Outdoorküche: Was sollte bei der Planung beachtet werden?

Redaktionsteam
12. Mai 2021

Outdoorküchen liegen im Trend, denn ein gesundheitsbewusster Lifestyle, bei dem selbst gekocht wird, setzt sich immer mehr durch. Was kann es Schöneres geben, als gemeinsam im Freien zu kochen und dann das Essen auf der Terrasse zu genießen? Außerdem macht das Kochen besonders im Sommer draußen viel mehr Spaß als in einer stickigen Küche. Und bei einer Gartenparty wird die Outdoorküche zum Mittelpunkt des Geschehens. Die Küche im Garten regt zum gemeinsamen Kochen mit der Familie und mit Gästen an. Darüber hinaus werden alle Speisen heiß serviert und kühlen nicht vom Weg aus der Küche in den Garten ab. Deswegen erfüllen sich immer mehr Hausbesitzer den Wunsch nach einer Küche im Garten.

Outdoorküche: Welche Komponenten sollten eingeplant werden?

Die Outdoorküche wird wie eine kompakte Küchenzeile ausgestattet. Herzstück einer Außenküche ist oft der Grill. Aber auch ein Kochfeld, ein Kühlschrank und ein Backofen oder eine Mikrowelle sind nützliche Ausstattungskomponenten für Fans des Kochens im Garten. Eine Spüle und eine ausreichend große Arbeitsfläche, an der mehrere Personen gleichzeitig kochen können, sind ebenfalls wichtig. Wenn jetzt noch genug Stauraum eingeplant wird, steht dem Kochen im Freien nichts mehr im Wege.

Welches Kochfeld ist geeignet? Bei der Wahl des Kochfelds stehen Gas- und Elektromodelle zur Verfügung. Während du für ein Gas-Kochfeld lediglich eine mobile Gasflasche benötigst, muss ein Elektrokochfeld an den Stromkreislauf angeschlossen werden. Dafür kann wiederum ein permanenter Stromanschluss (wie in der Innenküche) oder eine mobile Lösung mit einer Außensteckdose gewählt werden.

Holzkohle- oder Gasgrill? Beim Grill besteht die Wahl zwischen einem Holzkohlegrill oder einem Gasgrill. Letztere Variante ist vorteilhaft, wenn der Grill unter einer Überdachung steht. Ein Holzkohlegrill wäre in diesem Fall aufgrund der stärkeren Rußentwicklung weniger geeignet. Mit einem ausreichend großen Abstand zur Sitzgruppe stellest du sicher, dass die Familie oder die Gäste nicht von der Hitze und/oder Rußentwicklung des Grills beeinträchtigt werden.

Kühlsystem: Kühle Getränke und die Möglichkeit, Fleisch sowie andere Lebensmittel hygienisch aufzubewahren, dürfen ebenfalls in keiner Outdoorküche fehlen. Die einfachste Lösung ist ein kleiner freistehender Kühlschrank. Wer es stylischer mag, wählt für die Outdoorküche eine elegante Einbaulösung wie beispielsweise eine Kühlschublade, die mehr als 40 Grad Außentemperatur aushält.

Wasseranschluss: Die nötige Wasserversorgung wird über den Gartenwasseranschluss sichergestellt. Dafür wird der Gartenschlauch einfach per Stecksystem mit der Küche im Garten verbunden. Das Abwasser wird per Schlauch in die Beete, auf den Rasen oder in den Gully geleitet. Wenn du deine Pflanzen mit dem Abwasser bewässern möchtest, solltest du auf Spülmittel verzichten.

Welche Materialien sind für die Außenküche geeignet?

Die Auswahl der Materialien ist entscheidend für die Haltbarkeit der Außenküche. Alle Elemente sollten UV-beständig, frostsicher und witterungsbeständig sowie unempfindlich gegen Verkratzungen sein. Für die Arbeitsfläche eignen sich besonders robuste Holzarten wie Teak oder Eiche, aber auch Stahl und Aluminium sind in Kombination mit Keramik, Schiefer oder Granit eine sehr gute Wahl, die viele Jahre Freude macht. Eine moderne Variante ist Sichtbeton, der ebenfalls häufig als Material für die Outdoorküche verwendet wird. Der Bodenbelag sollte nicht nur stabil, sondern auch resistent gegen Fettflecken und leicht zu reinigen sein. Hier haben sich imprägnierte Natursteine besonders bewährt. Fliesen oder Pflastersteine sind ebenfalls geeignet, auf dem Rasen sollte die Außenküche jedoch nicht stehen.

Wo ist der beste Platz für die Außenküche?

Je näher die Outdoorküche am Haus platziert wird, umso einfacher gestaltet sich das Verlegen von Gas-, Elektro- oder Wasserleitungen. Aber auch das harmonische Einfügen in den Terrassenbereich ist ein Kriterium für die Platzierung der Außenküche. Eine Umrandung mit Hecken- oder Solitärpflanzen sowie ein duftendes Kräuter- oder Blumenbeet in der Nähe schaffen optimale Bedingungen dafür, dass sich jeder in der Outdoorküche wohlfühlt und gerne dort aufhält. Ein Windschutz in Form einer Gartenmauer, Überdachung, einer Pergola, einem Sonnensegel oder einem Pavillon ist ebenfalls wichtig. Eine überdachte Gartenküche bietet den Vorteil, dass sie sogar bei einem Regenschauer nutzbar ist. Du kannst die Außenküche inklusive Sichtschutz maßanfertigen lassen. Experten raten zu einer Mindestlänge von drei Metern, damit genug Arbeitsfläche und Stauraum verfügbar sind und sich alle Geräte problemlos unterbringen lassen.

 
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