Heizungsarten

Bei der Auswahl einer Heizung ist eine professionelle Beratung im Fachbetrieb unverzichtbar, denn es gibt viele Möglichkeiten, ein Haus zu heizen. Darüber hinaus lassen sich verschiedene Heizarten kombinieren.

Heizungsarten

Bei der Auswahl einer Heizung ist eine professionelle Beratung im Fachbetrieb unverzichtbar, denn es gibt viele Möglichkeiten, ein Haus zu heizen. Darüber hinaus lassen sich verschiedene Heizarten kombinieren.

Tipps & Tricks

  • Um die perfekte Heizungsanlage zu konfigurieren, bedarf es der Betrachtung individueller Faktoren: Die Kosten der Heizungsanlage, der Platzbedarf, vorhandene Anschlüsse, die Größe des Hauses und die Wärmedämmung müssen bei der Entscheidung einbezogen werden.
  • Selbstverständlich spielt auch das Thema Umwelt- und Klimaschutz eine wichtige Rolle und hat Einfluss auf die laufenden Heizkosten. Ohne eine professionelle Beratung ist es somit unmöglich, eine optimale Entscheidung zu treffen. 
  • Bei der Heizungsmodernisierung können Sie eventuell viel Geld sparen, deshalb sollten Sie sich von einem Energieberater unterstützen lassen und über die verfügbaren Fördermöglichkeiten informieren.
  • Ist eine Fußbodenheizung sinnvoll? Viele Menschen lieben den Komfort eines angenehm warmen Fußbodens. Es ist mittlerweile möglich, eine Fußbodenheizung nachträglich einzubauen bzw. nachzurüsten. In vielen Fällen sparen Sie damit Heizenergie, denn die Wärme im Bereich der Füße ermöglicht eine Reduzierung der Raumtemperatur, ohne das Wärmeempfinden zu beeinträchtigen.
  • Listen Sie die relevanten Entscheidungskriterien auf: Kosten, Umweltschutz, Platzbedarf und smarte Technologien sollten zunächst priorisiert und danach in Einklang gebracht werden.
  • Gibt es rechtliche Bestimmungen, die beachtet werden müssen? Es stellt sich beispielsweise die Frage, wie groß die Flächen für Solarkollektoren auf dem Dach sein dürfen und ob man die Wärmepumpe außen aufstellen darf.

 

Heizungsarten:

  • Ölheizung: für viele Menschen der Inbegriff eines gemütlichen Zuhauses. Der große Platzbedarf für einen Öltank ist ein Nachteil, dass dieser jedoch ortsunabhängig aufgestellt werden kann, ein Vorteil. Sie sollten allerdings beachten, dass ab dem Jahr 2026 nur noch der Einbau einer Hybrid-Ölheizung erlaubt ist, die beispielsweise mit einer Wärmepumpe oder Solarthermie gekoppelt wird. Ölheizungen werden bereits ab 2020 nicht mehr staatlich gefördert.
  • Gasheizung: Diese Heizungsart ist preiswert, komfortabel, technisch ausgereift und somit zuverlässig. Die nötige Brennwerttherme kann platzsparend in einem Dachraum oder dem Hauswirtschaftsraum untergebracht werden. Voraussetzung ist jedoch das Vorhandensein eines Gasanschlusses.
  • Blockheizkraftwerk: Mit Gas, Heizöl oder Holz kann im eigenen Haus Strom und Wärme erzeugt werden. Diese Heizung ist nur dann wirtschaftlich, wenn ein großer Wärmebedarf besteht, denn es wird mehr Wärme als Strom erzeugt.
  • Brennstoffzellenheizung: Dabei handelt es sich um eine attraktive Möglichkeit für die Strom- und Wärmeerzeugung mit dem Energieträger Gas. Vorteil dieser Variante ist eine im Vergleich zum Blockheizkraftwerk relativ ausgeglichene Aufteilung zwischen Strom- und Wärmeerzeugung.
  • Hackschnitzelheizung: Dies ist eine umweltfreundliche und gleichzeitig preiswerte Art zu heizen. Für eine Hackschnitzelheizung benötigen Sie jedoch einen ausreichenden Platz für die Lagerung des Brennmaterials.
  • Pelletheizung: Bei dieser Holzheizung sind Bedienkomfort und Umweltverträglichkeit gleichermaßen gegeben. Sie benötigen allerdings ebenfalls einen Lagerplatz für die Pellets.
  • Wärmepumpe: Diese Heizung nutzt die kostenlos zur Verfügung stehende Wärmeenergie aus der Luft, dem Boden oder dem Grundwasser. Für die Förderung der Energie ist allerdings elektrischer Strom nötig. Dennoch ist eine Wärmepumpen-Heizung sehr umweltfreundlich und günstig im Betrieb.
  • Solarthermie: Heizen mit Sonnenkraft ist nachhaltig und günstig. Über eine Solaranlage lässt sich sowohl das Wasser für die Heizung als auch für die Dusche erwärmen. Solarthermie ist nicht als eigenständiges Heizsystem geeignet, sondern muss mit einer anderen Heizungsart kombiniert werden.
  • Infrarot- und Elektroheizungen: Diese Varianten werden üblicherweise nur für das Heizen einzelner, nicht regelmäßig genutzter Räume verwendet. Im Normalfall sind derartige Heizungsanlagen aufgrund des hohen Stromverbrauchs nicht dafür geeignet, ein ganzes Haus zu heizen und mit warmem Wasser zu versorgen.

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