Elektromobilität

Klimafreundlich unterwegs

Der Begriff der E-Mobilität umfasst alle Arten von Kraftfahrzeugen, die von einem Elektromotor angetrieben werden. Im Gegensatz zu konventionellen Verbrennungsmotoren verursachen Elektromotoren keine Emissionen und bieten somit die Möglichkeit, die individuelle Mobilität in Zeiten des Klimawandels verantwortungsbewusst zu gestalten. Der E-Mobilität gehört die Zukunft und die Bundesregierung stellt finanzielle Förderprogramme bereit, um Autokäufern den Umstieg auf die umweltfreundliche Technologie zu erleichtern.

Die Vorteile von Elektroautos

E-Autos verursachen keine klimaschädlichen Emissionen und tragen deshalb dazu bei, den Trend der Erderwärmung zu stoppen. Wenn die Elektromotoren mit Strom aus erneuerbaren Energien oder sogar aus der eigenen Photovoltaikanlage aufgeladen werden, fahren Elektroautos klimaneutral. Weitere Vorteile sind der leise Motor und die geringeren Unterhaltskosten. Bis zum Jahr 2030 sind Elektroautos von der KFZ-Steuer befreit. Hohe Förderungen des Staats und der Automobilkonzerne sollen die Verbreitung der E-Mobilität beschleunigen.

Warum es Zeit zum Wechseln ist

Weiterentwicklungen im Bereich der Akku-Technologien ermöglichen mittlerweile Reichweiten, die mit denen konventioneller Autos vergleichbar sind. Außerdem schreitet der Ausbau der Ladeinfrastruktur voran. Ab November 2020 können Sie eine Förderung für die Installation eines eigenen Ladepunkts auf Ihrem Grundstück beantragen. Innovative Formen des Ladens und die Nutzung des E-Autos als Eigenheimspeicher tragen ebenfalls zur Verbreitung der E-Mobilität bei.

Interessantes zu E-Mobilität

Aufbau eines Elektroautos

Aus welchen Teilen besteht ein Elektroauto überhaupt? Hier eine kurze Erklärung der wichtigsten Teile:

1. Elektromotor

Ein Elektrofahrzeug verfügt über einen oder mehrere Elektromotoren. Diese sitzen für gewöhnlich an einer oder an beiden Achsen. Auch die Ausführung als Radnabenmotoren ist möglich, hierbei befindet sich der Motor in der Felge. Dabei bewegt sich das Leistungsspektrum von beispielsweise 35 kW (48 PS) beim Peugeot Ion bis zu 515 kW (700 PS) beim Tesla Typ S. Elektromotoren zeichnen sich dabei durch ihr nahezu konstantes Drehmoment vom Start bis zur Nenndrehzahl aus, was ein völlig neues Fahrgefühl verspricht.

2. Batterie

Die Batterie versorgt das Fahrzeug mit der notwendigen Energie. Die Aufladung der Batterie erfolgt an einer Ladestation für Elektrofahrzeuge. Bei Fahrzeugen mit Range Extender läd sich die Batterie während der Fahrt über einen mit einem Verbrennungsmotor betriebenen Generator zur Verlängerung der Reichweite auf. Zusätzlich wird Energie beim Abbremsen des Fahrzeugs über die Generatorfunktion des Motors in die Batterie zurückgespeist, dies nennt man Rekuperation. Die Batteriekapazität ist der maßgebliche Faktor für die Reichweite eines Fahrzeugs, allerdings machen sich natürlich auch der Fahrstil, die Streckenführung und die Nutzung weiterer Verbraucher (Heizung, Scheinwerfer usw.) bemerkbar. Aufgrund der technischen Weiterentwicklung im Batteriebereich wird die Speicherdichte in Zukunft weiter zunehmen, dadurch wird sich die Reichweite weiter erhöhen. Im Kleinwagensegment ist z. B. der Renault ZOE (Ausführung mit 41-kWh-Akku) mit etwa 300 km Reichweite ein praxistaugliches Fahrzeug.

3. Laderegler

Der im Fahrzeug verbaute Laderegler wandelt den von der Ladestation zur Verfügung gestellten Wechselstrom in Gleichstrom um. Er überwacht die Aufladung der Batterie und begrenzt über eine Kommunikation mit der Ladestation die Leistung. Da nicht alle Leistungswerte für die Ladestation und das angeschlossene Ladekabel zulässig sind.

