Sauna oder Dampfbad: Welcher Sauna-Typ passt zu Ihnen?

Redaktionsteam
05. Februar 2021

Möchten Sie zuhause einen eigenen Spa-Bereich im Bad einrichten, um jederzeit die wohltuenden Gesundheitseffekte einer Sauna oder eines Dampfbads zu genießen? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, aus dem Badezimmer eine Wellness Oase zu machen. Alternativ ist es möglich, eine Sauna oder ein Dampfbad in einem eigenen Raum einzurichten. Informieren Sie sich unbedingt bei einem Fachbetrieb darüber, welche baulichen Voraussetzungen vorhanden sein müssen und worin die Unterschiede beider Systeme bestehen. Mit der Handwerkersuche auf be.connect finden Sie kompetente Fachpartner in Ihrer Region, die nicht nur die fundierte Beratung, sondern auch den perfekten Einbau übernehmen.

Worin unterscheiden sich Sauna und Dampfbad?

Das Dampfbad ist eine spezielle Sauna, in der niedrigere Temperaturen von 40 bis zu maximal 50 Grad Celsius herrschen und in der die Luftfeuchtigkeit so hoch ist (100 Prozent), dass sich sichtbare Tröpfchen bilden. Aus diesem Grund besteht die Verkleidung der Wände und Bänke aus Kacheln und nicht wie bei der klassischen Sauna aus Holz.

In der Sauna steigen die Temperaturen auf 70 bis maximal 90 Grad Celsius, sodass die Besucher sehr stark schwitzen. Die Luftfeuchtigkeit ist wesentlich geringer (10 bis 30 Prozent) als in einem Dampfbad. Auf einen einfachen Nenner gebracht, kann man also sagen, dass ein Dampfbad feuchter und eine Sauna heißer ist. Beide Wellness Anwendungen wirken sich jedoch nachweislich positiv auf die Gesundheit aus.

 

Gesundheitswirkungen von Dampfbädern und Saunagängen

Das Dampfbad hat eine lange Tradition und ist auch unter Bezeichnungen wie Caldarium, türkisches Bad, Nebelsauna oder Hamam bekannt. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit öffnen sich die Poren, die Muskulatur entspannt sich und die Atemwege werden befreit sowie Rheumabeschwerden gelindert. Darüber hinaus bewirken regelmäßige Dampfbäder eine Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems.

Auch Saunen sind in unterschiedlichen Varianten verfügbar, wobei die finnische Sauna die bekannteste ist. Regelmäßige Saunagänge haben die gleichen gesundheitlichen Effekte wie Dampfbäder. Die Erhitzungsphasen wirken wie ein künstliches Fieber und regen deshalb das Immunsystem an. Es ist bei dieser Wellness Anwendung jedoch besonders wichtig, auf die Abkühl- und Ruhephasen zu achten.

Für wen eignet sich welche Art der Wellness Anwendung?

Die Frage, welche Variante geeignet ist, hängt stark von den persönlichen Vorlieben ab. Saunagänge sind für Menschen, die extreme Hitze nicht mögen, wenig sinnvoll. Wenn Sie unter Atemwegserkrankungen leiden, sind Dampfbäder wohltuend, weil die Atemwege intensiv befeuchtet werden. Menschen, die unter Kreislaufproblemen leiden, empfinden die feuchte, moderate Wärme im Dampfbad als angenehmer als die starke Hitze in einer Sauna. Darüber hinaus ist der Einbau eines Dampfbads im Badezimmer einfacher und kostengünstiger.

Welche Voraussetzungen müssen für den Einbau gegeben sein?

Der Einbau sollte von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Saunaöfen benötigen beispielsweise einen Starkstromanschluss. Soll die Hitze durch einen Holz- oder Gasofen erzeugt werden, ist ein Schornsteinanschluss erforderlich. Es ist möglich, die Saunakabine individuell für einen Raum anfertigen zu lassen oder eine Saunakabine zu wählen, die als fertiges Modul geliefert und eingebaut wird. Die Kabine sollte nahe einer Dusche installiert werden, damit Sie sich nach dem Saunagang abkühlen können. Der Einbau eines Dampfbads ist wesentlich einfacher und in jedem Bad möglich, in dem eine Dusche vorhanden ist. Meist sind Dampfbäder Multifunktionsduschen, wobei in der Duschkabine Dampfdüsen verbaut werden. Die Duschkabinen sind mit einer Abdeckung ausgestattet und benötigen ein System, dass die Abluft reguliert sowie einen Dampfgenerator. Es ist außerdem möglich, Ihre Dampf-Duschkabine zusätzlich mit Aromafunktionen oder Licht- und Soundmodulen zur Erlebnisdusche im eigenen Badezimmer zu erweitern.

 
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