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Was sollte man vor der Entscheidung für einen Swimmingpool beachten?

Redaktionsteam
11. April 2022

Im eigenen Garten im Pool zu schwimmen, steht ganz oben auf der Wunschliste vieler Hauseigentümer. Planst du ebenfalls, einen Swimmingpool anzulegen? Es gibt einerseits verschiedene Arten von Pools und andererseits die Option, sich für einen naturnahen Schwimmteich zu entscheiden. Darüber hinaus müssen beim Einbau eines Swimmingpools im Garten Bauvorschriften beachtet werden. Es ist empfehlenswert, sich in einem Fachbetrieb beraten zu lassen. Die Experten kennen sich mit den Bauvorschriften aus und geben dir wertvolle Tipps bei der Auswahl des Pools oder Schwimmteichs.

Welche Arten von Pools stehen zur Wahl?

Ein Swimmingpool bietet Spaß für die ganze Familie: schwimmen, plantschen oder am Abend gemütlich am Pool sitzen und den Sommer genießen – Ein Swimmingpool im Garten wertet die Immobilie auf. Du kannst zwischen verschiedenen Poolarten wählen: Stahlwandbecken / Edelstahlbecken / Polyesterbecken / GFK-Becken / Natursteinbecken / Mosaikbecken / Pools aus Sichtbeton oder Folienpool. Stahlwandbecken sind in verschiedenen Größen und Formen verfügbar und werden entweder ebenerdig aufgebaut (Aufstellbecken) oder in den Boden eingelassen (Einbaubecken). Zeitlos und dennoch stylisch wirken Edelstahlbecken. Das Material ermöglicht hochwertige Designs, ist haptisch angenehm und sehr robust. Polyesterbecken/GFK-Becken werden vorgefertigt geliefert. Die aus glasfaserverstärktem Kunststoff bestehenden Swimmingpools sind sehr stabil. Für die Lieferung mit dem Kran ist jedoch eine Zufahrtsmöglichkeit erforderlich. Natursteinbecken überzeugen durch das exklusive Design, die lange Haltbarkeit und den geringeren Verbrauch an Chemikalien. Außerdem ist der Naturstein ein idealer Wärmespeicher. Glasmosaikbecken sind besonders attraktiv, beständig, aber auch anspruchsvoll in der Herstellung. Fans minimalistischer Designs werden von einem Pool aus Sichtbeton begeistert sein. Ein Folienpool besteht aus Styropor-Systemsteinen und kann somit individuell gestaltet werden.

Pool oder Schwimmteich?

Wo macht es mehr Spaß zu schwimmen? In einem klassischen Swimmingpool ist die Wasseraufbereitung automatisiert, sodass du stets in sauberem Wasser schwimmst. Bei einem Schwimmteich ist mehr Handarbeit nötig, um das Wasser sauber zu halten. Außerdem kannst du nur zwei Drittel des Schwimmteichs zum Baden nutzen, denn ein Drittel wird als Regenerationszone benötigt. Dort sorgen Pflanzen, Mikroorganismen und Kies für die Aufbereitung des Wassers. Ein Vorteil des konventionellen Pools ist die Möglichkeit, eine Heizung, Gegenstromanlagen oder Massagedüsen einzubauen. Der Schwimmteich ist jedoch bei Nutzern beliebt, die auf Chemie weitgehend verzichten und in einem natürlichen Gewässer schwimmen möchten.

Welche Bauvorschriften sind zu beachten?

Wenn du einen Swimmingpool oder einen Schwimmteich im Garten planst, ist meist keine Baugenehmigung erforderlich. Erst ab einem bestimmten Volumen muss ein Antrag bei der Baubehörde gestellt werden. Die Regelungen unterscheiden sich in den verschiedenen Bundesländern. Allgemein sind Volumina von 50 bis 100 Kubikmeter erlaubt. Ein Swimmingpool, der acht Meter lang, vier Meter breit und 1,50 Meter tief ist, hat beispielsweise ein Volumen von 48 Kubikmeter. Du musst beim Bauamt lediglich eine Baumeldung und Baufertigmeldung einreichen, die Fotos und einen Lageplan enthalten. Das Bauamt prüft dann den Abstand zu den Nachbargrundstücken und gibt Hinweise zur Entsorgung von Wasser und Erde. Darüber hinaus muss durch einen Zaun sichergestellt werden, dass niemand im Swimmingpool zu Schaden kommt.

 
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