4. Ladesteckdosen

Hier wird zwischen Ladesteckdosen zur Aufladung am Wechselstromnetz (normale Aufladung) und Ladesteckdosen zur Aufladung am Gleichstromnetz (Schnell-Ladung) unterschieden. Zum Laden am Wechselstromnetz sind fast alle Fahrzeuge mit Anschlüssen für eine Ladekupplung vom Typ2 ausgestattet: Zumindest Elektrofahrzeuge, die in den letzten beiden Jahren auf den Markt gekommen sind. Vereinzelte Fahrzeuge besitzen auch noch den Anschluss Typ1. Im Gleichstrombereich haben sich die Typen CHAdeMO (japanische Entwicklung) und CCS (Combined Charging System, nach IEC genormt) durchgesetzt, wobei die meisten Schnellladestationen mit beiden Systemen ausgestattet sind. Anschlüsse zur Schnellladung sind in vielen Fahrzeugen nur gegen Aufpreis erhältlich, diese sind nicht nachrüstbar. 

Gesteuertes Laden

  • Gesteuertes Laden mit einer ICCB-Box: Hier besteht der Direktanschluss des Fahrzeuges an eine allgemeine Steckdose. Das Kabel ist allerdings mit einer integrierten Steuer- und Schutzfunktion ausgestattet. Außerdem findet eine Kommunikation mit dem Fahrzeug und eine Begrenzung des Ladestromes statt. Zur dauerhaften Verwendung ist dieses sogenannte "Notladekabel" allerdings nicht geeignet.
  • Gesteuertes Laden an einer Ladestation (AC): Auch das gesteuerte Laden an einer Ladestation mit Wechselstrom erfolgt über einen direkten Anschluss des Fahrzeuges an das Stromnetz. Die Ladestationen besitzen spezielle Ladesteckdosen oder sind mit einem fest angebrachten Ladekabel mit Ladestecker ausgerüstet. Es sind Ladeleistungen bis maximal 44 kW möglich, derzeit gibt es aber nur Fahrzeuge mit einem eingebauten Ladegerät von 22 kW Leistung.
  • Gesteuertes Laden an einer Ladestation (DC): Das Aufladen mit Gleichstrom an einer Ladesäule funktioniert mit einem indirekten Anschluss des Fahrzeugs an das Netz über ein externes Ladegerät. Dieses externe Gleichstrom-Ladegerät besitzt eine integrierte Ladungsüberwachung. Die Ladeleitung ist fest angeschlossen. Aufgrund des Ladegeräts sind diese Ladestationen wesentlich größer und teurer als vergleichbare Wechselstrom-Ladestationen.

Ladestationen

Wallboxen oder Wandladestationen zeichnen sich dadurch aus, dass sie an die Wand oder bei freier Aufstellung an einer sogenannten Stele montiert werden. Dies kann in der Garage, am Carport oder an einem Gebäude oder Parkplatz erfolgen. Im Gegensatz zu den Wallboxen sind Ladesäulen für die Aufstellung auf dem Boden konzipiert. Dazu ist ein entsprechendes Fundament oder die Befestigung auf einer Bodenplatte notwendig. Die Gehäuse sind in der Regel robuster ausgelegt und aus beschichtetem Metall oder Edelstahl.

Wallboxen oder Wandladestationen

Wallboxen oder Wandladestationen sind mit einer Typ2 Steckdose (zum Anschluss eines Ladekabels) oder mit einem fest angeschlossenen Ladekabel mit Ladestecker Typ 1 oder Typ 2 erhältlich. Je nach Ausstattung ist es möglich, beim Einstecken sofort zu laden (plug´n charge), was sich beim Einsatz in der abgeschlossenen Garage anbietet, oder den Ladevorgang über Schlüsselschalter oder RFID-Chips freizugeben, was einen unberechtigten Zugang bei im Freien zugänglichen Wallboxen verhindert. Bei hochwertigen Geräten ist die Kommunikation mit dem Smartphone über eine entsprechende APP möglich, die Ladestation kann damit freigeschaltet und verbrauchte Energiemengen ausgelesen werden. Wallboxen sind mit bis zu 2 Ladepunkten (so werden die Ladesteckdosen bezeichnet) ausgestattet. Je nach Ausrüstung sind Sicherungen und FI-Schutzschalter bereits im Gerät verbaut oder noch extern in der vorgeschalteten Unterverteilung notwendig. Bei entsprechend ausgerüsteten Geräten ist die Einbindung in ein Abrechnungssystem möglich. Zusätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten eines Lastmanagements, falls mehrere Ladepunkte an einem Hausanschluss zum Einsatz kommen.

