Neue Förderung von Ladesäulen ab dem 24.11.2020

Redaktionsteam
19. November 2020

Die Bundesregierung strebt eine umfassende Förderung der E-Mobilität an, um Anreize für den Kauf von E-Autos zu setzen. Dazu gehören auch finanzielle Anreize für die Installation von Ladestationen an Wohngebäuden, um die dafür notwendige Infrastruktur zu schaffen und Elektroautos direkt an der Wohnung laden zu können. Sie besitzen bereits ein modernes Elektroauto, aber noch keinen eigenen Ladepunkt? Sichern Sie sich ab dem 24.11.2020 den pauschalen Zuschuss von 900 Euro pro Ladepunkt und laden Sie Ihr E-Auto künftig bequem zuhause. Spielen Sie mit dem Gedanken, aktiv etwas für den Klimaschutz zu tun und Teil der innovativen Community zu werden, die mit E-Mobilität den Verkehr umweltfreundlich gestaltet? Dann ist jetzt ebenfalls der richtige Zeitpunkt, um in eine eigene Ladeinfrastruktur zu investieren und sich dann ein E-Auto zu kaufen.

Ihr Weg zur geförderten Ladestation

Überprüfung der Voraussetzungen für die Antragstellung

Antragsberechtigt sind Privateigentümer, Mieter (mit Zustimmung des Vermieters), Wohnungseigentümergesellschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften und Bauträger, die Möglichkeiten schaffen möchten, Elektroautos zu laden.

Die wichtigste Voraussetzung für den Erhalt der Förderungen ist, dass es sich bei der Immobilie um einen Bestandsbau handelt. Ladepunkte an Neubauten erhalten keine Förderungen. Sobald das Gebäude jedoch bezogen wurde, gilt der Neubau als Bestandsbau und kann somit von der finanziellen Förderung profitieren. Eine weitere Voraussetzung ist, dass die Ladestation auf Ihrem privaten, öffentlich nicht zugängigen Grundstück, errichtet wird. Geeignete Standorte sind die Garage, der Carport oder ein privater Parkplatz. Der Betrieb der Ladestation muss zu einhundert Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien erfolgen. Den dafür erforderlichen Nachweis erbringen Sie beispielsweise mit einem Grünstromliefervertrag oder damit, dass Sie den Strom in einer Photovoltaikanlage selbst erzeugen.

Tipp: Ihr Stromversorger bietet keinen Grünstromvertrag an? Den Wechsel zu einem anderen Versorger können Sie mit wenigen Schritten online erledigen. Sie möchten noch mehr für die Umwelt tun? Dann informieren Sie sich bei Ihrem Elektriker über die Möglichkeit, Strom mit einer Photovoltaikanlage selbst herzustellen. Für diese Investition können Sie ebenfalls staatliche Fördermittel beantragen.

Einholen von Angeboten

Wenn Sie grundsätzlich antragsberechtigt sind, geht es im nächsten Schritt darum, Angebote einzuholen. Vereinbaren Sie einen Termin mit dem Elektriker Ihres Vertrauens. Dieser wird gemeinsam mit Ihnen eine Bestandsaufnahme der aktuellen Hausinstallation vornehmen. Daran anschließend werden die Maßnahmen erörtert, die erforderlich sind, um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb der Ladestation für Ihr Elektroauto am gewünschten Standort zu gewährleisten. Gemeinsam wählen Sie aus der Liste der förderfähigen Ladestationen das für Sie passende Modell aus. Im Anschluss erhalten Sie einen Kostenvoranschlag von Ihrem Elektriker. Mit diesem Kostenvoranschlag können Sie jetzt den Antrag auf Förderung stellen.

Tipp: Sie kennen keinen geeigneten Elektriker? Kein Problem! Auf be.connect finden Sie qualifizierte Fachpartner in Ihrer Umgebung. Achten Sie auf die Gesamtkosten! Sie erhalten die Förderung von 900 Euro pro Ladepunkt nur dann, wenn die Kosten für die Beschaffung und Installation insgesamt 900 Euro überschreiten.

Antrag auf Förderungen stellen

Gemeinsam mit Ihrem Elektriker stellen Sie den Antrag auf dem KfW-Zuschussportal. Wählen Sie zu diesem Zweck das Förderprodukt KfW-440. Eine Antragstellung ist ab dem 24.11.2020 möglich.

Tipp: Antrag rechtzeitig stellen. Um die Förderung zu erhalten, ist es wichtig, dass Sie den Antrag auf Förderung stellen und eine Förderzusage erhalten haben, bevor Sie den Auftrag an Ihren Elektriker vergeben.

Förderzusage erhalten

Herzlichen Glückwunsch - Jetzt ist der Weg frei, um Ihre eigene Ladestation für Ihr E-Auto installieren zu lassen. Beauftragen Sie Ihren Elektriker mit der Ausführung. Der Elektriker wird die von Ihnen ausgewählte Ladestation beschaffen und fachgerecht installieren. Darüber hinaus übernimmt der Elektriker die Anmeldung der Ladestation bei Ihrem zuständigen Netzbetreiber.

Abnahme der Anlage

Ist die Ladestation erfolgreich angeschlossen und angemeldet, nehmen Sie die Anlage ab und erhalten dazu ein Abnahmeprotokoll. Die Installation ist damit erfolgreich beendet. Sie können nun Ihr Elektroauto einfach zuhause laden und somit komplett auf E-Mobilität umsteigen.

Projekt abschließen und Förderungen erhalten

Sie erhalten von Ihrem Elektriker eine Rechnung über die Material- und Einbaukosten, die Sie zeitnah per Überweisung begleichen. Mithilfe des Dokumentenuploads auf dem Zuschussportal der KfW reichen Sie die erforderlichen Dokumente ein und leiten somit die Auszahlung der Förderung ein. Der Zuschuss von 900 Euro wird direkt auf Ihr Konto überwiesen.

Tipp: Zeitlimit beachten. Sie haben nach Antragstellung neun Monate Zeit, das Projekt „E-Mobilität“ abzuschließen und den Ladepunkt installieren zu lassen.

 
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