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Lohnt sich ein Elektroauto als Privatperson?

Redaktionsteam
12. September 2022

Elektromobilität liegt im Trend, denn die klimafreundliche Mobilität wird dank verschiedener staatlicher Förderprogramme immer bezahlbarer. Deshalb fragen sich derzeit viele Privatleute, ob es sinnvoll ist, umzusteigen und statt eines Pkw mit konventionellem Motor ein E-Auto zu kaufen. Hier erfährst Du, welche Kosten und Steuervorteile mit der Elektromobilität verbunden sind. Neben der Anschaffung des E-Autos kommen Kosten für eine Wallbox oder Ladesäule hinzu und auch die Frage, welche Stromkosten das Aufladen verursacht, wird beantwortet.

Welche finanziellen Vorteile sind mit einem E-Auto verbunden?

Noch vor einigen Jahren waren E-Autos grundsätzlich wesentlich teurer als vergleichbare Modelle mit Benzin- oder Dieselmotor. Doch dank der zunehmenden Verbreitung von Elektroautos sinken die Anschaffungspreise. Außerdem gibt es weitere finanzielle Anreize, denn der Staat verfolgt das Ziel, die Elektromobilität zu fördern, um den Klimaschutz zu verbessern.

Staatliche Anreize

Der Staat beteiligt sich mit verschiedenen Kaufprämien und Zuschüssen an der Investition für ein Elektroauto. In unserer übersichtlichen be.connect Fördermittel-Suche findest du alle Informationen zu den verschiedenen Förderoptionen für Elektroautos und Plug-in-Hybride sowie die Lade-Infrastruktur.

Befreiung von der Kfz-Steuer

Ein weiterer finanzieller Aspekt, der für einen Umstieg auf Elektromobilität spricht, sind die Vorteile bei der Kfz-Steuer. Bei Pkw, die ab 2021 zugelassen werden, orientiert sich die Bemessung der Kfz-Steuer verstärkt an der Klimakomponente und somit am Schadstoffausstoß. Um die Verbreitung von Elektroautos zu fördern, hat die Bundesregierung beschlossen, dass E-Autos zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit werden.

Geringere Wartungskosten

Die Wartungskosten liegen bei einem Elektroauto durchschnittlich 35 Prozent unter denen eines Benziners. Elektromotoren besitzen wesentlich weniger Teile, die dem Verschleiß unterliegen und deshalb eine regelmäßige Wartung benötigen.

Geringere Verbrauchskosten

Das Aufladen eines E-Autos kostet je nach Modell für 100 Kilometer zwischen 3,12 und 7,20 Euro. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch eines Benziners beträgt 7,8 Liter pro 100 Kilometer und ein Dieselfahrzeug benötigt durchschnittlich sieben Liter. Bei Benzinpreisen von 1,65 Euro kosten 100 Kilometer somit 12,87 Euro. Bei einem Dieselfahrzeug und einem Literpreis für Dieselkraftstoff von 1,55 Euro musst Du im Durchschnitt 10,85 Euro pro 100 Kilometer Fahrleistung bezahlen. Das Elektroauto ist also deutlich günstiger im Verbrauch.

Vorteile der Elektromobilität in Verbindung mit einer PV-Anlage

Wenn Du Eigentümer einer PV-Anlage bist, kannst Du Dein E-Auto sogar umsonst aufladen. Die meisten Eigentümer verbrauchen derzeit nur 30 Prozent des selbst erzeugten Stroms. Heimspeicher, die diese Quote verbessern könnten, sind nicht besonders wirtschaftlich. Wenn Du jedoch Dein E-Auto zuhause auflädst, kannst Du den Eigenverbrauch auf 40 bis 50 Prozent steigern und zahlst zudem nichts für das Laden des Elektroautos. Das Erhöhen des Eigenverbrauchs spart Steuern: Nicht genutzter Strom, der gegen Entgelt ins Stromnetz eingespeist wird, bedeutet einen Gewinn, der versteuert werden muss. Teilweise entsteht sogar eine Umsatzsteuerpflicht, die auch für den selbst genutzten Strom gilt.

Öffentliche Ladesäulen oder Wallbox?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das E-Auto aufzuladen. Viele Arbeitgeber stellen Ladesäulen zur Verfügung, an denen die Mitarbeiter Ihre Elektroautos kostenfrei aufladen können. Außerdem werden immer mehr öffentliche Ladesäulen auf Parkplätzen installiert, wo man sein Elektroauto kostenpflichtig aufladen kann. Über eine App kannst Du Dich über die Standorte informieren. Die Tarife und Bezahlmethoden sind unterschiedlich. Es lohnt sich, eine Wallbox installieren zu lassen, um eine Abhängigkeit von öffentlichen Ladesäulen zu vermeiden und praktische Vorteile zu genießen. An der hauseigenen Ladestation werden Elektroautos sicher und vor allem zügig aufgeladen. Im Vergleich zur normalen Steckdose ist der Ladevorgang 4,5-mal schneller. Ob die Installation möglich ist, kann nur ein Elektriker entscheiden. Der Fachmann wird die baulichen Voraussetzungen überprüfen und Dir ein Angebot für die Installation unterbreiten. Du kennst keinen Elektriker in Deiner Nähe? Kein Problem: Dank der smarten Handwerker-Suche bei be.connect findest Du mit wenigen Klicks kompetente Fachpartner in deiner Region.

 
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