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Gartenbewässerung: Von der Gießkanne zum smarten Bewässerungssystem

Redaktionsteam
05. April 2022

Während wir früher noch mühsam Gießkannen befüllten, um den Garten zu bewässern, stehen uns heute intelligente Bewässerungssysteme zur Verfügung. Vollautomatisch werden die Pflanzen individuell mit der perfekten Menge an Wasser versorgt. Sogar ein längerer Urlaub ist möglich, ohne die Nachbarn um Hilfe bei der Gartenbewässerung zu bitten. Die Auswahl an Bewässerungssystemen und Komponenten wie Rasensprengern oder Zeitschaltuhren ist dabei groß.

Lohnt sich die Anschaffung eines Systems für die Gartenbewässerung?

Die Sommer werden tendenziell immer heißer. Perioden längerer Trockenheit zwingen Gartenbesitzer dazu, mit Gießkanne, Gartenschlauch oder Rasensprengern dafür zu sorgen, dass Rasenflächen, Blumen- oder Gemüsebeete, Bäume und Sträucher nicht verdorren. Es ist jedoch gar nicht so einfach zu entscheiden, wie die Bewässerung des Gartens optimal gestaltet werden sollte.

Wassersprenger, Tropfbewässerung oder Versenkregner? Es gibt verschiedene Optionen der Gartenbewässerung: Mit einem einzelnen Rasensprenger lassen sich komfortabel Rasenflächen bis zu einer Größe von 350 Quadratmeter bewässern. Du kannst den Wassersprenger mit einem Gartenschlauch an die mit einer Pumpe ausgestattete Zisterne anschließen, um deinen Garten umweltfreundlich und kostensparend mit Regenwasser zu bewässern. Die Kombination mit einer Zeitschaltuhr bietet einen hohen Bedienungskomfort. Im Gegensatz zum Rasensprenger sorgt der Versenkregner unsichtbar für die Bewässerung des Gartens. Die Düsen schieben sich durch den Wasserdruck nach oben und verschwinden nach getaner Arbeit fast vollständig im Boden. Versenkregner sind aufgrund des sanften Wasserdrucks und des individuell einstellbaren Sprühradius sowohl für Rasenflächen als auch für Blüh- oder Nutzpflanzen geeignet. Für eine punktuelle Bewässerung einzelner Pflanzen ist die Tropfbewässerung eine Alternative zur Gießkanne. Dabei wird ein Basisgerät mit Verteilerrohren verbunden, die das Wasser zu den gewünschten Stellen im Garten leiten. Die Tropfbewässerung ist eine Ergänzung zum Wassersprenger und sorgt gezielt dafür, dass deine Gemüse- und Zierpflanzen im Sommer bestens gedeihen.

Bewässerungssysteme installieren: Auf die Planung kommt es an!

Bevor die Rohre im Garten verlegt werden, gilt es, die Platzierung der Wassersprenger, Tropfer oder Sprinkler zu planen. Vom Hauptschlauch gehen entsprechende Verzweigungen ab, die mit Tropfern oder Sprühern ausgestattet werden. Mit Verbindungsstücken lassen sich individuelle Lösungen der Gartenbewässrung konfigurieren. Auf Wunsch kann die Gartenbewässerung für jede Pflanze optimal eingestellt werden. Es ist möglich, alle Bestandteile unterirdisch zu verlegen, wobei eine Verlegetiefe von ungefähr 25 Zentimeter optimal ist. Der Bewässerungscomputer wird entweder mit Batterien oder mit Solarstrom betrieben, sodass die smarten Bewässerungssysteme unabhängig vom Stromnetz installiert werden können. Nach der Installation und Programmierung des Computers reicht es aus, den Wasserhahn aufzudrehen.

Was zeichnet smarte Bewässerungssysteme aus?

Bei smarten Bewässerungssystemen erfolgt die Bewässerung automatisiert mit einem Bewässerungscomputer, der an den Wasserhahn oder die Zisterne angeschlossen wird. Dank optimierter Einstellung sinkt der Wasserverbrauch und du sparst viel Zeit und mühsames Schleppen schwerer Gießkannen. Außerdem wird durch die Automatisierung gewährleistet, dass die Pflanzen regelmäßig (auch im Urlaub) gegossen werden. Sensoren messen die Feuchtigkeit im Boden und passen die Wassermenge an den konkreten Bedarf an. Wenn das Bewässerungssystem mit einer Pumpe verbunden wird, kann man sogar Regenwasser für die smarte Gartenbewässerung nutzen.

Nachteilig sind die im Vergleich zum Kauf eines einfachen Wassersprengers hohen Kosten sowie der Aufwand für die Installation des Systems. Wenn du nicht über ausreichend Erfahrung verfügst, solltest du dich von Fachleuten unterstützen lassen. Diese helfen dir dabei, die Komponenten der Systeme zu warten (Zentralcomputer, Sensoren, Sprinkler, Tropfer). Eine genaue Planung ist unverzichtbar und bei Änderungen (beispielsweise aufgrund neu angelegter Beete) sind häufig Erdarbeiten erforderlich.

 
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