Heizen im Außenbereich

Redaktionsteam
30. September 2020

Wenn im Herbst die Temperaturen sinken und die Sonne bereits früher untergeht, ist dies kein Grund, die Gartensaison zu beenden. Damit Sie sich auch in der kalten Jahreszeit auf der Terrasse oder dem Balkon wohlfühlen, reicht warme Kleidung meist nicht aus. Als Ergänzung stehen verschiedene Heizarten für den Außenbereich zur Verfügung, die für die nötige Wärme sorgen.

Welche Heizarten gibt es für den Außenbereich?

Um im Außenbereich zu heizen, kann man verschiedene Heizarten nutzen:

  • Gas-Heizstrahler (Heizpilz)
  • Infrarot-Heizstrahler
  • Heizen mit Holz (Feuerkörbe, Feuerschalen und Gartenkamine)

Mit einem Gas-Heizstrahler die Terrasse heizen

Gas-Heizstrahler bezeichnet man aufgrund ihrer typischen markanten Form auch als Heizpilz. Diese Geräte werden oft im Außenbereich von gastronomischen Betrieben verwendet, sind aber auch immer häufiger in einem privaten Garten zu finden. Die Gas-Heizstrahler werden mit Propangas betrieben, wobei die Gasflasche in den Standfuß integriert ist. Heizpilze können aufgrund dieser Art der Energieversorgung flexibel überall aufgestellt werden, wo Wärme benötigt wird.


Die Geräte sorgen zuverlässig für die gewünschte Heizleistung. Heizpilze eignen sich gut für das Heizen im Außenbereich, wenn einige Sicherheitshinweise beachtet werden. Ein Gas-Heizstrahler benötigt einen festen Untergrund als Standfläche und es muss ein Mindestabstand zu anderen Gegenständen eingehalten werden, der in der Bedienungsanleitung angegeben wird. Nachteile sind der hohe CO2-Ausstoß aufgrund der Gasverbrennung sowie die recht hohen Betriebskosten. Eine Propangasfüllung reicht maximal für zehn Stunden und kostet ungefähr 17 Euro. Aufgrund der Umweltbelastung sind Heizpilze mittlerweile in verschiedenen Großstädten im öffentlichen Bereich verboten, sodass man dort auf andere Heizarten ausweichen muss.

Infrarot-Heizstrahler sorgen für Wärme auf Knopfdruck

Heizstrahler sind ebenfalls für den Außenbereich geeignet. Diese Geräte sind in verschiedenen Größen und Varianten verfügbar. Es gibt Modelle für die Montage an der Wand oder an der Decke und variabel aufstellbare Heizelemente auf Ständern. Da die Heizleistung elektrisch erzeugt wird, sind Infrarot-Heizstrahler kabelgebunden und nur dort einsetzbar, wo eine Stromversorgung gewährleistet ist. Ist keine Steckdose vorhanden, müssen nachträglich Elektroleitungen verlegt werden oder andere Heizarten zum Einsatz kommen. Infrarot-Heizstrahler erwärmen nicht die Umgebungsluft und deshalb wird ihre Wärme als sehr angenehm empfunden. Die Wärmewirkung ist mit der Sonneneinstrahlung vergleichbar. Infrarot-Heizstrahler benötigen keine Aufwärmzeit und bieten deshalb Heizleistung auf Knopfdruck. Es können zehn bis 20 Quadratmeter beheizt werden.

Für die Anwendung komplett im Freien eignen sich die Geräte allerdings weniger, da die Wärmewirkung schnell verfliegt. Auf einer windgeschützten Terrasse, unter einer Markise, in einem Zelt oder Pavillon ist dies jedoch eine sehr gute Möglichkeit, draußen zu heizen. Bei der Anschaffung sollten Sie auf den Stromverbrauch, die Strahlungsreichweite und die Wärmeeffizienz achten. Ein weiteres Entscheidungskriterium ist die IP-Schutzklasse, die darüber Auskunft gibt, ob der Heizstrahler gegen das Eindringen von Wasser und Schmutz geschützt ist. Der relativ hohe Stromverbrauch ist ein Nachteil dieser Heizstrahler.

Den Außenbereich mit Holz heizen

Das traditionelle Heizen mit Holz ist besonders stimmungsvoll und fasziniert nicht nur mit dem knisternden Flammenspiel, sondern auch mit der angenehmen Wärme, die nur ein Holzfeuer bietet. Im Handel sind verschiedene Arten von Feuerkörben und Feuerschalen aus Metall erhältlich. Hochwertige Modelle sind pulverbeschichtet und somit vor Witterungseinflüssen geschützt. Feuerkörbe und Feuerschalen überzeugen als transportable Wärme- und Lichtquelle und können teilweise sogar zum Grillen verwendet werden. Es versteht sich, dass die Nutzung eines offenen Feuers gefährlich ist, wenn nicht auf die Sicherheit geachtet wird.

Eine weitere Möglichkeit, mit Holz den Außenbereich zu heizen, sind fest installierte Gartenkamine, die auch als Grill genutzt werden können. Holz ist ein günstiger, nachhaltiger Brennstoff, sodass man auf diese Weise besonders preiswert für behagliche Wärme sorgen kann.

Sie können sich bei einem unserer kompetenten be.connect Partner über die verschiedenen Heizarten für den Garten, die Terrasse oder den Balkon informieren. Diese Fachbetriebe sind die geeigneten Ansprechpartner, die Ihnen passende Vorschläge unterbreiten und die entsprechenden Geräte liefern sowie bei Bedarf installieren.

 
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