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Photovoltaik - Wie funktioniert ein Batteriespeicher?

Redaktionsteam
29. Juni 2022

PV-Anlagen werden intelligent gesteuert, um einen maximalen Eigenverbrauch zu gewährleisten: Scheint die Sonne, werden zuerst alle Verbraucher im Haus bedient. Ist der Verbrauch gedeckt, wird der Batteriespeicher beladen. Erst danach wird der überschüssige Solarstrom ins Stromnetz eingespeist. Wenn die Sonne nicht scheint, versorgt der Stromspeicher das Hausnetz mit Strom. Je nachdem, über welche Speicherkapazität der Stromspeicher verfügt, kannst du deinen Energiebedarf weitgehend autark vom öffentlichen Stromnetz decken.

Die ersten Stromspeicher für PV-Anlagen enthielten Blei-Batterien, doch mittlerweile werden überwiegend Lithium-Ionen-Batterien verwendet. Diese überzeugen durch eine längere Lebensdauer von bis zu 25 Jahren. Darüber hinaus punkten Lithium-Ionen-Akkus mit einem Wirkungsgrad von maximal 95 Prozent und einer Entladetiefe von bis zu 100 Prozent. Lithium-Ionen-Stromspeicher sind somit wirtschaftlicher als andere Varianten.

Aus welchen Komponenten besteht ein Batteriespeicher?

Bei Speichersystemen für PV-Anlagen muss man zwischen zwei Systemarten unterscheiden. Dem AC- und DC-geführten Speichersystem. Während das DC-System direkt an einen Hybrid-Wechselrichter angeschlossen wird, wird das AC-System im Verbraucherzweig installiert. DC-Systeme werden meist bei Neuinstallationen gewählt, während AC-Systeme auch gut für die Nachrüstung an bestehenden Anlagen geeignet sind.

Im Allgemeinen bestehen Speichersysteme für PV-Anlagen aus den folgenden Komponenten: Batteriemodule / BMS (Batterie-Management-System) / Monitoring System. Während bei DC-Systemen die meiste Technik in den Hybrid-Wechselrichtern steckt, wird bei AC-Systemen zusätzlich ein entsprechender integrierter Wechselrichter verbaut. Dieser arbeitet autark von der Photovoltaik-Anlage

Was ist bei der Auswahl des Stromspeichers zu beachten?

Die Speicherkapazität ist entscheidend dafür, wie viel Solarstrom der Batteriespeicher maximal speichern kann. Dementsprechend sollte die Speicherkapazität auf die Bedürfnisse deines Haushalts abgestimmt werden. Das ist jedoch kein Problem, denn es gibt passende Batteriespeicher für jede Haushaltsgröße. Die meisten Ein- und Mehrfamilienhäuser benötigen eine Speicherkapazität zwischen 4 und 16 kWh. Mit einem solchen Batteriespeicher ist es möglich, bis zu 80 Prozent des Stromverbrauchs deines Hauses mit der PV-Anlage selbst zu produzieren. Ohne einen Stromspeicher wären ca. 30 Prozent möglich. Ein Batteriespeicher erhöht damit die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik Anlage erheblich und hilft dir, die Stromkosten nachhaltig zu senken.

 

 

 
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