Ladesäulen

Im Gegensatz zu den Wallboxen sind Ladesäulen für die Aufstellung auf dem Boden konzipiert. Dazu ist ein entsprechendes Fundament oder die Befestigung auf einer Bodenplatte notwendig. Die Gehäuse sind in der Regel robuster ausgelegt und aus beschichtetem Metall oder Edelstahl. Meist sind Ladesäulen mit 2 Ladepunkten Typ 2 ausgestattet, es gibt aber auch Varianten mit 2 Ladepunkten Typ 2 und 2 Schutzkontaktsteckdosen oder 4 Ladepunkten Typ 2. Die Freischaltung zum Laden kann, je nach Anwendungsfall, über einen Schlüsselschalter oder RFID-Karten erfolgen, die Einbindung in ein Abrechnungssystem ist möglich. Die Versorgung erfolgt meist über eine Zuleitung, die erforderliche Absicherung und elektrotechnische Ausrüstung ist in der Ladesäule verbaut. Für den öffentlichen Bereich sind Ladesäulen erhältlich, die ein separat zugängliches und abschließbares Feld für die Einbauten des Energieversorgers haben. Auch gibt es die Möglichkeit, die Ladesäulen in ein Lastmanagement einzubinden, um die Leistung in der elektrischen Anlage zu begrenzen.

Ladestecker

Wenn man sich für ein Elektroauto entscheidet gibt es viele Komponenten die zu beachten sind. Der Ladestecker ist dabei nur ein kleines, aber trotzdem sehr wichtiges Detail. Wie werden Elektrofahrzeuge an den Ladestationen angesteckt und was gibt es zu beachten?

  • Ladestecker Typ 1: Der Ladestecker Typ 1 ist eine japanische Entwicklung und für einphasiges Laden (Wechselstromladung) bis 7,4kW geeignet. Aufgrund von möglichen Schieflasten im Netz ist in Deutschland einphasiges Laden aber nur bis 4,6kW zugelassen. Diese Steckvorrichtung findet sich nur auf der Fahrzeugseite. Es gibt Ladestationen mit fest angeschlossenem Ladekabel und Stecker Typ 1 auf der Fahrzeugseite. Ich würde aber davon abraten, da beim Kauf eines anderen Fahrzeuges in einigen Jahren dieses bestimmt mit einem Stecker Typ 2 ausgestattet sein wird und die Ladestation dann nicht mehr zu verwenden wäre. Sinnvoller ist es, eine Ladestation mit 11kW 3phasig, Ladesteckdose und einem Ladekabel Typ 2 auf Typ 1 zu verwenden. Hinweis: Verlängerungsleitungen und „Adapterkabel“, die an einem anderen Ladekabel angeschlossen werden, sind nicht erlaubt und funktionieren in der Regel auch nicht!
  • Ladestecker Typ 2: Der Ladestecker Typ 2 ist eine Entwicklung der Fa. Mennekes, er ist für dreiphasiges Laden (Drehstromladung) bis max. 63A (44kW) konzipiert. Fast alle neu auf den Markt kommenden Fahrzeuge dürften mit diesem Ladestecker ausgestattet sein. Ladestationen können mit Ladesteckdosen Typ 2 (dann wird ein Ladekabel mit Stecker und Kupplung Typ 2 benötigt) oder mit fest angeschlossenem Ladekabel mit Ladekupplung Typ 2 ausgestattet sein. Die maximale Leitungslänge beträgt etwa 10m, größere Leitungslängen führen zu Störungen bei der Kommunikation zwischen Ladestation und Fahrzeug. Verlängerungsleitungen sind nicht zulässig und technisch aufgrund spezieller Ausführung der Steckverbindungen nicht möglich.
  • Combined Charging System (CCS): Die CCS-Steckverbindung ist eine Entwicklung der Fa. Phoenix-contact und ist zum Laden mit Gleichstrom vorgesehen. Sie vereint den Typ 2 mit Kontakten zur Gleichstromladung, was die Ausführung an der Fahrzeugseite vereinfacht. Die Ladedose an der Fahrzeugseite kann sowohl mit Typ 2 als auch mit CCS genutzt werden, ohne dass 2 separate Lademöglichkeiten vorgesehen werden müssen. In flüssig gekühlter Ausführung (High Power Charging Technology) ist die Steckverbindung laut Hersteller für Ladeströme bis max. 500A bei 1000V (500kVA) geeignet. Aufgrund der hohen Ladeleistung wäre die für 100km erforderliche Energie in etwa 3 Minuten geladen, wobei es aktuell keine Serienfahrzeuge, die mit diesen Ladeleistungen arbeiten können, gibt. Derzeit sind Fahrzeuge mit Ladung in CCS-Technik meist nur gegen Aufpreis erhältlich, eine Nachrüstmöglichkeit besteht nicht.
  • CHAdeMO: Diese in Japan entwickelte Steckvorrichtung war ursprünglich für Ladeleistungen bis 150kW konzipiert, zukünftig sollen Ladeleistungen bis 400kW möglich sein. Auch hier handelt es sich um eine reine Gleichstrom-Steckverbindung, die hauptsächlich in Fahrzeugen französischer oder japanischer Hersteller zum Einsatz kommt. Einige Fahrzeuge sind standartmäßig damit ausgerüstet, bei anderen Fahrzeugen muss die Lademöglichkeit über CHAdeMO als Sonderausrüstung beim Fahrzeugkauf mit erworben werden. Eine Nachrüstung ist nicht möglich.

