Dach

Perfekter Schutz vor Wind und Wetter

Auch wenn draußen das schlimmste Unwetter tobt, können Sie ganz entspannt bleiben, weil das Dach Ihres Hauses problemlos Sturm und Starkregen trotzt. Doch neben der Schutzfunktion ist das Dach auch für die Energieeffizienz entscheidend und prägt das optische Erscheinungsbild des Hauses. Sie können zwischen verschiedenen Dachformen wählen und im Hinblick auf die Dacheindeckung und die Nutzung des Dachgeschosses haben Sie ebenfalls die Wahl.

Klassisch oder modern: Wie soll Ihr Dach aussehen?

Die Kombination von Dachformen und verschiedenen Dachziegeln ermöglicht eine individuelle Gestaltung des Daches. Sehr beliebt ist das traditionelle rote Satteldach. Vielleicht bevorzugen Sie ein Pultdach mit glänzend schwarzer Dacheindeckung oder ein Walmdach mit einem innovativen Dachsystem aus Aluminium? Moderne glänzend blaue oder grüne Dachziegel machen Ihr Dach zu einem extravaganten Blickfang. Bevor Sie sich jedoch für „Ihr“ Dach entscheiden, sollten Sie sich beim zuständigen Bauamt erkundigen, welche Varianten erlaubt sind.

Von Gaube bis Dachterrasse: mehr Platz unter dem Dach

Viele Eigentümer möchten den wertvollen Raum unter dem Dach als Wohnraum nutzen. Mit dem Einbau von Dachflächenfenstern oder Dachgauben bringen Sie Licht ins Dachgeschoss und sorgen zudem dafür, dass der Raum großzügiger wirkt. Sie planen einen Neubau? Wie wäre es mit einer grünen Oase im Obergeschoss? Eine Dachterrasse ist die perfekte Alternative zum Balkon und wird im Sommer zum ungestörten Rückzugsort im Freien.

Spannende Themen zum Dach

Absturzsicherung

Das Thema Absturzsicherung sollte bei der Planung des Daches mit berücksichtigt werden. Bei Privathäusern werden meist individuelle Schutzvorkehrungen installiert, die Handwerkern und dem Schornsteinfeger ein sicheres Begehen des Daches ermöglichen. Bei der Absturzsicherung müssen Sie außerdem beachten, dass nicht nur die Dachränder abgesichert werden, sondern auch etwaig vorhandene Lichtkuppeln und Lichtbänder. Darüber hinaus müssen bei der Gestaltung der Absturzsicherung gesetzliche Vorgaben eingehalten werden.

Dachfenster & Co.

Je nach Nutzung des Dachgeschosses ist der Einbau von Dachfenstern sinnvoll. Die meisten Fenster sind mittlerweile so konstruiert, dass sie für eine einfache Reinigung um die eigene Achse gedreht werden können. Eine Dachgaube bietet zusätzliche Wohnqualität im Dachgeschoss: Wenn Sie das Dachgeschoss eines Gebäudes als Wohn- oder als Arbeitsraum nutzen möchten, bietet es sich an, eine Dachgaube einzusetzen. Dabei handelt es sich um einen Aufbau auf dem Dach, der es ermöglicht, senkrechte Fensterflächen anzubringen. Das sorgt für mehr Wohnqualität, denn der Bereich, in dem man aufrecht stehen kann, wird entscheidend vergrößert. Der gesamte Raum wirkt größer, obwohl die Grundfläche gleichgeblieben ist.

Dachformen

Bei der Auswahl der Dachform sollten Sie nicht nur Ihre Anforderungen und Vorstellungen sowie das zur Verfügung stehenden Budget berücksichtigen. Im Bebauungsplan der Gemeinden sind meist eindeutige Vorschriften zur Dachform festgelegt, die Ihre Wahlmöglichkeiten einschränken. Da diese von Ort zu Ort (teilweise sogar von Baugebiet zu Baugebiet innerhalb eines Ortes) verschieden sind, ist es erforderlich, die Regelungen beim örtlichen Bauamt zu erfragen, bevor Sie sich für eine Dachform entscheiden. Entspricht die von Ihnen gewählte Dachform nicht den Vorschriften im Bebauungsplan, kann das Bauamt einen Rückbau verlangen. Gleiches gilt für das Decken des Daches mit Dachziegeln der „falschen Farbe“. 

