Sorgen Sie mit einem Blitz- und Überspannungsschutz für Sicherheit

Redaktionsteam
30. Juli 2020

Bis vor einigen Jahren war die Installation eines Blitzschutzes und Überspannungsschutzes nur bei öffentlichen Gebäuden, Krankenhäusern oder Gewerbeimmobilien vorgeschrieben. Im Oktober 2016 wurde diese gesetzliche Vorschrift auf sogenannte Wohn- und Zweckbauten ausgedehnt. Jedes neue Gebäude, das mit einer Elektroinstallation ausgestattet ist, muss seither mit einem entsprechenden Überspannungs- und Blitzschutz ausgerüstet werden. Damit verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, einen Schutz des Stromnetzes sicherzustellen. Neubauten werden heutzutage als Smart Homes konzipiert und mit einer Vielzahl elektronischer Geräte ausgestattet. Die Sicherheit dieser elektrischen Anlagen muss gewährleistet sein. Fällt aufgrund eines Überspannungsschadens beispielsweise der PV-Wechselrichter der Photovoltaikanlage aus, kann diese weder den Strom noch die Wärmeenergie für das Haus produzieren – Das Smart Home wäre somit lahmgelegt.

Informieren Sie sich vor dem Neubau Ihres Hauses bei einem Fachbetrieb über die Möglichkeiten, einen Überspannungs- und Blitzschutz einbauen zu lassen. Sie finden hier eine Liste kompetenter be.connect Partner, die Ihnen erläutern, welche Schutzmaßnahmen für Ihre Immobilie geeignet sind und die außerdem die fachgerechte Montage übernehmen.

Warum ist ein Überspannungsschutz in modernen Häusern unverzichtbar?

Ein Überspannungsschutz sorgt für Sicherheit! Ihre teuren elektrischen Geräte werden davor geschützt, durch hohe elektrische Spannungen beschädigt zu werden. Diese Überspannungen können durch Blitzschläge geschehen. Dabei reicht es aus, dass der Blitz in der Nähe einschlägt. Aus diesem Grund wird oft nur von einem Blitzschutz gesprochen.

Es gibt aber noch weitere Ursachen für gefährliche Überspannungen in der Elektroinstallation. Induktive oder kapazitative Entkoppelungen von elektrischen Systemen in der Nähe können ebenfalls dazu führen, dass elektrische Anlagen beschädigt werden. Das ist insbesondere in modernen smarten Gebäuden ein großes Problem: In diesen intelligent vernetzten Gebäuden sind viele elektronische Geräte verbaut, die zudem in wechselseitiger Beziehung stehen. Die Vernetzungen des Internetzugangs mit der Heizung, Gefriertruhe oder der Alarmanlage sind einige Beispiele dafür. Wird eine Komponente dieses Systems geschädigt, fallen auch die damit verbundenen Geräte aus. Der Überspannungsschutz vermeidet diese Risiken und umfasst dabei gleichzeitig einen Blitzschutz.

Welche Geräte sorgen für einen Überspannungsschutz?

Es ist erforderlich, alle elektrischen Leitungen, die in das Haus hinein- und hinausführen in das System des Überspannungs- und Blitzschutzes einzubinden. Vergessen Sie nicht, Leitungen zu berücksichtigen, die zu Außengeräten (z. B. Beleuchtung, elektrisches Hoftor) führen. Der Schutz des Stromnetzes Ihres Hauses stellt sicher, dass die gesamte Elektroinstallation innerhalb dieses Stromnetzes ebenfalls gesichert ist. Es ist empfehlenswert, Bestandsbauten nachträglich mit einem Überspannungsschutz und Blitzschutz auszustatten.

Für die Konfiguration des Überspannungsschutzes werden zunächst die baulichen Voraussetzungen geprüft. Dabei ist vor allem wichtig, ob das Gebäude bereits mit einem äußeren Blitzschutz, einem Blitzableiter, ausgestattet ist. Ist ein Blitzableiter vorhanden, wird ein zusätzlicher Ableiter installiert, dessen Blitzstoßstromfestigkeit höher ist. Derartige Ableiter werden üblicherweise in die Zähleranlage eingebaut. Die Experten des Fachbetriebs beraten Sie kompetent und nehmen die erforderlichen Installationen für den Schutz des Stromnetzes vor.

Wie kann man die PV-Anlage mit einem Überspannungsschutz ausstatten?

Alle Elektroinstallationen müssen in den Schutz des Stromnetzes eingebunden werden. Die Photovoltaikanlage ist dabei von zentraler Bedeutung. Deshalb werden alle Leitungen, die von der PV-Anlage ins Gebäude führen, mit Überspannungsableitern ausgerüstet. Der Fachbetrieb wird die Montage des Schutzsystems daran ausrichten, ob ein äußerer Blitzschutz vorhanden ist.

Seit Oktober 2016 ist der Überspannungsschutz Pflicht. Für Neubauten oder Sanierungsprojekte können Sie die Förderung „Energieeffizient Bauen“ der KfW-Bank in Anspruch nehmen und Ihr Haus mit moderner Technik ausstatten. Informieren Sie sich in unserer Fördermittelsuche über die Möglichkeiten, zinsgünstige Kredite sowie Tilgungszuschüsse zu erhalten.

 
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