 

(Quellen: Mennekes, Phoenix-contact)

Wie lade ich mein Elektroauto?

Planen Sie ein Elektroauto oder einen Plug-in-Hybrid zu kaufen, um einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten? Dann stellt sich vor allem die Frage, wie das Fahrzeug aufgeladen werden kann. Ist es möglich, das Elektroauto in jedem Haus an einer Steckdose anzuschließen? Die Elektroinstallation Ihres Hauses muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um das Laden mit konstant hohen Leistungen zu ermöglichen. Lassen Sie die Elektroinstallation zunächst von einem Fachbetrieb überprüfen und gegebenenfalls an die Anforderungen anpassen. Hier finden Sie kompetente be.connect Partner, die diesen Service anbieten.

Reicht eine einfache Steckdose für das Laden aus?

Dies kann allenfalls eine Notlösung sein. Bedenken Sie, dass haushaltsübliche Schuko-Steckdosen nicht für das mehrstündige Laden ausgelegt sind. Die maximale Leistung wird im Haushalt nur für kurze Zeiträume genutzt. Stundenlanges Laden birgt die Gefahr der Entstehung von „Hotspots“ durch Überhitzung. Im Extremfall kann dies sogar zu einem Brand führen. Wenn es in einem Ausnahmefall erforderlich ist, das Elektroauto an einer Haushaltssteckdose anzuschließen, sollte dies nur mit 10 oder 13 Ampere erfolgen. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, eine spezielle Vorrichtung für das Laden des Elektroautos installieren zu lassen. Für diese Ladestation wird im Verteilerschrank ein eigener Stromkreis installiert. Die Ladestation bietet außerdem den Vorteil, dass die Ladedauer erheblich verkürzt wird. Der Fachbetrieb wird nach Überprüfung Ihrer Elektroinstallation den Einbau vornehmen.

Folgende Varianten stehen für das Laden des Elektroautos zur Verfügung: Ladesäulen und Wandladesäulen / Wallboxen (siehe Ladestationen).

Ladestecker: Mit einem Ladekabel mit passendem Ladestecker können Sie Ihr Elektroauto unterwegs an öffentlichen Ladestationen aufladen und dort die Schnellladefunktion nutzen. Die Funktionsweise ist ähnlich wie die beim Aufladen des Handys. Um den passenden Ladestecker zu kaufen, benötigen Sie die Information, über welchen Steckeranschluss Ihr Elektroauto verfügt. Die europäischen Autobauer nutzen überwiegend den Typ-2-Stecker (Mennekes-Stecker). Amerikanische und asiatische Autohersteller verwenden den Typ-1-Stecker.

Profitieren Sie von der finanziellen Förderung der E-Mobilität

Informieren Sie sich über die Fördermittel, mit denen der Gesetzgeber die Ausweitung der E-Mobilität fördert. Unsere Fördermittelsuche bietet eine perfekte Übersicht über alle Fördermaßnahmen. In Kombination mit den aktuell großzügigen Kaufprämien der Autokonzerne wird somit der Umstieg auf die umweltfreundliche Antriebstechnik erheblich erleichtert.

