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Welche Auswirkungen hat der Wegfall der EEG-Umlage?

Redaktionsteam
04. April 2022

Aufgrund der energiepolitischen Situation hat die Bundesregierung beschlossen, dass die EEG-Umlage zum 01.07.2022 und damit früher als geplant abgeschafft wird. Ziel ist eine Entlastung der Stromkunden angesichts stark gestiegener Energiepreise. Die Reduzierung der EEG-Umlage auf 0 Cent/Kilowattstunde ist eine der Maßnahmen, welche die Regierung verabschiedet hat, um die Verbraucher zu entlasten. Hier erfährst du, was die EEG-Umlage ist und welche Bedeutung ihr Wegfall für den Endverbraucher hat.

Welche Funktion hat die EEG-Umlage?

Im Jahr 2000 wurde die EEG-Umlage, die auch als Ökostromumlage bezeichnet wird, eingeführt und im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) juristisch verankert. Verbraucher mussten seitdem einen bestimmten Betrag pro Kilowattstunde zusätzlich mit der Stromrechnung bezahlen. Gleiches gilt für Unternehmen, wobei besonders stromintensive Firmen und andere Berechtigte eine Begrenzung der EEG-Umlage beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) beantragen konnten. Mit diesen Zusatzeinnahmen aus der EEG-Umlage sollte der Ausbau erneuerbarer Energiequellen gefördert und Wind-, Solar-, Biomasse- sowie Wasserkraftwerke finanziert werden. Die Höhe der EEG-Umlage wird im Oktober eines jeden Jahres von den vier ÜNB (Übertragungsnetzbetreiber) geschätzt. Dabei wird zugrundgelegt, wie hoch die Mehrkosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien im kommenden Jahr voraussichtlich sein werden.

Vom Wegfall der EEG-Umlage profitieren private Endverbraucher und Unternehmen, die nicht von der EEG-Umlagepflicht befreit sind. Mit dem Wegfall der EEG-Umlage sollen die Stromkunden effektiv finanziell entlastet werden. Derzeit beträgt die EEG-Umlage 3,7 Cent pro Kilowattstunde. Eine Familie, die im Jahr 5.000 Kilowattstunden Strom verbraucht, spart somit jährlich 185 Euro. Ob diese Entlastung tatsächlich spürbar wird oder den weiteren Anstieg der Strompreise nur teilweise kompensiert, wird sich zeigen.

Wegfall der EEG-Umlage führt zu sinkenden Betriebskosten von Wärmepumpen

In Bereichen, in denen Strom andere Endenergien substituieren kann, hat der Wegfall der EEG-Umlage stärkere Auswirkungen. Das betrifft insbesondere Wärmepumpen, deren Betriebskosten deutlich sinken und die deshalb im Vergleich zu Gas- und Ölheizungen hinsichtlich der Betriebskosten vorteilhafter werden. Auf diese Weise lassen sich die höheren Anschaffungskosten zum Teil refinanzieren. Es wird also für Bauherren und Sanierer interessanter, auf eine Heizanlage mit Wärmepumpen-Technologie umzusteigen. Da sich der Staat außerdem mit Förderprogrammen an den Kosten für den Einbau einer Wärmepumpe beteiligt, lohnt sich der Umstieg auf die umweltfreundliche Heiztechnik doppelt. In unserer Rubrik be.connect Fördermittel-Suche findest du alle Informationen zu den verschiedenen Förderprogrammen und erhältst wertvolle Tipps für die Beantragung.

Du möchtest mit dem Umstieg auf moderne Heiztechnik einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig langfristig für niedrigere Heizkosten sorgen? Wende dich an einen Fachbetrieb, um dich umfassend beraten zu lassen. Mit der smarten be.connect Handwerker-Suche findest du schnell kompetente Fachpartner in deiner Nähe, die dich nicht nur beraten, sondern auch den Einbau und die Wartung der umweltfreundlichen Heizungsanlage übernehmen.

 
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