Neue EU Energielabel für Leuchtmittel

Redaktionsteam
30. März 2021

Das Thema „Energie sparen und Stromverbrauch“ ist allgegenwärtig und führt dazu, dass immer mehr Käufer auf den Energieverbrauch von elektrischen Geräten achten. Bereits am 1.März 2021 treten die neuen Energielabel für Haushaltsgeräte in Kraft. Betroffen sind davon zunächst nur Haushaltsgroßgeräte wie z. B. Kühlschränke oder Fernseher. Ab September 2021 gelten jedoch auch für Leuchtmittel neue Energielabel. Anders als bei den Haushaltsgeräten müssen die bisher gültigen Energiesparlabel nicht nach kurzer Übergangszeit ersetzt werden. Anderthalb Jahre lang werden die Leuchtmittel mit beiden Energielabeln gekennzeichnet. Wenn du die Anschaffung neuer Lampen und Leuchtmittel planst, können dir die Experten in einem Fachbetrieb wertvolle Tipps geben, wie du im Bereich Licht Energie sparen kannst. Dank der praktischen Expertensuche von be.connect findest du schnell online zuverlässige Fachpartner in deiner Region, die dich bei deiner Kaufentscheidung unterstützen.

Klimaschutz durch Energiesparen beim Thema Licht

Ungefähr zehn bis 15 Prozent des Stromverbrauchs wird in einem privaten Haushalt für Licht benötigt. Mit der energiebewussten Auswahl der Leuchtmittel kannst du somit den Stromverbrauch senken und viel Geld sparen. Um den Verbrauchern die Auswahl zu erleichtern, müssen die Leuchtmittel und Lampen ab September 2021 mit neuen Energielabeln gekennzeichnet werden. Gleichzeitig mit dem Inkrafttreten der neuen Energielabel werden nach der Glühlampe nun weitere Leuchtmittel die Anforderungen an Mindesteffizienzgrenzwerte beim Stromverbrauch nicht mehr erreichen. Das betrifft energieintensive Leuchtmittel wie Kompaktleuchtstoff-, Halogen- und Leuchtstofflampen. Moderne LED-Lampen sind eine verbrauchsarme Alternative und verdrängen die bisher weitverbreiteten „Stromfresser“.

 

Kennzeichnungspflicht für Lampen und andere Lichtquellen

Bisher mussten nur Lampen mit einem Energielabel gekennzeichnet werden. Jetzt wird diese Kennzeichnungspflicht auf alle Lichtquellen ausgedehnt und umfasst somit auch Leuchten sowie LED-Module. Die Skala der Effizienzklassen reicht nicht mehr von A+++ bis D, sondern ohne Plus-Kennzeichnungen von A bis G. Das neue Energielabel gilt für alle Lichtquellen von 60 bis 82.000 Lumen sowie OLED. Diese Lichtquellen werden in die sieben Effizienzklassen A bis G eingeordnet, wobei verschärfte Anforderungen an die Energieeffizienz gestellt werden. Das Regelwerk wurde dafür grundlegend überarbeitet.

Wichtigste Kenngröße für die neuen Effizienzklassen: Lumen je Watt

Mit der Neuregelung wird die Berechnungsmethode für die Einteilung in die Effizienzklassen vereinfacht und orientiert sich nun an der sogenannten „Lichtausbeute“, die mit der Einheit Lumen je Watt (lm/W) gemessen wird. Je besser die Lichtausbeute des Energieeinsatzes, desto besser wird das Leuchtmittel eingestuft. Bei der Berechnung wird der Nutzlichtstrom durch die Leistungsaufnahme der Lichtquelle geteilt und anschließend mit einem Faktor multipliziert, der vom Typ der Lichtquelle abhängt.

Die sieben Effizienzklassen wurden in gleichmäßigen Schritten von je 25 Lumen je Watt abgestuft. Es dürfen nur noch Lichtquellen verkauft werden, die mindestens 85 Lumen je Watt Lichtausbeute erreichen. Für eine Einstufung in die höchste Effizienzklasse A muss ein Wert von mindestens 210 Lumen je Watt erreicht werden.

Aus D wird G: die neuen Effizienzklassen

Auch das neue Energielabel verfügt über eine siebenstufige Skala. Weil jedoch die Effizienzklassen A+++, A++ und A+ entfallen, reicht die Skala nicht mehr von A+++ bis D, sondern von A bis G. Aus A+++ wird somit A, aus A++ B, aus A+ C, aus A D, aus B E, aus C F und aus D schließlich G.

Neben der Effizienzklasse findest du auf dem neuen Energielabel Angaben zum Energieverbrauch gemessen in Kilowattstunden je einhundert Stunden Nutzung, die eine Einschätzung des realen Stromverbrauchs ermöglichen.

Das Thema Licht ist sowohl beim Neubau als auch bei Sanierungsprojekten relevant. Du kannst für energieeffiziente Neubauten und die energetische Sanierung von Bestandsbauten Fördermittel beantragen, denn der Gesetzgeber unterstützt die Anschaffung energieeffizienter Haustechnik. Welches Förderprogramm für dein konkretes Bauvorhaben infrage kommt, erfährst du in der be.connect Rubrik Fördermittelsuche, wo wir für dich aktuelle Informationen zum Thema Förderung übersichtlich zusammengestellt haben.

 
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