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Was solltest du bei der Planung der Elektroinstallation beachten?

Redaktionsteam
28. April 2022

Die Anforderungen an die Elektroinstallation sind in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Unser tägliches Leben wird auf Schritt und Tritt von elektrischen Geräten begleitet. Neben Steckdosen für Haushaltsgeräte und den Fernseher werden Lichtschalter für die Beleuchtung sowie Anschlüsse für das Internet benötigt. Der Fernsehempfang erfolgt nicht mehr über eine Antenne auf dem Dach, sondern via Satellitenschüssel oder Internet. Bei Neubauten und umfassenden Sanierungsprojekten stellt sich zudem die Frage, ob Smart Home-Technologien integriert werden sollen. Eine immer vielfältigere Medientechnik in Wohnhäusern erfordert die sorgfältige Planung einer Elektroinstallation. Damit dein Zuhause zukunftssicher ausgestattet wird, solltest du die Planung und Umsetzung deiner Elektroinstallation in zuverlässige Hände geben. Du kennst keinen geeigneten Fachbetrieb? Kein Problem – Auf be.connect findest du schnell qualifizierte Fachpartner direkt in deiner Nähe.

Vorgehensweise bei der Planung einer Elektroinstallation

Die Planung einer Elektroinstallation umfasst mehr als das Festlegen, wo wie viele Steckdosen und Lichtschalter benötigt werden. Im Rahmen der Planung wird über die Anzahl abgesicherter Stromkreise sowie einzeln zu schaltender Lichtkreise entschieden. Außerdem ist die Installation von Smart Home-Technologien sowie die Ausstattung des Hauses mit moderner Medientechnik zu berücksichtigen. Du solltest bedenken, dass bei der Planung einer Elektroinstallation über die Ausstattung deines Zuhauses für viele Jahre entschieden wird. Die Planung einer Elektroinstallation sollte es somit ermöglichen, später das Haus ohne großen Aufwand wie Stemmarbeiten nachzurüsten. Zu diesem Zweck ist das vorsorgliche Verlegen von Leerrohren empfehlenswert. Grundlage für die Planung einer Elektroinstallation ist der Grundrissplan, in dem alle Wände, Türen und Fenster eingezeichnet sind. Wichtig ist dabei auch, die Öffnungsrichtung der Türen und Fenster zu markieren. Angaben über die spätere Nutzung des Raumes und die Lage wichtiger Einrichtungsgegenstände sollten ebenfalls vermerkt werden. Besonders bei der Planung einer Elektroinstallation für die Küche ist das Berücksichtigen des Standorts der verschiedenen Geräte sinnvoll. Die Möglichkeiten, den Wohnkomfort mit einer perfekten Elektroinstallation zu erhöhen, sind vielfältig: Videosprechanlagen, Elektrische Rollläden, Zutrittskontrollen, Szenenbeleuchtung, Hauseigenes Netzwerk, Multiroom-Soundsystem, Gebäudeautomation, Ladepunkt für E-Autos.

Raum für Raum die Elektroinstallation planen

Um die Komplexität der Aufgabe zu reduzieren, empfiehlt es sich, Raum für Raum vorzugehen und die gesamte Elektroinstallation auf diese Weise sukzessive zu optimieren. Im Schlafzimmer sollten die Lichtschalter beispielsweise so geplant werden, dass die Beleuchtung nicht nur von der Tür, sondern auch vom Bett aus bedient werden kann. Wandleuchten an jeder Bettseite machen Nachttischlampen überflüssig. Zusätzlich sollten mindestens zwei Doppelsteckdosen pro Bettseite vorgesehen werden. Auch eine Steckdose an der Tür und ein Netzwerk- sowie ein TV-Anschluss sind praktisch. Ein Multiroom-Soundsystem mit in den Wänden integrierten Lautsprechern, elektrische Rollläden sowie eine indirekte Beleuchtung erhöhen den Wohnkomfort.

Kinderzimmer sollten hinsichtlich der Elektroinstallation ähnlich ausgestattet werden. Achte dabei jedoch auf die Kindersicherung in allen Steckdosen. Im Wohnzimmer sind mindestens drei Beleuchtungsgruppen einzuplanen, die nicht nur an der Tür, sondern an verschiedenen Stellen im Raum einschaltbar sind. Der Standort für den Fernseher und die HiFi-Anlage sollte bei der Anordnung der Steckdosen berücksichtigt werden. Auch im Wohnzimmer sorgt eine indirekte Beleuchtung für eine gemütliche Atmosphäre. Mehrere Netzwerkanschlüsse und eine Raumtemperaturregelung sowie elektrische Jalousien sind weitere Möglichkeiten, die bei der Planung einer Elektroinstallation zu beachten sind. Grundsätzlich sollte bei der Planung der Elektroinstallation die Beleuchtung besonders sorgfältig durchdacht und nicht an der Anzahl der Steckdosen gespart werden.

Heute die Elektroinstallation für die Anforderungen der Zukunft planen

Wenn du dein Haus Smart Home-ready planst, hältst du dir alle Optionen offen, in Zukunft moderne vernetzte Technologien zu nutzen. Eine zentrale Medien-Verteilstelle sorgt für den nötigen Überblick im Technikraum und erhöht die Flexibilität. Moderne USB-Ladedosen oder Einbau-Ladedocks sind perfekte Alternativen für das Aufladen von mobilen Geräten. Außerdem sollte bei der Planung der Elektroinstallation an einen Überspannungsschutz gedacht werden, der deine teuren Elektrogeräte bei einem Blitzschlag schützt. Da die Digitalisierung und Vernetzung auch im privaten Haus immer weiter zunehmen wird, ist es sinnvoll, großzügig Netzwerkanschlüsse einzuplanen. Sehr nützlich sind Netzwerkanschlüsse beispielsweise am Fernseher, am Stromzähler, in der Küche, bei der Heizungsanlage sowie am Hauseingang. Mit jedem Netzanschluss reduzierst du die WLAN-Belastung und erhöhst somit die Bandbreite für Tablet, Smartphone und andere mobile Geräte.

 
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