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Elektrofahrzeuge als Eigenheimspeicher

Elektroautos werden immer beliebter. Größere Akku-Reichweiten, sinkende Anschaffungspreise und der Wunsch, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, sprechen dafür, ein E-Auto zu kaufen. Viele dieser modernen Flitzer werden überwiegend für Kurzstrecken innerhalb des Ortes genutzt. Oftmals wird das Elektroauto auch als Zweitwagen der Familie genutzt, das viele Stunden ungenutzt in der Garage steht. Wenn Sie die volle Reichweite Ihres E-Autos nicht benötigen, können Sie das Fahrzeug zum Zwischenspeicher für den Solarstrom Ihrer PV-Anlage umfunktionieren.

Vorteile der PV-Anlage mit dem E-Auto maximieren

Mit einer innovativen PV-Anlage machen Sie sich unabhängig von den Stromkonzernen. Die PV-Anlage wandelt mit Hilfe des photovoltaischen Effekts Sonnenenergie in elektrischen Strom um. Dieser selbsterzeugte Strom ist wesentlich günstiger als der Strom, den die Versorgungsunternehmen liefern. Den größten Einspareffekt erzielen Sie, wenn Sie den Strom selbst verbrauchen und nicht ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Doch genau da liegt das Problem: Stromerzeugung per PV-Anlage und Stromverbrauch verlaufen meist nicht synchron. Die Stromerzeugung erreicht ihr Maximum in der Mittagszeit, wenn die Sonne am höchsten steht. Am meisten Strom wird jedoch in den Abendstunden und am frühen Morgen benötigt, wenn die gesamte Familie zuhause ist. Es besteht also die Notwendigkeit, den Strom zu speichern. Sie können zu diesem Zweck einen Stromspeicher installieren lassen - oder Ihr Elektroauto als solchen benutzen.

Wie funktioniert die Eigenverbrauchsoptimierung mit dem E-Auto?

Damit Ihr Elektroauto als Zwischenspeicher eingesetzt werden kann, benötigen Sie eine spezielle Wallbox. Diese wird von einem Fachbetrieb in der Garage oder am Carport installiert und ist gleichzeitig Ladestation für Ihr Elektrofahrzeug. Nutzen Sie die Möglichkeit, hier einen kompetenten be.connect Partner in Ihrer Nähe zu finden, der die Montage und den Anschluss der Wallbox übernimmt. Mit der Wallbox wird der Strom, den Ihre PV-Anlage erzeugt, der aber nicht sofort verbraucht wird, in der Batterie des E-Autos gespeichert. Sie können also künftig mit selbst erzeugtem Solarstrom fahren und sind somit CO2-neutral unterwegs. Alternativ kann der gespeicherte Strom jedoch auch im Haus verfügbar gemacht werden. Wenn Sie diese Flexibilität wünschen, benötigen Sie eine Wallbox, die das sogenannte bidirektionale Laden beherrscht. Diese moderne Technologie wird als Vehicle-to-Home bezeichnet und ist Teil eines ganzheitlichen Smart-Home Konzepts. Reicht die Stromerzeugung in der PV-Anlage beispielsweise am Abend nicht aus, verwenden Sie künftig einfach den Strom aus Ihrer Autobatterie.

Wohin geht die technische Entwicklung?

Die Vehicle-to-Grid Technologie geht noch einen Schritt weiter. Dabei ist es nicht nur möglich, Strom von der Autobatterie ins Stromnetz Ihres Hauses einzuspeisen. Sie können den überschüssigen Strom zusätzlich ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Auf diese Weise wird eine Firmenflotte von E-Fahrzeugen zum Zwischenspeicher für viele Haushalte. Auch das trägt zur Senkung der CO2-Emissionen bei. Möchten Sie ebenfalls einen Beitrag zum Klimaschutz leisten? Die derzeitige Mehrwertsteuersenkung, großzügige Kaufprämien sowie Fördermittel erleichtern den Umstieg auf die klimafreundliche E-Mobilität. Mit unserer praktischen Fördermittelsuche helfen wir Ihnen dabei, maximal von staatlichen Zuschüsse zu profitieren.

Lohnt sich ein E-Auto für mich?