Sie können zwischen verschiedenen Dachformen wählen, wobei das geneigte Dach in Deutschland am beliebtesten ist. Diese Form hat verschiedene Vorteile: Nässe läuft ab und es besteht eine hohe Sturmsicherheit. Es gibt verschiedene Arten von geneigten Dächern: Sattel-, Zelt-, Walm- oder Pultdach.

Generell stehen neben geneigten Dächern noch folgende Dachformen zur Auswahl:

  • Krüppelwalmdach
  • Schleppdach
  • Sheddach
  • Mansarddach
  • Tonnendach
  • Zwerchdach

Dachneubau

Das Dach ist in verschiedener Hinsicht wichtig: Einerseits übernimmt es die Funktion des Witterungsschutzes und andererseits hat die Bedachung einen entscheidenden Einfluss auf die optische Anmutung des Hauses. Des Weiteren ist das Dach für die gesamte Statik des Hauses relevant. Das sind gute Gründe, sich vor dem Bau oder der umfassenden Sanierung des Hauses Gedanken darüber zu machen, welche Funktionen das Dach bieten soll und welche Dachform am besten zum Haus passt.

Formen und Funktionen der Bedachung

  • Das Dach gibt Ihrem Haus sein charakteristisches Aussehen und ist wichtig für die Energieeffizienz des Gebäudes.
  • Welche Dachformen sind erlaubt?
  • Sind Vorbereitungen für die Installation einer Solar- oder Photovoltaikanlage sinnvoll?
  • Was ist hinsichtlich der Dämmung zu beachten?
  • Wie wird das Dachgeschoss genutzt?

Welche Dachformen sind erlaubt?

Neben Ihren persönlichen Vorlieben sind die im Bebauungsplan vorgeschriebenen Einschränkungen zu beachten. Das betrifft die Dachformen und das Decken des Daches mit Dachziegeln bestimmter Farben. Informieren Sie sich beim zuständigen Bauamt, bevor Sie sich für eine Dachform oder eine Ziegelfarbe entscheiden, denn das Bauamt kann einen teuren Rückbau verlangen, wenn Dachformen und -farben nicht den Vorschriften entsprechen.

Sind Vorbereitungen für die Installation einer Solar- oder Photovoltaikanlage sinnvoll?

Selbst wenn Sie nicht direkt beim Neubau die Montage einer Solar- oder Photovoltaikanlage planen, lohnt es sich, die entsprechenden baulichen Vorbereitungen zu treffen. Auf diese Weise halten Sie sich alle Optionen für eine Nachrüstung offen, die dann mit wenig Aufwand durchgeführt werden kann.

Was ist hinsichtlich der Dämmung zu beachten?

Eine hochwertige Dämmung sorgt für eine optimale Energieeffizienz Ihres Hauses und ist Voraussetzung, um von den Förderprogrammen der KfW-Bank für energieeffizientes Bauen zu profitieren. Nutzen Sie unsere Fördermittelsuche, um sich über die Bedingungen für zinsgünstige Förderkredite sowie Tilgungszuschüsse zu informieren. Mit einem optimal gedämmten Dachstuhl sparen Sie Baukosten und reduzieren außerdem dauerhaft die Heizkosten für Ihr Haus. Ein weiterer Faktor, der für eine gute Dämmung spricht, ist der Hitzeschutz im Sommer.

Wie wird das Dachgeschoss genutzt?

Das Dachgeschoss kann als Abstellraum oder als Wohnraum genutzt werden. Wenn Sie dort keinen Dachboden, sondern Wohnräume einrichten möchten, sollten Sie über den Einbau von Dachfenstern nachdenken. Darüber hinaus bieten Dachgauben die Möglichkeit, die Wohnqualität im Dachgeschoss zu erhöhen. Die Räume wirken insgesamt großzügiger und bieten mehr Platz zum aufrechten Stehen.

Die Gestaltung des Daches entscheidet also darüber, ob die Wohnfläche vergrößert oder ein Dachboden mit zusätzlicher Nutzfläche eingerichtet wird. Mit einer hochwertigen Dachdämmung sorgen Sie für niedrige Heizkosten und angenehme Temperaturen während der Sommermonate. Erkundigen Sie sich unbedingt, welche Dachformen das Bauamt gestattet und beauftragen Sie einen zuverlässigen Fachbetrieb, der nicht nur die Planung und Ausführung übernimmt, sondern auch bei der Beantragung der Fördermittel hilft.

