Photovoltaik: Auswirkungen der Novellierung des EEG 2021

Redaktionsteam
19. April 2021

Am 1. Januar 2021 traten die Änderungen des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) in Kraft, die auch einige neue Regelungen für den Betrieb von PV-Anlagen und den Eigenverbrauch des Solarstroms umfassen. Von den Neuregelungen zur EEG Umlage profitieren die Betreiber von Photovoltaik Anlagen, sodass es wieder attraktiver wird, eine PV-Anlage installieren zu lassen, um Erneuerbare Energien zu nutzen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Wenn Sie in den Einbau einer Photovoltaik Anlage investieren möchten, um selbst Strom aus Sonnenenergie zu erzeugen, ist ein Fachbetrieb der geeignete Ansprechpartner, der nicht nur bei der Konfiguration der Photovoltaik Anlage berät, sondern auch die fachgerechte Installation übernimmt. Mit der Handwerkersuche bei be.connect finden Sie schnell kompetente Fachpartner in Ihrer Nähe, die Sie zuverlässig beraten und Einbau-, Wartungs- sowie Reparaturarbeiten erledigen.

Was ist die EEG Umlage und welche Bedeutung hat sie?

Mit der EEG Umlage soll der Ausbau der Erneuerbaren Energie finanziert werden. Diese Umlage muss von allen Stromverbrauchern bezahlt werden und wurde bis zur Änderung des Erneuerbare Energien Gesetzes auch für den Eigenverbrauch von Strom aus der eigenen Photovoltaik Anlage erhoben. Lediglich kleine PV-Anlagen, deren Leistung unter 10 kWp liegt und der Eigenverbrauch von maximal 10 MWh/a waren von der Umlage befreit. Das hat zu einer geringeren Rentabilität von PV-Anlagen geführt und galt als Hindernis für private Haushalte, in eine Technologie zu investieren, die der erwünschten Nutzung Erneuerbarer Energien dient.

Was hat sich an der EEG Umlage 2021 geändert?

Um die Nutzung Erneuerbarer Energien voranzutreiben und einen Investitionsanreiz zu setzen, wurde die Befreiung von der EEG Umlage ausgeweitet. Ab 2021 gilt die Befreiung von der Umlage auch für Photovoltaik Anlagen mit einer Kapazität von maximal 30 kWp und einer Strommenge von bis zu 30 MWh/a. Das hat zur Folge, dass Einfamilienhäuser mit größeren Photovoltaik Anlagen eine Eigenversorgung mit solarem Strom umlagefrei realisieren können.

Außerdem wurde eine weitere technische Hürde gesenkt, denn bis zu der Anlagenleistung von 30 kWp und einer maximalen Erzeugung von 30.000 kWh (dies muss gewährleistet sein) muss kein zusätzlicher Erzeugungszähler installiert werden. Darüber hinaus ist jetzt erst ab einer Anlagenkapazität von sieben Kilowatt die Installation eines Smart Meters vorgeschrieben.

Gilt die Befreiung von der EEG Umlage auch für ältere PV-Anlagen?

Entgegen der ersten Entwürfe wurde beschlossen, die Umlage für ältere Photovoltaik Anlagen ebenfalls abzuschaffen. Auch für Ü20-Anlagenbetreiber wurden Erleichterungen ins EEG aufgenommen. Die Anlagenbetreiber dürfen nach dem Ende des Förderungszeitraums von 20 Jahren weiterhin den Strom ins Stromnetz einspeisen und erhalten dafür eine Vergütung des Netzbetreibers in Höhe des Marktwerts. Wird der solare Strom selbst verbraucht, ist ebenfalls keine Umlage fällig.

Die Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes reduziert den bürokratischen Aufwand und zusätzliche Kosten für den Betrieb von Solaranlagen. Damit werden Hindernisse beseitigt, die Eigentümer von der Installation einer PV-Anlage auf dem Ein- oder Zweifamilienhaus abgehalten haben. Es ist wahrscheinlich, dass das Anheben der Eigenverbrauchsgrenze einen Anreiz setzt, verstärkt Photovoltaik Anlagen zu nutzen, um Strom aus Erneuerbaren Energien herzustellen.

Um die stärkere Nutzung Erneuerbarer Energie zu fördern, wurden Förderprogramme bereitgestellt, die es Privathaushalten erleichtern, eine PV-Anlage installieren zu lassen. Dank der be.connect Fördermittelsuche finden Sie mit wenigen Klicks das passende Förderprogramm und alle Informationen, die für die Beantragung der Fördermittel erforderlich sind.

 
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