilität.

Welche Anschlagsrichtung ist empfehlenswert?

Damit die Innentür tatsächlich funktional ist und nicht zum ärgerlichen Hindernis wird, sollten Sie sich überlegen, welche Anschlagsrichtung gewählt wird. Das Türblatt sollte beispielsweise nicht den Blick ins Zimmer versperren, sondern sowohl die Blickrichtung als auch die Schritte in den Raum hineinziehen. Üblicherweise öffnet sich die Tür in den Raum hinein. Wenn dort sehr wenig Platz ist (z. B. im Gäste-Bad) wird ausnahmsweise eine Öffnung nach außen gewählt.

Muss beim Tausch der Innentüren immer die Zarge ersetzt werden?

Türzargen bestehen überwiegend aus Holz, selten aus Metall. Beim Austausch der Innentüren muss die Zarge nicht unbedingt gewechselt werden. Das gleiche Design ist nicht nötig, Sie sollten jedoch auf ein harmonisches Gesamtbild achten. Sind Zargen und Türblatt perfekt aufeinander abgestimmt, wirken hochwertige Türen sogar wie ein stilvolles Möbelstück, das sich perfekt ins sonstige Mobiliar integriert.

Für jeden Zweck die passende Spezialtür

Innentüren gibt es auch mit verschiedenen Spezialfunktionen. Schallschutztüren sorgen dafür, dass Außenlärm draußen und laute Musik drinnen bleibt. Bei diesen Türen müssen Türblatt, Zarge sowie Beschläge und Dichtungen perfekt zusammenpassen, um Schallbrücken zu vermeiden. Sie können außerdem Multifunktionstüren auswählen, die einen optimierten Rauch-, Klima- oder Brandschutz bieten. Wenn Sie sich für einbruchshemmende Türen entscheiden, kommen Sicherheitsschließblenden zum Einsatz und Bänder sowie Bandtaschen sind verstärkt.

Küche und Möbel

Mit der Küchengestaltung und der Auswahl der Möbel wird aus dem Haus oder der Wohnung Ihr individuelles Zuhause. Überlegen Sie, welchen Wohnstil Sie bevorzugen und stimmen Sie die Möbel aufeinander ab. Auf diese Weise entsteht ein stimmiges Gesamtbild und ein besonders wertiges Ambiente, das eindeutig Ihre Handschrift trägt.

Tipps & Tricks

  • Mit individuell angefertigten Möbelstücken kann man in jedem Wohnraum das Platzangebot optimal nutzen. In einem Fachbetrieb können Sie Möbel mit individuellen Maßen und Sonderanfertigungen bestellen.
  • Nachhaltig und schön: Man kann Möbelstücke auch neu lackieren – aus Alt mach Neu.
  • Eine offene Küche wirkt weitläufig und Sie sind auch während der Zubereitung des Essens bei der Familie oder den Gästen. Nachteilig ist jedoch, dass sich Gerüche im ganzen Haus verbreiten und das Chaos nach getaner Arbeit für jeden sichtbar ist.
  • Eine Kücheninsel ist sehr beliebt, benötigt allerdings recht viel Platz und eignet sich somit eher für eine große Wohnküche.
  • Achten Sie auf eine ergonomische Arbeitshöhe und kurze Laufwege - Sie werden jeden Tag froh sein, daran gedacht zu haben.
  • Ist es nötig, die gesamte Einbauküche auszutauschen oder wird der gewünschte Effekt durch eine Erweiterung oder die Erneuerung der Fronten erreicht?
  • Denken Sie an genügend Steckdosen, diese können zum Beispiel platzsparend in der Arbeitsfläche versenkt werden, es ist doch erstaunlich wie viele Küchengeräte gleichzeitig in Benutzung sein können.