Dachsanierung

Mit der Dachsanierung steht Ihnen eine sehr effektive Möglichkeit zur Verfügung, um die Energieeffizienz und gleichzeitig die Optik sowie den Wohnkomfort Ihres Hauses entscheidend zu verbessern. Wenn Sie einen Altbau gekauft haben, sind Sie sogar verpflichtet, innerhalb von zwei Jahren für eine energetische Dachsanierung zu sorgen. Nutzen Sie die Beratung in einem Fachbetrieb, um das Projekt Altbausanierung optimal zu planen und fachgerecht durchführen zu lassen. Die Experten berücksichtigen die Dachform und unterbreiten Ihnen Vorschläge für die Sanierung des Daches, die auch verschiedene Nutzungsmöglichkeiten des Dachgeschosses berücksichtigen.

Welche Vorteile bietet eine Dachsanierung?

Als Käufer eines älteren Hauses sind Sie verpflichtet, die energetische Sanierung des Daches innerhalb von zwei Jahren durchführen zu lassen. Aber auch langjährige Eigentümer profitieren von einer Dachsanierung:

  • Verbesserter Witterungsschutz
  • Geringere Heizkosten
  • Optimaler Hitzeschutz im Sommer
  • Ausbau des Dachbodens zur Vergrößerung der Wohn- oder Nutzfläche

Verbesserter Witterungsschutz

Die Dämmung in alten Häusern ist oft nur lückenhaft oder gar nicht vorhanden. In vielen Fällen dringen durch beschädigte oder fehlende Dachziegel außerdem Wind und Regen in das Dachgeschoss ein. Mit der Dachsanierung wird der Witterungsschutz wiederhergestellt, sodass das Dach Sturm und Starkregen problemlos trotzt. Angesichts immer häufiger auftretender Extrem-Wetterlagen ist die Sanierung des Daches somit dringend empfehlenswert, um größere Schäden zu vermeiden.

Geringere Heizkosten

Im Bereich der Dämmung wurden in den vergangenen Jahrzehnten große Fortschritte erreicht. Mit einer optimalen Wärmedämmung senken Sie die Heizkosten dauerhaft und leisten einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden wird mit verschiedenen Förderprogrammen der KfW-Bank honoriert. Unsere praktische Fördermittelsuche hilft Ihnen dabei, maximal von der staatlichen Förderung zu profitieren.

Optimaler Hitzeschutz im Sommer

Die Dämmung des Dachbodens sorgt nicht nur für geringere Heizkosten und kuschelige Wärme in der kalten Jahreszeit, sondern schützt das Dachgeschoss im Sommer zusätzlich vor starker Überhitzung. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn Sie im Dachgeschoss Wohnräume einrichten möchten.

Ausbau des Dachbodens zur Vergrößerung der Wohn- oder Nutzfläche

Die Sanierung des Daches kann gleichzeitig dafür genutzt werden, die Wohn- oder Nutzfläche zu erhöhen. Der Dachboden bietet eine Reserve, um zusätzliche Zimmer oder einen großen Stauraum einzurichten. Es ist sogar möglich, im Rahmen einer umfassenden Sanierung die Dachform zu verändern. Wenn Sie Ihr Flachdach zu einem geneigten Dach umbauen lassen, entsteht durch die neue Dachform zusätzliche Fläche in Ihrem Haus. Außerdem verändert eine neue Dachform die gesamte Anmutung des Hauses und somit ist die Sanierung des Daches eine hervorragende Möglichkeit, das Haus individuell zu gestalten.

