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Fassadenrenovierung: neuer Glanz für dein Haus!

Redaktionsteam
07. Juni 2022

Die Fassade eines Hauses wirkt wie dessen Visitenkarte und hat entscheidenden Einfluss darauf, welchen Eindruck ein Gebäude vermittelt. Witterungsschäden, Verschmutzungen oder Risse im Putz trüben diesen Eindruck und lassen das Haus ungepflegt und alt wirken. Darüber hinaus sind Beschädigungen an der Fassade oft Ursache für spätere Schäden am Mauerwerk. Es gibt somit gute Gründe dafür, die Außenhülle deines Hauses zu sanieren. Mit der Fassadenrenovierung sorgst du dafür, dass dein Zuhause wieder wie neu aussieht und der Immobilienwert wächst.

Wann sollte man eine Fassade renovieren?

Die Fassade erfüllt als Gebäudehülle wichtige Aufgaben: Sie schützt das Gebäude vor den äußeren Witterungseinflüssen, trägt zur Energieeffizienz des Hauses bei und beeinflusst das Raumklima. Darüber hinaus ist die Fassade eines der wichtigsten Gestaltungsmerkmale, das die Optik des Hauses prägt. Üblicherweise beträgt die Lebensdauer eines hochwertigen, fachmännisch aufgetragenen Putzes ungefähr 50 Jahre. Liegt dein Haus geschützt, ist sogar eine noch längere Lebensdauer möglich. Gleiches gilt für verklinkerte oder mit Holz verkleidete Fassaden. Dennoch ist es sinnvoll, die Fassadenoberfläche professionell zu reinigen, wenn sich deutliche Verschmutzungen zeigen. Stellst du Risse und Löcher im Putz fest, ist es unverzichtbar, die Putzschicht zu sanieren oder sogar grundlegend zu erneuern, um Schäden an der Bausubstanz vorzubeugen. Ein weiterer Anlass für das Sanieren ist eine verblichene Farbe. In diesem Fall reicht ein Neuanstrich aus.

Folgende Schäden erfordern ein Erneuern der Hausfassade: Ausgeblichene Farbe / Abnutzungs- und Verwitterungsschäden / Risse in der Putzschicht oder in der Mauer / Moos-, Pilz-, Algen- oder Schimmelbeläge / Feuchtigkeitsschäden (abbröckelnder Putz, „Ausblühungen“) / Schäden an den Fugen / Schäden am Wärmedämmverbundsystem.

Welche Optionen der Fassadenrenovierung stehen zur Verfügung?

Bei Verschmutzungen reicht es oft aus, eine professionelle Reinigung durchzuführen. In vielen Fällen ist es sinnvoll, danach mit einem Fassadenanstrich für neuen Glanz zu sorgen. Zeigen sich nach der Reinigung kleinere Schäden, müssen diese zunächst sorgfältig ausgebessert werden. Achte bei der Auswahl der Farbe darauf, dass diese einerseits zum Untergrund passt und andererseits auf das Wärmedämmverbundsystem abgestimmt ist. Weist der Putz größere Schäden auf, solltest du eine Neuverputzung durchführen lassen. Informiere dich in einem Fachbetrieb darüber, ob ein mineralischer Putz oder ein Kunstharz-Putz besser geeignet ist, die Gebäudefassade zu erneuern. Eine weitere Option beim Renovieren ist die Neuverkleidung der Hausfassade, um dadurch die Wärmedämmung zu verbessern, einen optimalen Schutz vor Witterungseinflüssen zu erreichen oder die Gebäudehülle pflegeleichter zu gestalten. Für eine Neuverkleidung eignen sich Faserzement, Schiefer, Vormauerziegel oder Klinker, Verblendersteine aus Kalksandstein sowie Holz.

Was kostet die Fassadenrenovierung?

Wie viel es kosten wird, die Hausfassade zu erneuern, lässt sich nicht pauschal beantworten. Je nach Größe, Zustand und Materialauswahl fallen beim Renovieren Kosten zwischen zehn und 250 Euro je Quadratmeter an. Am teuersten ist das Sanieren, wenn eine neue Fassadenverkleidung angebracht werden soll oder die Fassadendämmung erneuert wird.

Für die Fassadenrenovierung stellen die KfW-Bank sowie das BAFA Fördermaßnahmen zur Verfügung, denn meist wird durch das Renovieren eine Verbesserung der Energieeffizienz erreicht. Welche Bedingungen für eine Förderung erfüllt sein müssen und wie du erfolgreich den Antrag für die Förderung der Fassadenrenovierung stellst, erfährst du in unserer Rubrik be.connect Fördermittel-Suche.

 
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