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Wie findest du den optimalen Mähroboter für deinen Garten?

Redaktionsteam
16. März 2022

Die Digitalisierung schreitet auch im privaten Haushalt voran. Mähroboter werden immer beliebter, denn diese praktischen Helfer erleichtern die Rasenpflege erheblich. Ohne dass du selbst Hand anlegen musst, wird der Rasen gemäht und gleichzeitig gemulcht. Dadurch entfällt zusätzlich das regelmäßige Düngen und du kannst dich auf erholsame Stunden in deinem gepflegten Garten freuen. Doch was ist bei der Auswahl des Mähroboters zu beachten und welche Vor- und Nachteile hat die automatisierte Rasenpflege?

Welche Vor- und Nachteile haben Mähroboter?

Mit einem Mähroboter sparst du viel Zeit bei der Rasenpflege, denn das Gerät übernimmt das Mähen und gleichzeitige Mulchen des Rasens. Du musst weder den Rasenschnitt umständlich entsorgen noch den Rasen düngen. Durch das regelmäßige Mähen entsteht eine besonders dichte Rasenfläche. Weitere Vorteile sind das im Vergleich zum konventionellen Rasenmäher wesentlich leisere Betriebsgeräusch und die Tatsache, dass deine Anwesenheit für die Gartenpflege nicht erforderlich ist. Darüber freuen sich ganz besonders Allergiker, denen der Kontakt zu den Gräsern erspart bleibt. Wann und wie oft der Roboter den Rasen mäht kannst du einfach per App einstellen.

Es gibt jedoch auch einige Nachteile bei dieser Art der Gartenpflege. Da sind zunächst die hohen Anschaffungskosten zu nennen. Außerdem ist ein Mähroboter nicht uneingeschränkt geländetauglich. Hohe Steigungen und eine mangelhafte Erkennung von Hindernissen führen manchmal zu Problemen. Viele Modelle benötigen einen Grenzdraht zur Navigation und oft sind die Rasenkanten weniger akkurat geschnitten als mit einem klassischen Rasenmäher. Weil der Rasen permanent kurzgehalten wird, wachsen keine Blüten auf dem Rasen. Ein Rasenmäher ist hinsichtlich des Artenschutzes somit eine bessere Wahl für die ökologische Gartenpflege. Obwohl die Mähroboter mit Schutzfunktionen ausgestattet sind, solltest du Haustiere und kleinere Kinder nicht unbeaufsichtigt im Garten lassen, wenn der Rasen gemäht wird. Schließlich ist einzuwenden, dass bei hohem Gras nur ein Rasenmäher infrage kommt und dass die Wartung des Roboters wesentlich aufwendiger und teurer ist als die eines Rasenmähers.

Wie funktioniert ein Mähroboter?

Der Roboter ist ein automatischer Rasenmäher, der eine vorgegebene Fläche täglich mäht und somit die Rasenpflege vereinfacht. Arbeits- und Ladephasen wechseln sich ab. Die Rasenpflege erfolgt dabei kreuz und quer, sodass keine Spurrillen entstehen. Einige Roboter sind mit verschiedenen Programmen ausgestattet, die zusätzlich spiral- oder bahnförmiges Mähen ermöglichen. Du kannst die Schnitthöhe individuell einstellen. Die Fläche wird mit Grenzdrähten markiert, wobei Hindernisse ebenfalls eingegrenzt werden müssen. Moderne Modelle nutzen eine GPS-Verbindung und erkennen nach vorheriger Programmierung selbstständig, welche Fläche gemäht werden muss. Innovative Modelle sind zudem mit Regensensoren ausgestattet und werden von Wind (es sei denn er bläst in Orkanstärke) nicht beeinträchtigt.

Was kostet ein Mähroboter?

Die modernen Helfer für die Gartenpflege sind deutlich teurer als ein Rasenmäher. Wie hoch der Preis ist, hängt von der Größe der Rasenfläche, der Beschaffenheit des Grundstücks und den Ansprüchen ab. Es gibt zwar Modelle für 250 Euro, aber für einen guten Roboter solltest du mindestens 600 Euro einplanen. Für die Gartenpflege eines zweitausend Quadratmeter großen Grundstücks in steiler Hanglage benötigst du ein wesentlich teureres Modell als für die Rasenpflege eines ebenen Reihenhausgartens. Anbieter hochwertiger Modelle lassen sich zudem den Installationsservice bezahlen. Dann sind Gesamtkosten von 2.500 Euro im ersten Jahr möglich.

Welche Kriterien sollten beim Kauf berücksichtigt werden?

Wichtigstes Kriterium ist die Fläche, die das Gerät mähen soll. In den Herstellerangaben findest du Informationen zur Flächenkapazität. Entscheide dich im Zweifelsfall für das größere Modell, damit bei der automatischen Rasenpflege optimale Ergebnisse erreicht werden. Achte außerdem darauf, ob das Gerät für Steigungen und Gefälle geeignet ist, wenn dein Garten am Hang liegt. Ein weiteres Kriterium ist die Akkutechnologie. Lithium-Ionen-Akkus laden sich schnell auf und sind besonders leicht. Solarbetriebene Roboter sind zudem umweltfreundlich. Weitere Kaufkriterien sind eine leichte Bedienbarkeit sowie ein möglichst geringes Betriebsgeräusch. Selbstverständlich spielt auch das Thema Sicherheit beim Kauf eine wichtige Rolle. Sicherheitsprüfsiegel und die Ausstattung mit Sicherheitssensoren garantieren eine gefahrlose Rasenpflege. Zusätzliche Sicherheit bietet ein Diebstahlschutz, der bei neuen Modellen integriert ist.

 

 
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