Treppenbau

Treppen bilden die Verbindung zwischen zwei Stockwerken und sind somit wichtige Gestaltungselemente und Bauteile. Sie können die Treppe entweder direkt im Wohnraum oder in der Diele platzieren. Eine zum Einrichtungsstil passende Treppe ist nicht nur praktisch, sondern hat außerdem dekorativen Charakter.

Tipps & Tricks

  • Das Thema Sicherheit spielt bei der Auswahl der Treppe eine entscheidende Rolle. Für eine Familie mit kleinen Kindern oder Haustieren ist beispielsweise eine zusätzliche Absicherung erforderlich.
  • Vorausschauende Planung eröffnet Möglichkeiten, später im Alter einen Treppenlift nachzurüsten.
  • Freischwebende Treppen sind ein optisches Highlight und deshalb sehr beliebt, um den modernen Wohnstil zu unterstreichen. Bedenken Sie jedoch, dass eine derartige Treppe nur bei stabilen Wänden möglich ist und besondere Anforderungen an die Statik stellt. Außerdem ist das Design sehr prägnant und legt Sie hinsichtlich des Einrichtungsstils dauerhaft fest.
  • Eine Treppe ist ein sehr stark beanspruchtes Bauelement. Beachten Sie bei der Auswahl der Holzart, ob diese besonders widerstandsfähig gegen Kratzer und Macken ist.
  • Mit einer Beleuchtung der Stufen schaffen Sie ein schönes Ambiente und erhöhen gleichzeitig die Sicherheit.
  • Entfernen Sie die Schutzmaterialien der Treppe keinesfalls bevor der gesamte Einzug erledigt ist.

Trockenbauwände

Der Trockenbau stellt eine schnelle und preiswerte Möglichkeit dar, um den Innenbereich Ihrer Wohnung neu zu gestalten. Es können raumbegrenzende Bauteile hergestellt werden, die allerdings oft nicht tragend sind. Mit Trockenbauwänden werden Räume unterteilt und auch beim Abhängen von Decken kommt der Trockenbau zum Einsatz.

Tipps & Tricks

  • Die Materialkosten sind beim Trockenbau häufig relativ gering und es ist deutlich weniger Zeit erforderlich als bei der Massivbauweise. Besonders die kürzere Bauzeit ist bei nachträglichen Umbaumaßnahmen, die in einer bereits bewohnten Wohnung stattfinden, ein erheblicher Vorteil.
  • Einfache Trennwände bleiben beim Trockenbauverfahren in der Regel hohl. Auf diese Weise sorgen sie lediglich für eine Abgrenzung der Räume.
  • Wenn zusätzlich Themen wie Schallschutz und Brandschutz relevant sind, sollte man dies bei der Auswahl des Materials einplanen.
  • Die Traglast der Trockenbauwände ist ebenfalls ein wichtiges Thema, das bei der Planung eines Trockenbauprojekts beachtet werden muss. Wenn Regale oder Schränke an der Trockenbauwand befestigt werden sollen, muss dies entsprechend berücksichtigt und eingeplant werden.
  • Bei sehr hohen Decken (beispielsweise im Altbau) ist das Abhängen der Decke eine sinnvolle Maßnahme, um die Höhe zu reduzieren. Außerdem können Sie bei dieser Gelegenheit, neue Kabel oder eine Be- und Entlüftungsanlage in der Decke verlegen.
  • Das Thema Wärmedämmung kann in Kombination mit dem Einbau neuer Decken oder Wände ebenfalls eine Rolle spielen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um die Wärmedämmung nachzurüsten und Ihr Haus energetisch auf den neuesten Stand zu bringen.

Wandgestaltung

Egal ob Sie sich bei der Wandgestaltung für Tapete oder Farbe entscheiden oder beides kombinieren: Es stehen Ihnen in jedem Fall tolle Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung, mit denen Sie schnell und relativ günstig dem Raum eine völlig andere Wirkung verleihen.