Das Thema Elektromobilität wird seit einigen Jahren heiß diskutiert. Neben Kostenaspekten sind für viele Autokäufer vor allem die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit entscheidend. In Deutschland machen Elektrofahrzeuge bisher nur ein Prozent des Pkw-Bestands aus. Hinzu kommen zwei Prozent Hybrid-Fahrzeuge. Kurze Akku-Reichweiten und hohe Anschaffungskosten haben bisher die Verbraucher verunsichert. Mittlerweile stehen jedoch E-Autos zur Verfügung, die alltagstauglich und bezahlbar sind. Neue Entwicklungen im Bereich der Akku-Technologie und Steuervergünstigungen, Fördermittel sowie Kaufprämien erleichtern den Umstieg auf diese umweltfreundliche Antriebstechnik. 

Wie funktioniert ein E-Auto?

Bei einem E-Auto übernimmt anstelle eines Verbrennungsmotors ein Elektromotor den Antrieb. Wichtigste Bestandteile des Elektroautos sind außerdem die Batterie und der Laderegler. Darüber hinaus benötigt das Elektrofahrzeug eine Ladesteckdose, welche die Funktion der Tankstelle übernimmt. Jedes Elektroauto hat einen oder mehrere Elektromotoren. Diese befinden sich üblicherweise an den Achsen. Es gibt außerdem Modelle, bei denen die Motoren in der Felge angebracht sind. Diese Motoren werden als Radnabenmotoren bezeichnet. Das Leistungsspektrum der Elektromotoren ist breit. Der Kleinwagen Peugeot Ion verfügt über einen Elektromotor mit 35 kW (48 PS). Spitzenmodelle sind weitaus stärker motorisiert. Der Tesla Typ S ist mit einem 515 kW (700 PS) starken Motor ausgestattet. Das Besondere an einem Elektroauto ist das völlig neue Fahrgefühl, weil fast direkt beim Start die Nenndrehzahl erreicht wird.

Die Batterie versorgt den Motor mit elektrischem Strom. Moderne Akkus bieten eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern. Es ist damit zu rechnen, dass die Batterien in Zukunft eine noch größere Reichweite ermöglichen. Der Laderegler ist dafür zuständig, den Wechselstrom der Ladestationen in Gleichstrom umzuwandeln. Darüber hinaus wird eine Ladesteckdose als „Stromtankstelle“ benötigt. Achten Sie beim Kauf des Elektroautos darauf, dass dieses über eine Ladekupplung vom Typ 2 verfügt, damit Sie die Schnellladefunktion nutzen können.

Wie sicher ist ein E-Auto?

Im Hinblick auf die Sicherheit sind Elektroautos immer wieder in die Kritik geraten. Besteht die Gefahr, dass die Batterie nach einem Unfall in Flammen aufgeht? Sind bei einer Autopanne die Servicekräfte in der Lage, das Auto zu reparieren? Sie können hinsichtlich der Sicherheit beruhigt sein, denn es gelten für alle zugelassenen Autos strenge Sicherheitsvorschriften, und zwar unabhängig von der Antriebsart. Alle elektrischen Komponenten sind „eigensicher“ ausgelegt. Das bedeutet, dass der Stromkreis bei Defekten sofort unterbrochen wird. Im Falle einer Panne oder Reparatur sollten Sie sich an einen Fachbetrieb wenden und keinesfalls selbst an den Hochvoltkomponenten und orangefarbenen Leitungen Hand anlegen.

Wohin geht die Entwicklung der E-Autos?

Die Entwicklung geht hin zu Elektroautos mit Reichweiten bis zu 500 Kilometern. Diese E-Autos sind mit einem Fahrzeug vergleichbar, das mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet ist. Außerdem lassen sich moderne Akkus schneller aufladen. Ziel sind Ladezeiten von unter einer Stunde. Die Preise der Elektroautos sinken mit zunehmender Verbreitung und durch die Kaufprämien der Hersteller sowie die staatlichen Fördermittel wird der Umstieg zusätzlich erleichtert. Nutzen Sie unsere Fördermittelsuche, um von der maximalen Förderung zu profitieren. Eine großzügige Förderung, Kaufprämien sowie der Wegfall der Kfz-Steuer bieten monetäre Anreize für den Kauf von Elektroautos. Auch der Schutz vor Fahrverboten ist ein Grund für die Anschaffung eines E-Autos. Wenn Sie daran interessiert sind, ein E-Auto zu kaufen und planen, eine Ladestation auf Ihrem Grundstück installieren zu lassen, ist die Beratung in einem Fachbetrieb der erste Schritt hin zur klimafreundlichen Mobilität. Finden Sie hier den passenden Fachbetrieb für Ihre Ladestation.

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