Vor dem Start der kalten Jahreszeit: Außenbereich winterfest machen

Redaktionsteam
03. November 2020

Die letzten wärmeren Tage im November bieten die beste Gelegenheit, den Außenbereich winterfest zu machen. Bevor Schnee und Frost Schäden an den Gartenmöbeln, dem Wasseranschluss oder den Pflanzen anrichten, sollte man das Grundstück und das Gebäude auf die niedrigen Temperaturen vorbereiten. Dabei sind folgende Punkte zu bedenken:

  • Wasserversorgung vor Frostschäden schützen
  • Dachrinnen und Fallrohre schützen
  • Holzlager winterfest machen
  • Pflanzen schützen
  • Gartenmöbel sichern

Wasserversorgung vor Schäden durch Schnee und Eis schützen

Es ist wichtig, im Herbst alle Gartenschläuche und Gartenduschen komplett zu leeren und aufgerollt frostsicher zu lagern. Befindet sich noch Wasser in den Schläuchen und gefriert dieses, platzen die Leitungen und der Wasserhahn wird ebenfalls beschädigt. Sie können die Rohre im Außenbereich mit einem Frostschutzkabel, das mit Kabelbindern befestigt wird, schützen. Dieses Frostschutzkabel verfügt über ein integriertes Thermostat, das bei sinkenden Temperaturen den Heizbetrieb startet. Wenn Sie im Winter kein Wasser aus der Außenwasserleitung entnehmen, sollten Sie den Wasserhahn entleeren und das Wasser für die Außenleitung abschalten. Ein zusätzliches Einfetten der Dichtungsringe beugt Materialschäden vor. Bei einer Erneuerung des Außenwasseranschlusses sind frostsichere Wasserhähne und Wasserleitungen eine gute Wahl. Diese bieten ein hohes Maß an Sicherheit und Sie können den Wasseranschluss im Außenbereich den ganzen Winter über nutzen.

Dachrinnen / Fallrohre und Pflanzen schützen

Die Dachrinnen sollten nach dem Laubfall gereinigt werden. Verschließen Sie kleine Löcher mit alubeschichtetem Bitumenklebeband, um Feuchtigkeitsschäden an der Fassade zu vermeiden. Des Weiteren trägt es zur Sicherheit bei, die Fallrohre auf Durchgängigkeit zu überprüfen und zu schauen ob alle Bodenabläufe frei sind, damit schmelzender Schnee oder Regen ungehindert abfließen kann. Eine Dachrinnenheizung sorgt dafür, dass die Abläufe im Winter nicht einfrieren und verhindert die Bildung von herabhängenden Eiszapfen. Außerdem muss sichergestellt werden, dass das Fallrohr fest im Entwässerungsrohr steckt. Schließlich sollten alle Wasserbehälter, die nicht fest eingebaut sind, geleert werden. Frost führt bei Regentonnen, Eimern und Gießkannen ansonsten schnell zum Bersten der Behälter.

Vor dem ersten Nachtfrost sollten Pflanzen auf den Wintereinbruch vorbereitet werden. Zunächst wird überprüft, welche Pflanzen gesund sind. Kranke Pflanzen müssen sorgfältig beschnitten und die Pflanzenteile entsorgt werden. Bei Stauden und Ziergräsern ist das Zusammenbinden der oberirdischen Pflanzenteile eine gute Möglichkeit, die Sicherheit vor Frostschäden zu erhöhen. In den Beeten sorgt eine Schicht Rindenmulch für den Schutz vor Schnee und Eis. Oberirdische Pflanzen können Sie zudem mit einem speziellen Vliesstoff umhüllen, der an sonnigen Tagen entfernt wird, damit sich kein Schimmel bildet. Auch Kübelpflanzen können mit Jutestoff umhüllt werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, den Blumentopf auf eine Styroporplatte zu stellen. Besonders empfindliche Pflanzen sollte man vor dem ersten Frost winterfest im Haus unterbringen.

Holzlager winterfest machen und Gartenmöbel sichern

Wenn Sie Holz für Ihren Kaminofen im Außenbereich lagern, sollte dieser Holzvorrat ebenfalls vor Niederschlägen und Frost geschützt werden. Achten Sie darauf, dass die Rinde unten liegt, um ein Faulen der Scheite zu verhindern. Das schmale Ende des Holzstapels sollte zudem zur Wetterseite ausgerichtet werden. Ein Dach über dem Holzstapel schützt zusätzlich und die Lagerung an der Südseite des Hauses trägt ebenfalls zum Witterungsschutz bei.

Bringen Sie Ihre Gartenmöbel rechtzeitig in Sicherheit, um zu vermeiden, dass Frost und Schnee die Materialien beschädigen. Gleiches Gilt für Sonnenschirme oder -segel und Markisen ohne schützende Kassette.

Tipp: Freiflächenheizung für die Einfahrt

Eine innovative Möglichkeit, die Einfahrt vor dem Gefrieren zu schützen, ist der Einbau einer Freiflächenheizung, die erheblich zur Sicherheit beiträgt. Mit einer modernen Freiflächenheizung schützen Sie nicht nur Ihre Auffahrt, sondern auch Terrassen, Treppen und Wege vor Schnee und Eis. Sie verhindern damit Unfälle durch Glatteis und ersparen sich das mühsame Schneeräumen. Wenn Sie mehr über diese Möglichkeit, den Außenbereich winterfest zu machen, erfahren möchten, können Sie sich von einem unserer kompetenten be.connect Partner beraten lassen. Nutzen Sie außerdem unsere Fördermittelsuche, um sich darüber zu informieren, für welche Modernisierungsmaßnahmen Fördermittel zur Verfügung stehen.

 
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