Tipps & Tricks

  • Den Untergrund vorbereiten: Vor allem beim Tapezieren ist es wichtig, dass der Untergrund gut vorbereitet und glatt ist. Unebenheiten sind oftmals durch die Tapete sichtbar und schmälern den Gesamteindruck.
  • Qualität von Tapete und Kleister: Das Motto „nach mir die Sintflut“ erweist sich als kontraproduktiv. Denken Sie unbedingt bereits jetzt an die Zukunft. Hochwertige Tapeten und Kleister erweisen sich in ein paar Jahren, wenn Sie die Tapete entfernen möchten, als Segen.
  • Einheitlich monoton gestaltete Wände liegen nicht mehr im Trend. Kreativität und die Umsetzung eigener Ideen bieten Abwechslung und die Möglichkeit, Wände modern zu gestalten. Sehr beliebt sind Wandgestaltungen mit Tiefenwirkung, sodass interessante 3D-Effekte erzielt werden.
  • Beauftragen Sie einen Profi mit einer aufwendigen Wandgestaltung für die z. B. die Spachteltechnik eingesetzt wird. Auf diese Weise können Sie sicher sein, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.
  • In Küche und Bad werden häufig Wandfliesen verwendet. Einige Firmen bieten einen Loch- und Schneideservice an, damit die Rohrleitung beim Waschbecken problemlos installiert werden kann.
  • Beweisen Sie bei der Wandgestaltung ruhig Mut und probieren Sie etwas Neues aus. Einen Fehlgriff bei der Farbe oder beim Muster einer Tapete können Sie leicht korrigieren bzw. überstreichen - Der Effekt einer völlig anderen Wandgestaltung wird Sie jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit begeistern.
  • Farben und Muster können Räume vergrößern oder verkleinern. Eine professionelle Beratung hilft bei der Auswahl.
  • Ausreichend Material einplanen: Tapetenrollen, Farbeimer, Pinsel, Kleister, Klebeband und Abdeckplanen sollten ausreichend vorhanden sein. Jede zusätzliche Fahrt in den Baumarkt kostet Zeit und hemmt das Projekt. Viele Fachmärkte bieten den Service an, originalverpackte, nicht benötigte Materialien zurückzunehmen.
  • Decke streichen: Dies ist keine besonders beliebte Aufgabe, aber ab und an notwendig. Auch wenn Sie das Streichen der Wände souverän erledigt haben, ohne von oben bis unten mit Farbe bekleckert zu sein: Bei der Decke wird das mit großer Wahrscheinlichkeit nicht gelingen. Hier sollte man alte Klamotten anziehen und vor allem die Haare mit einem Hut schützen.

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Wie kann man Schimmelbildung im Haus vermeiden?

Schimmel im Haus ist nicht nur ein optisches Problem. Wenn Sie Schimmelbefall feststellen, sollten Sie schnell handeln. Durch Schimmel werden einerseits gesundheitliche Probleme verursacht und andererseits die Bausubstanz beschädigt. Bei ausgedehntem Schimmelbefall ist es sinnvoll, sich in einem Fachbetrieb beraten zu lassen und diesen mit der gründlichen Beseitigung des Schimmels zu beauftragen.

Wie kann man bei der Sanierung von einer staatlichen Förderung profitieren?

Sie möchten Ihre Immobilie technisch auf den neuesten Stand bringen? Eine Sanierung lohnt sich aus verschiedenen Gründen: Der Wohnkomfort wird erhöht, der Immobilienwert steigt und die Energiekosten sinken. Gleichzeitig leisten Sie durch eine Reduzierung des Energiebedarfs einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Aus diesem Grund beteiligt sich der Bund mit verschiedenen Förderprogrammen an der Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen. Diese Förderung wird von der KfW-Bank bereitgestellt und kann dort beantragt werden. Es stehen beispielsweise staatliche Förderungen für die energieeffiziente Sanierung zur Verfügung, mit denen der Einbau wärmeisolierter Fenster oder einer modernen Heizungsanlage unterstützt wird. Darüber hinaus beteiligt sich der Bund an den Kosten für den altersgerechten Umbau oder den Einbau eines verbesserten Einbruchsschutzes.

