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Verbot von Leuchtstofflampen

Redaktionsteam
27. Oktober 2022

Die EU hat das Verbot von Leuchtstofflampen erlassen, weil diese gesundheitsschädliches Quecksilber enthalten. Ab Februar 2023 dürfen Kompaktleuchtstofflampen, die nicht mit einem Vorschaltgerät ausgestattet sind, EU-weit nicht mehr verkauft werden. Ab August 2023 dürfen dann keinerlei Leuchtstofflampen verkauft werden. Mit diesem Verbot wird das Zeitalter der konventionellen Leuchtmittel endgültig beendet.

Kann man seine Leuchtstofflampen weiterhin nutzen?

Die EU-Verordnung betrifft Modelle vom Typ T5 und vom Typ T8. Bisher galten für diese Leuchtmittel Übergangsfristen, da sie nur wenig Quecksilber enthalten. Leuchtstofflampen dürfen somit nicht mehr für die Beleuchtung verwendet werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass du bereits gekaufte Leuchtmittel nicht mehr nutzen darfst. Der Handel darf außerdem Lagervorräte dieser Leuchtmittel verkaufen. Das Verbot sollte allerdings zum Anlass genommen werden, die Beleuchtung zu sanieren. Das betrifft jedoch vor allem Eigentümer von Gewerbeimmobilien. Für Privathaushalte ist die Umsetzung einfacher, denn sie können die Leuchtstofflampen relativ einfach durch LEDs ersetzen. Wenn du deine Beleuchtung erneuern möchtest, solltest du dich in einem Elektrofachbetrieb informieren. Die Experten unterstützen dich dabei, die Beleuchtung mit LEDs zukunftssicher und energieeffizient zu gestalten. Mit Hilfe unserer smarten be.connect Handwerker-Suche findest du schnell einen kompetenten Fachpartner in deiner Region.

 

Was musst du bei der Entsorgung von Leuchtstofflampen beachten?

Die Entsorgung von Leuchtstofflampen ist vergleichsweise aufwändig. Aufgrund des in den Leuchtmitteln vorhandenen Quecksilbers zählen die Lampen zum Sondermüll. Du darfst sie deshalb keinesfalls im Glascontainer oder im Hausmüll entsorgen. Stattdessen kannst du diese Leuchtmittel bei einem Wertstoffhof oder bei den speziellen Sammelstellen der Entsorgungsunternehmen abgeben.

Welche Vorteile bietet eine Beleuchtung mit modernen LEDs?

Der Umstieg auf LEDs ist in jeder Hinsicht vorteilhaft. Die innovativen Leuchtmittel überzeugen mit einer extrem langen Lebensdauer und sparen Energie und Kosten. Auch die zunächst abschreckend wirkenden höheren Anschaffungskosten sind kein Argument gegen diese Art der Beleuchtung. Da LEDs wesentlich länger halten als Leuchtstofflampen, müssen sie viel seltener ersetzt werden, sodass sich die Anschaffung amortisiert. Da LEDs auch bei der Herstellung weniger Energie verbrauchen als Leuchtstofflampen, tragen diese Leuchtmittel zur Verringerung der CO2-Emissionen bei. Sie benötigen kaum Wartung und die LEDs können außerdem problemlos recycelt werden. Des Weiteren bieten diese Leuchtmittel in jeder Hinsicht eine höhere Flexibilität, denn sie sind in vielen Lichtstärken und Lichtfarben erhältlich. Es ist sogar möglich, sowohl die Lichtintensität als auch die Lichtfarbe der Leuchtmittel zu variieren. Du kannst also je nach Lust und Laune beispielsweise zwischen warmen und kühlen Licht wählen, um mit der Beleuchtung eine gewünschte Lichtatmosphäre zu kreieren. Du kannst also dem Verbot der Leuchtstofflampen gelassen entgegenblicken.

 

Passen LEDs in die gleichen Lampen?

Für Verbraucher stellt sich die Frage, ob die gesamte Beleuchtung ausgetauscht werden muss, oder die LEDs mit den bisher genutzten Lampen kompatibel sind. Prinzipiell ist es möglich, eine Leuchtstoffröhre zu einer LED-Röhre umzurüsten. Dazu werden einfach die Leuchtstofflampe und das Vorschaltgerät durch eine LED-Röhre und einen Ersatzstarter ausgetauscht. Diese Überbrücker sind im Lieferumfang der Leuchtmittel enthalten. Es ist ebenfalls möglich, die LED direkt anzuschließen. Das Vorschaltgerät kann entweder ganz ausgebaut oder überbrückt werden. Das sollte jedoch durch einen Fachmann erledigt werden.

 

 
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