Der praktische Nutzen | Wohnen und Arbeiten im Smart Home

Redaktionsteam
13. September 2019

Im ersten Teil dieser kleinen KNX-Serie hat uns Sven bereits erklärt, auf was man während der Planung eines KNX-Systems und zu Baubeginn alles achten muss. In diesem zweiten Teil erläutert er uns den Nutzen seiner KNX-Anlage an eingängigen Beispielen aus der Praxis in seinem Wohnhaus näher erläutern.

Man muss nicht jedes Mal aufstehen

Das Herzstück der KNX-Steuerung ist eine App, die dem Nutzer für alle gängigen Geräte und Plattformen zur Verfügung steht. Mit dieser App und dank der vorhandenen WLAN Anbindung, lassen sich alle vorhandenen KNX-Anwendungen bequem vom Sofa, dem Bett oder der Badewanne aus steuern. Die App ermöglicht die Steuerung der in den einzelnen Räumen vorhandenen KNX-Geräte, sortiert nach den unterschiedlichen Anwendungsbereichen, wie Licht-, Heizung-, oder Jalousiesteuerung, ohne für Änderungen jedes Mal extra aufstehen zu müssen.

Monitoring und Steuerung auch im Urlaub oder von Unterwegs

Die Onlinefreigabe bietet zudem die Möglichkeit, den Zustand der KNX-Geräte von überall aus zu kontrollieren und zu ändern; selbstverständlich ist der Zugriff auf die Geräte mit einem Passwortschutz versehen, um Unbefugten den Zugriff zu verwehren. Die versehentlich angelassene Belichtung lässt sich so sogar nach verlassen des Hauses noch abschalten, ohne umzukehren. Auch die Jalousien lassen sich von der Ferne steuern, was selbst bei längerer Abwesenheit im Ski- oder Sommerurlaub den Eindruck erweckt, dass jemand Zuhause ist. Eine besonders in den kalten Wintermonaten nützliche Funktion ist der Fernzugriff auf die Heizungssteuerung; damit kann bereits vor der Ankunft das Zuhause auf die gewünschte Temperatur erwärmt werden und dennoch während der Abwesenheit Energie gespart werden.

Schaltungsredundanz durch zusätzliche Wandschalter

Zusätzlich zu der App-Steuerung der KNX-Anlage lassen sich alle Geräte auch über klassische Wandsteuerungen bedienen. Trotz eines leeren Tablet Akkus, oder eines verlorenen Smartphones behält der Nutzer jederzeit den vollen Zugriff auf seine Geräte.

Ein Schalter mit viel Effekt

KNX bietet die Möglichkeit mehrere Effekte auf einen Schalter zu programmieren. Somit lassen sich beispielsweise Szenen programmieren, die bei der Bedienung des Schalters aktiviert werden. Eine Solche Szene – beispielsweise „Fernsehabend“ – kann das Licht herunterdimmen und die Jalousien schließen, eine andere Szene zum Beispiel „Guten Morgen“ öffnet die Jalousien wieder und schaltet im Bad das Licht ein. Genau so lässt sich ein Generalschalter realisieren, der auf Knopfdruck vor verlassen des Hauses alle Lichter deaktiviert.

Im dritten Teil zeigt uns Sven weitere KNX-Anwendungen, die er in seinen Geschäftsräumen realisiert hat.