Wie beantragt man einen Zuschuss für die energieeffiziente Sanierung?

Die Förderung von Sanierungsmaßnahmen wird über die KfW-Bank abgewickelt. Bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) handelt es sich um eine Anstalt des öffentlichen Rechts und die größte nationale Förderbank der Welt. Eine staatliche Förderung für die Sanierung von Bestandsbauten soll dazu beitragen, dass eine größere Zahl von Eigentümern ihre Immobilie energetisch auf den neuesten Stand bringt. Auf diese Weise wird der von Wohngebäuden verursachte CO2-Ausstoß reduziert und die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesregierung erreicht. Bis 2050 sollen die Emissionen von Treibhausgasen um 80 bis 95 Prozent reduziert und damit unter das Niveau des Jahres 1990 gesenkt werden. Zum sogenannten „Klimaschutzplan 2050“ gehören staatliche Förderungen, die als zinsgünstiges Darlehen und/oder als Zuschuss gewährt werden. Sie können die Förderung als Eigentümer einer Bestandsimmobilie oder als Käufer eines energieeffizient sanierten Hauses beantragen. Wir stellen Ihnen hier eine praktische Fördermittelsuche zur Verfügung, die einen Überblick über die Förderprogramme bietet.

Für folgende Maßnahmen werden staatliche Förderungen bereitgestellt:

  • Einbau moderner Heiztechnik
  • Montage einer Photovoltaik Anlage zur Stromerzeugung
  • Dämmmaßnahmen an Fassade und Dach
  • Einbau wärmegedämmter Fenster und Türen
  • Einbau einer Lüftungsanlage
  • Installation eines Sonnenschutzes
  • Einbau einer Ladesäule für das Elektroauto
  • Integration von Smart Home Technologien
  • Maßnahmen für einen altersgerechten Umbau
  • Verbesserung des Einbruchschutzes

Wovon hängt die Höhe der staatlichen Förderungen ab?

Je besser die Energieeffizienz nach der Sanierung ist, umso höher fällt der Zuschuss aus. Staatliche Förderungen werden sowohl für einzelne Maßnahmen (z. B. Zuschuss für den Austausch der Heizungsanlage) als auch für eine ganzheitliche energetische Sanierung zur Verfügung gestellt. Neben Zuschüssen können Sie von zinsgünstigen Krediten profitieren und die Sanierung auf diese Weise einfacher finanzieren. Es ist außerdem möglich, ein günstiges Darlehen und gleichzeitig einen Zuschuss für die Tilgung zu erhalten.

Lohnt sich eine Sanierung?

Studien haben ergeben, dass es günstiger ist, ein Haus zu sanieren als einen vergleichbaren Neubau zu errichten. Wenn Sie unsicher sind, ob sich ein umfangreiches Sanierungsprojekt lohnt, sollten Sie sich von den Experten eines Fachbetriebs beraten lassen. Hier finden Sie kompetente be.connect Partner, die einen realistischen Kostenplan unter Einbeziehung der staatlichen Förderung erstellen. Die Fachleute können außerdem beurteilen, ob es sich lohnt, eine bestimmte Immobilie zu sanieren oder ob der Aufwand trotz Förderung unverhältnismäßig hoch wäre. Sanierungsmaßnahmen steigern den Wert Ihrer Immobilie und helfen dabei, Energie zu sparen und somit die Energiekosten erheblich zu senken. Darüber hinaus wird der Wohnkomfort durch moderne Heiztechnik, Smart Home Technologien oder ein neues, barrierefreies Badezimmer erhöht. Ein Haus zu sanieren ist insbesondere dann empfehlenswert, wenn Sie am Standort bleiben möchten. Wird das Projekt professionell mit Experten geplant und durchgeführt, kann sogar ein Passivhausstandard erreicht werden.

Hund mit Werkzeug im Maul

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