Welche Heizungsarten gibt es?

Redaktionsteam
06. Dezember 2021

Wenn du einen Neubau planst oder ein Haus energetisch sanieren möchtest, stellt sich die Frage, für welche Art von Heizung man sich entscheiden sollte. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, die eigenen vier Wände energieeffizient zu beheizen. Welche Heizungsart zu dir passt, hängt von den baulichen Voraussetzungen, den Räumlichkeiten und auch dem zur Verfügung stehenden Budget ab. Es ist in jedem Fall empfehlenswert, sich in einem Fachbetrieb beraten zu lassen. Hier findest du geeignete be.connect Partner, die dir einen hervorragenden Service und eine kompetente Beratung bieten.

Überblick über die wichtigsten Heizungsarten

Es ist gar nicht so leicht, sich für eine Heizungsart zu entscheiden, denn die Auswahl ist groß:

Ölheizung: für viele Menschen der Inbegriff eines gemütlichen Zuhauses. Der große Platzbedarf für einen Öltank ist ein Nachteil, dass dieser jedoch ortsunabhängig aufgestellt werden kann, ein Vorteil. Du solltest allerdings beachten, dass ab dem Jahr 2026 nur noch der Einbau einer Hybrid-Ölheizung erlaubt ist, die beispielsweise mit einer Wärmepumpe oder Solarthermie gekoppelt wird. Ölheizungen werden bereits ab 2020 nicht mehr staatlich gefördert.

Gasheizung: Diese Heizungsart ist preiswert, komfortabel, technisch ausgereift und somit zuverlässig. Die nötige Brennwerttherme kann platzsparend in einem Dachraum oder dem Hauswirtschaftsraum untergebracht werden. Voraussetzung ist jedoch das Vorhandensein eines Gasanschlusses.

Blockheizkraftwerk: Mit Gas, Heizöl oder Holz kann im eigenen Haus Strom und Wärme erzeugt werden. Diese Heizung ist nur dann wirtschaftlich, wenn ein großer Wärmebedarf besteht, denn es wird mehr Wärme als Strom erzeugt.

Brennstoffzellenheizung: Dabei handelt es sich um eine attraktive Möglichkeit für die Strom- und Wärmeerzeugung mit dem Energieträger Gas. Vorteil dieser Variante ist eine im Vergleich zum Blockheizkraftwerk relativ ausgeglichene Aufteilung zwischen Strom- und Wärmeerzeugung.

Hackschnitzelheizung: Dies ist eine umweltfreundliche und gleichzeitig preiswerte Art zu heizen. Für eine Hackschnitzelheizung benötigst du jedoch ausreichend Platz für die Lagerung des Brennmaterials.

Pelletheizung: Bei dieser Holzheizung sind Bedienkomfort und Umweltverträglichkeit gleichermaßen gegeben. Du benötigst allerdings ebenfalls einen Lagerplatz für die Pellets.

Wärmepumpe: Diese Heizung nutzt die kostenlos zur Verfügung stehende Wärmeenergie aus der Luft, dem Boden oder dem Grundwasser. Für die Förderung der Energie ist allerdings elektrischer Strom nötig. Dennoch ist eine Wärmepumpen-Heizung sehr umweltfreundlich und günstig im Betrieb.

Solarthermie: Heizen mit Sonnenkraft ist nachhaltig und günstig. Über eine Solaranlage lässt sich sowohl das Wasser für die Heizung als auch für die Dusche erwärmen. Solarthermie ist nicht als eigenständiges Heizsystem geeignet, sondern muss mit einer anderen Heizungsart kombiniert werden.

Infrarot- und Elektroheizungen: Diese Varianten werden üblicherweise nur für das Heizen einzelner, nicht regelmäßig genutzter Räume verwendet. Im Normalfall sind derartige Heizungsanlagen aufgrund des hohen Stromverbrauchs nicht dafür geeignet, ein ganzes Haus zu heizen und mit warmem Wasser zu versorgen.

Förderungen und Energieberater

Die kompetente Beratung in einem Fachbetrieb hilft bei der Entscheidung für eine Heizungsart. Mit der Fördermittel-Suche kannst du feststellen, welche Zuschüsse oder günstigen Kredite die Investition in eine umweltfreundliche Heizungsart erleichtern.

Durch die Modernisierung der Heizung kannst du eventuell viel Geld sparen. Deshalb solltest du dich zusätzlich von einem Energieberater unterstützen lassen, der dir dabei hilft deine persönlichen Einsparpotenziale aufzudecken.

 
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