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Wärmepumpen nachrüsten - Was muss man beachten?

Redaktionsteam
19. August 2022

Stark steigende Öl- und Gaspreise, der Klimaschutz sowie politische Entscheidungen im Hinblick auf die Energiewende – Das sind gute Gründe zu überlegen, ob es sich lohnt, mit einer Wärmepumpe zu heizen. Wärmepumpen sind energieeffiziente Heizsysteme, mit denen man autark von Brennstoffen wie Gas und Öl wird. Hier erfährst du, wann sich der Einbau lohnt und ob man Wärmepumpen mit Gasheizungen kombinieren oder die Gasheizung damit komplett ersetzen sollte. Darüber hinaus bietet dir unsere intelligente be.connect Handwerker-Suche die Möglichkeit, im Handumdrehen kompetente Fachpartner in deiner Nähe zu finden.

Was kostet das Nachrüsten von Wärmepumpen?

Die Kosten für das Nachrüsten von energieeffizienten Heizsystemen mit Wärmepumpen hängen vom Aufwand der erforderlichen Umbaumaßnahmen ab. Unter Berücksichtigung staatlicher Fördermittel bleiben durchschnittlich Kosten von 10.000 bis 20.000 Euro für die Installation des modernen Heizsystems. Welche Bedingungen an die Bewilligung der Fördermittel geknüpft sind und welche Förderprogramme zur Verfügung stehen, haben wir in der übersichtlichen be.connect Fördermittel-Suche aufgelistet. Den Kosten für das neue Heizsystem stehen jedoch dauerhafte Einsparpotenziale bei den Heizkosten von bis zu 50 Prozent gegenüber, sodass sich Wärmepumpen mittelfristig bezahlt machen.

 

Ist das Nachrüsten von Wärmepumpen überall möglich?

Das moderne Heizsystem lässt sich grundsätzlich in jedes Haus einbauen, arbeitet aber besonders energieeffizient, wenn die Temperatur der Wärmequelle relativ hoch und die Vorlauftemperatur der Heizung im Haus relativ niedrig ist. Deshalb eignen sich Wärmepumpen hervorragend für die Kombination mit Fußbodenheizungen, die eine wesentlich geringere Vorlauftemperatur benötigen als Heizsysteme mit konventionellen Heizkörpern. Aus diesem Grund lohnt es sich im Altbau oft nicht, Wärmepumpen nachzurüsten. Die dort verbauten Heizkörper benötigen eine zu hohe Vorlauftemperatur für den wirtschaftlichen Betrieb der Wärmepumpe.

Kann man die Gasheizung mit einer Wärmepumpe kombinieren?

Die Kombination der beiden Heizsysteme wird als Hybridheizung bezeichnet und ist eine Alternative für Altbauten. Im Sommer ist die Außentemperatur hoch genug, damit die Wärmepumpe Warmwasser bereiten kann. Sinkt die Außentemperatur, springt die Gasheizung an, denn beim alleinigen Heizen mit der Wärmepumpe würde der Stromverbrauch zu stark steigen, um die gewünschten Temperaturen zu erzeugen. Die Kombination von Gasheizungen mit den modernen Heizsystemen ist eine hervorragende Alternative, wenn die Gasheizung noch technisch einwandfrei funktioniert und nicht allzu alt ist. Voraussetzung für energieeffizientes Heizen ist eine intelligente Steuerung, die automatisch erkennt, wann die verschiedenen Komponenten jeweils wirtschaftlicher heizen.

Du kannst für die Aufrüstung der Gasheizung mit einer zusätzlichen Wärmepumpe ebenfalls staatliche Fördermittel nutzen und die Abhängigkeit von Gas reduzieren. Es ist in jedem Fall empfehlenswert, sich in einem Fachbetrieb ausführlich beraten zu lassen, um die wirtschaftlich günstigste Entscheidung zu treffen und künftig umweltfreundlicher zu heizen.

 

 
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