E-Bike: Umweltfreundliche Mobilität

Redaktionsteam
05. Juli 2021

E-Bikes werden immer beliebter: Vier von zehn Käufern eines Fahrrads entscheiden sich mittlerweile dafür, ein modernes Elektrofahrrad zu kaufen. Die Vorteile sind überzeugend. Mit einem E-Bike erreichst du jedes Ziel in der Stadt schnell und ohne ins Schwitzen zu geraten. Anstatt in endlosen Staus zu stehen, kommst du auf dem Fahrradweg zügig voran. Studien haben ergeben, dass der Trend zum Pedelec positive Effekte auf die Umwelt und die Gesundheit hat. Weniger Trainierten gelingt mit dem E-Bike leichter der Umstieg vom Auto zum Fahrrad, das zwar eine angenehme Unterstützung bietet, aber dennoch die Bewegung an der frischen Luft fördert. Der emissionsfreie Elektromotor sorgt dafür, dass die Luft frisch und sauber bleibt.

Was ist bei der Entscheidung für ein Elektrofahrrad zu beachten?

Die Auswahl zwischen verschiedenen Modellen ist sehr groß, sodass es nicht einfach ist, das optimale Elektrofahrrad zu finden. Da ein hochwertiges E-Bike mehrere Tausend Euro kostet, ist es empfehlenswert, sich von einem Fachhändler bei der Kaufentscheidung beraten zu lassen. Im Folgenden beantworten wir häufige Frage zum Thema E-Bike.

Was unterscheidet ein E-Bike von einem Pedelec? Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass ein E-Bike sich wie ein Mofa fahren lässt, während beim Pedelec der Elektroantrieb nur dann funktioniert, wenn man selbst in die Pedale tritt. Pedelecs sind also unterstützende Elektrofahrräder.

Wie lädt man den Akku des Elektrofahrrads auf? Das Fahrrad mit Elektroantrieb ist mit einem Lithium-Ionen-Akku ausgestattet, der eine Reichweite zwischen 40 und 100 Kilometern bietet und 500 bis 1.000 Ladezyklen ermöglicht. Du kannst den Akku problemlos zuhause an einer konventionellen 230 Volt Steckdose aufladen. Wenn du längere Touren planst, ist unterwegs ein Aufladen an einer E-Bike-Ladestation möglich. Informiere dich vorher im Internet über die Standorte der E-Bike-Ladesäulen. Alternativ kannst du dir ein eigenes Ladegerät anschaffen und bist damit auf Reisen oder mehrtägigen Fahrradtouren optimal ausgestattet.

Ab welchem Alter darf man ein Elektrofahrrad fahren? Ein Pedelec gilt als Fahrrad mit Elektroantrieb, das lediglich eine Tretunterstützung bietet und deswegen gibt es weder eine Altersbeschränkung noch eine Helmpflicht. Für das E-Bike gilt ein Mindestalter von 15 Jahren und außerdem ist ein Mofa-Führerschein erforderlich. Einen E-Scooter darf man übrigens führerscheinfrei ab 14 Jahren fahren.

Sind die Akkus fest verbaut? Je nach Modell ist der Akku fest verbaut oder kann zum Laden mit in die Wohnung genommen werden. Das ist praktisch, weil nicht jeder die Möglichkeit hat, das Elektrofahrrad in der eigenen Garage aufzuladen. Außerdem kannst du durch Mitnahme des wertvollen Akkus einen Diebstahl vermeiden. Eine Alternative sind Elektrofahrräder mit integriertem Akku. Derartige Modelle werden immer beliebter, da diese Fahrräder sich nicht von einem herkömmlichen Fahrrad unterscheiden und der Akku optimal vor Nässe und Steinschlägen geschützt ist. Besonders hochwertige Modelle sind mit einem entnehmbaren integrierten Akku ausgestattet, der die Vorteile beider Varianten in sich vereint.

Wie kann man die Brandgefahr beim Akku vermeiden? Grundsätzlich sind nur defekte Lithium-Ionen-Akkus potenziell gefährlich. Wenn der Akku längere Zeit mit Regen oder Streusalz in Berührung kommt, besteht die Gefahr eines Kurzschlusses, der wiederum schlimmstenfalls zum Brand führen kann. Der Akku sollte während des Ladens auf nicht-brennbarem Untergrund stehen und nicht unbeaufsichtigt über Nacht in der Wohnung geladen werden. Außerdem solltest du einen Akku, der heruntergefallen ist oder Beschädigungen aufweist, nicht mehr aufladen, denn ein mechanischer Schaden kann zu einem inneren Kurzschluss führen. Vorsicht ist auch geboten, wenn der Akku über längere Zeit nicht genutzt oder im Winter in der kalten Garage gelagert wurde. Verwende zur eigenen Sicherheit ausschließlich das vom Hersteller mitgelieferte Ladezubehör.

Benötigt man eine Versicherung für das E-Bike? Pedelecs sind laut Gesetz normale Fahrräder, für die du keine besondere Versicherung benötigst. Wenn du dich für ein E-Bike entscheidest, für das ein Mofa-Führerschein erforderlich ist, benötigst du eine E-Bike-Haftpflichtversicherung. Da Elektrofahrräder teuer und begehrt sind, ist außerdem der Abschluss einer Versicherung gegen Diebstahl und Beschädigung empfehlenswert. Die Hausratversicherung deckt Elektrofahrräder oft überhaupt nicht ab oder versichert nur den Diebstahl nach einem Einbruch.

Welche Vorbereitungen sind nötig? Obwohl der Akku an einer konventionellen Steckdose aufgeladen werden kann, kann die Installation einer E-Bike-Ladesäule oder Ladestation für zuhause ebenfalls sinnvoll sein, wenn der nötige Platz in der Garage vorhanden ist. Es gibt sogar innovative Modelle mit integrierter Photovoltaikanlage und Fahrradständer.

 

 
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