Dachstuhl

  • Nachdem die Außenwände eines neuen Hauses erstellt sind, erfolgt ein weiterer wichtiger Schritt: Der Dachstuhl wird aufgesetzt und verleiht dem Haus seine charakteristische Form. Beim Dachstuhl handelt es sich meist um eine Konstruktion aus massiven Holzbalken, auf der anschließend die Dachlatten und dann der gewählte Dachbelag angebracht werden, sodass die Gebäudehülle geschlossen ist.
  • Die Planung des Dachstuhls ist für die Sicherheit bei der Nutzung des Hauses und die Statik von großer Bedeutung.
  • Für die Planung ist umfassendes Fachwissen notwendig, daher sollte diese Aufgabe stets ein Fachmann (ein Architekt oder ein Statiker) übernehmen.
  • Auch die Errichtung des Dachstuhls ist eine Aufgabe für Experten. Wenn Sie den Dachstuhl trotzdem selbst errichten möchten, sollten Sie kritisch hinterfragen, ob Ihre Erfahrung und Ihr Fachwissen dafür ausreichen. Lassen Sie sich unbedingt in einem Fachbetrieb beraten und übergeben Sie die Statik auf jeden Fall einem Fachmann.
  • Überprüfen Sie den Dachstuhl regelmäßig auf etwaige undichte Stellen oder Feuchtigkeit. Diese Kontrollen werden leider häufig vergessen. Um das zu vermeiden, sollte man sich im Kalender regelmäßig einen Termin für den „Rundgang im Dachgeschoss“ eintragen. Diese Kontrolle ist schnell erledigt und bewahrt vor schwerwiegenden Schäden.
  • Wenn einzelne Balken nicht mehr tragfähig sind, können diese im Rahmen einer Teilsanierung ausgetauscht werden. Warten Sie nicht mit notwendigen Sanierungen, bis die Tragfähigkeit des gesamten Dachstuhls beeinträchtigt ist.

Dachziegel

Das Angebot an Dachziegeln ist sehr groß und bietet vielfältige Möglichkeiten, dem Haus eine individuelle Note zu verleihen. Schlicht schwarz, auffällig blau-glänzend oder traditionell rot? Sie haben die Wahl. Doch nicht nur hinsichtlich der Farbe muss eine Entscheidung getroffen werden - Sie können außerdem zwischen verschiedenen Arten und Materialien wählen. Es lohnt sich, ein wenig über die Auswahl der Dacheindeckung nachzudenken, denn fachgerecht verlegt halten die Dachziegel bis zu 100 Jahre. Im Bebauungsplan der Gemeinden sind teilweise eindeutige Vorschriften zu Form und Farbe der Dachziegel festgelegt, die Ihre Wahlmöglichkeiten einschränken können. Da diese von Ort zu Ort (teilweise sogar von Baugebiet zu Baugebiet innerhalb eines Ortes) verschieden sind, ist es erforderlich, die Regelungen beim örtlichen Bauamt zu erfragen, bevor Sie Ihre Dachziegel auswählen.

Welche Arten von Dachziegeln stehen zur Wahl?

Die Form der Dachziegel prägt entscheidend die Optik des Daches und somit des Gebäudes. Folgende Arten werden am häufigsten in Deutschland verbaut:

  • Hohlfalzziegel: klassisch schlichte gerade Form
  • Römerziegel: ausgeprägte Wölbung, mediterraner Stil
  • Mönch und Nonne: ineinandergreifende Ziegel (nach oben und nach unten gewölbt)
  • Doppelmuldenfalzziegel: zwei Mulden leiten Regenwasser ab, interessantes Spiel von Licht und Schatten
  • Reformplatte: kaum Schattenspiel, ideal für flächige, dezente Dacheindeckung
  • Biberschwanz: leicht konvex, schlicht und traditionell
  • Krempziegel: konische Krempe ermöglicht variabel überlappende Verlegung
  • Flachdachziegel: besonders regensicher, dank geschwungener Form fließt Wasser leicht ab
  • Frankfurter Pfanne: Klassiker auf deutschen Dächern

 

Die Frankfurter Pfanne ist seit 1954 erhältlich und seitdem wurde kein anderer Ziegel öfter verbaut. Diese Art von Dachziegel überzeugt mit zeitlosem Design. Die charakteristische Wellung passt zu vielen Häuserstilen, sodass die Frankfurter Pfanne nicht nur bei Neubauten, sondern auch bei Sanierungsprojekten zum Einsatz kommt. Abgerundete Schnittkanten schützen vor Verschmutzung sowie Vermoosung und der doppelte Wasserlauf vor Schnee und Regen. Außerdem weisen diese Dachziegel eine besonders hohe Reflexion von Infrarotstrahlen auf, sodass Ihr Dachgeschoss sogar im Sommer angenehm kühl bleibt.

Aus welchen Materialien werden Dachziegel hergestellt?

Dachziegel werden aus Ton hergestellt. Sie können jedoch auch eine Dacheindeckung aus Beton wählen. In diesem Fall spricht man von Dachsteinen, die in den gleichen Formen wie die Dachziegel erhältlich sind. Eine dritte Variante sind Metallplatten, die aus einem verzinkten, lackierten Stahlkern bestehen, besonders leicht sind und modern wirken.

Alle Varianten verfügen über spezifische Vorteile. Hinsichtlich der Nutzungsdauer besteht jedoch kein Unterschied. Bei Dachziegeln aus Ton ist die Auswahl an Farben, Formen und Oberflächen größer. Dachsteine punkten mit besserer Ökobilanz und besserem Schallschutz. Dachziegel sind jedoch leichter und eignen sich somit sehr gut für schlankere Dachaufbauten. Dachsteine sind schwerer, liegen fest auf dem Dach und sind deshalb einfacher zu verlegen.

Oberflächenstrukturen

Sie können zwischen glasierten und engobierten Ziegeln wählen. Engoben schimmern seidenmatt und Glasuren verleihen dem Dach aufgrund des Glasanteils in der Oberflächenbeschichtung einen besonderen Glanz. Wer es nicht ganz so glänzend mag, wählt die sogenannte Edelengobe, die optisch zwischen den beiden anderen Varianten liegt. Beachten Sie jedoch vor der Auswahl der Dacheindeckung die Vorschriften in der Bauverordnung, die sie beim Bauamt erfragen können.

Besonders innovativ ist eine Oberflächenbehandlung, die einen Lotoseffekt entstehen lässt. Diese Behandlung wird meist nachträglich aufgebracht, um die Versiegelung zu erneuern, die altersbedingt verringert ist. Ziel ist es, Verschmutzungen zu beseitigen und eine Neuverschmutzung und Besiedelung mit Moosen zu vermeiden.

Photovoltaik und Solar

Es bietet sich an, bei der Dacheindeckung bereits Vorbereitungen für die Installation einer Solar- bzw. Photovoltaikanlage einzuplanen. So kann diese später ohne großen Aufwand nachgerüstet werden. Informieren Sie sich im Fachbetrieb über die baulichen Voraussetzungen. Weitere Informationen zu Photovoltaik und Solar finden Sie unter dem Punkt erneuerbare Energien.

Häufige Fragen

Was muss ich bei einem Dachausbau beachten?

Der Ausbau des Daches vergrößert den Wohnraum eines Hauses erheblich und ist in den meisten Fällen einfacher und kostengünstiger als ein Anbau. Ein durchschnittlicher Dachboden hat in Deutschland eine Grundfläche von mehr als 60 Quadratmeter, die meist ungenutzt brachliegen. Während es oft schwierig ist, für einen Anbau eine Baugenehmigung zu erhalten, ist diese beim Dachausbau nach Absprache mit der Baubehörde meist gar nicht erforderlich. Das erleichtert die Planung und beschleunigt das Projekt „Dachausbau“ erheblich. Das Entkernen des Dachbodens erledigen viele Bauherren in Eigenregie. Für das Entfernen von asbesthaltigen Baustoffen müssen Sie allerdings einen zertifizierten Fachbetrieb beauftragen.

Was muss bei der Asbest Entsorgung beachtet werden?

Asbest wurde bis in die 1990iger Jahre in Gebäuden verbaut, obwohl man bereits mehr als zehn Jahre zuvor wusste, dass der Baustoff krebserregend ist. Noch heute gibt es Gebäude, bei denen in den Böden, Decken oder Wänden Asbest enthalten ist. Außerdem wurden häufig asbesthaltige Dachbeläge und Dämmmaterialien verwendet. Solange die Asbestplatten nicht beschädigt und keine Fasern freigesetzt werden, besteht keine Gefahr für die Gesundheit. Wird jedoch eine Sanierung des Hauses durchgeführt und die Asbestplatten entfernt, müssen bei der Entsorgung des gefährlichen Baustoffs strenge Vorschriften beachtet werden. Außerdem ist das Entfernen notwendig, wenn sich Asbestfasern lösen und die Atemluft kontaminieren.

Hund mit Werkzeug im Maul

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