Außenbereich

Nutzen Sie die Potenziale Ihres Grundstücks

Haus und Wohnung unterscheiden sich vor allem dadurch, dass beim Haus zusätzlich ein Außenbereich zur Verfügung steht, der Ihnen vielfältige Gestaltungsoptionen bietet. Verwandeln Sie Ihren Garten in eine grüne Oase, machen Sie die Terrasse zum Wohnzimmer im Freien, oder bauen Sie für Ihre Kinder einen Spielplatz im eigenen Garten. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt!

Genießen Sie Ihre Freizeit in der Natur

An die Gartengestaltung denken viele Eigentümer erst, wenn das Bau- oder Sanierungsvorhaben abgeschlossen ist. Doch auch der Außenbereich hat einen großen Anteil am Wohnwert Ihres Hauses. Für viele Familien wird die Terrasse beispielsweise zum zweiten Wohnzimmer. Mit einer Überdachung und modernen Infrarot-Strahlern können Sie die Outdoor-Saison fast auf das ganze Jahr ausdehnen. Moderne pflegeleichte Bodenbeläge und ein schöner Sichtschutz sorgen für ein gemütliches Ambiente. Viele Hauseigentümer entscheiden sich für den nachträglichen Anbau eines Balkons am Schlafzimmer, um direkt nach dem Aufwachen ins Freie zu treten und dort am Abend ungestört zu entspannen.

Garage, Gartenhaus und Co.: Alles hat seinen Platz

In einer Garage oder unter einem Carport steht Ihr Auto geschützt. Sie möchten den Außenbereich zukunftssicher gestalten? Dann lassen Sie am Stellplatz einen Ladepunkt für E-Autos installieren. Mit einem Gartenhaus schaffen Sie Abstellfläche für Gartenmöbel und -geräte und für passionierte Gärtner ist das eigene Gewächshaus der schönste Ort. Die Gestaltung des Außenbereichs bietet enorme Entfaltungsmöglichkeiten. Ziergarten oder Selbstversorgergarten? Zaun oder Hecke? Swimmingpool oder Schwimmteich? Entscheiden Sie selbst und machen Sie Ihr Zuhause zu Ihrem ganz persönlichen Wohlfühlort!

Interessantes zum Außenbereich

Außenputz

Die Hausfassade ist der Witterung in vollem Umfang ausgesetzt. Der Außenputz hat neben der dekorativen Funktion die Aufgabe, Einflüsse wie Feuchtigkeit, Hitze oder Kälte abzuhalten und im Inneren des Hauses für ein angenehmes Wohnklima zu sorgen. In Kombination mit einem modernen Wärmedämmverbundsystem entsteht ein energieeffizientes Gebäude, das alle Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) erfüllt.

Tipps & Tricks

  • Witterungsbeständigkeit und Gesundheitsverträglichkeit sind wichtige Aspekte bei der Wahl des Materials für den Außenputz.
  • Der Außenputz wird nicht nur im Hinblick auf die bautechnischen Eigenschaften ausgewählt, auch die Gestaltung der Oberflächenstruktur ist von großer Bedeutung. In Kombination mit der Farbe des Putzes, den Fenstern, Türen und der Dacheindeckung bestimmt die Oberflächenstruktur das Erscheinungsbild des Hauses.
  • Werden Schäden am Putz frühzeitig erkannt und ausgebessert, verhindert man, dass sich die Schäden auf das Wärmedämmverbundsystem oder sogar das Mauerwerk ausbreiten.
  • Eine professionelle Reinigung der Fassade ist in der Regel der erste Schritt der Außenarbeiten. Auf diese Weise wird der Schmutz gründlich entfernt. Bereits diese Maßnahme führt dazu, dass Ihr Haus wieder einen deutlich ansprechenderen Eindruck macht. Die Reinigung bildet somit die Grundlage für alle weiteren Arbeiten und dient außerdem dazu, Schäden am Putz zu erkennen.
  • Eine neue Farbe gibt Ihnen die Möglichkeit, den optischen Eindruck des Gebäudes grundlegend zu verändern. Lassen Sie sich in einem Fachbetrieb beraten, denn die Farbe muss unter Berücksichtigung des Wärmedämmverbundsystems ausgewählt werden.
  • Risse in der Fassade sollten aus verschiedenen Gründen möglichst schnell beseitigt werden. Zum einen beeinträchtigen Sie die Optik der Fassade und lassen das Haus älter und ungepflegt erscheinen. Zum anderen führen Sie häufig dazu, dass Feuchtigkeit in die Fassade eindringt und die Bausubstanz beschädigt. Es ist jedoch problemlos möglich, die Fassade mit sanierenden Maßnahmen wiederherzustellen. Kleinere Risse lassen sich relativ einfach auffüllen und dadurch verschließen. Bei größeren Rissen bietet es sich an, das Material rund um den Riss abzutragen und die entsprechende Stelle großflächig zu sanieren.
  • Bei allen Arbeiten an der Fassade sorgt ein Gerüst für die nötige Arbeitssicherheit. Dabei sind gesetzliche Vorschriften zu beachten. Deshalb ist es sinnvoll, den Aufbau des Gerüsts von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen.

Caports und Garagen

Ein Carport ist eine relativ einfache, preisgünstige Möglichkeit, um Ihr Fahrzeug sicher abzustellen und einen gewissen Schutz vor der Witterung zu gewährleisten. Wenn Sie mehr Sicherheit und einen maximalen Wetterschutz wünschen, ist allerdings eine Garage die erste Wahl.

Tipps & Tricks

  • Für die Unterbringung wertvoller Maschinen ist eine Garage die sinnvollere Variante. Eine andere Möglichkeit ist ein Carport mit integriertem abgeschlossenem Bereich.
  • Bei der Entscheidung sollten Sie Faktoren wie die Abnutzung, Gestaltungsmöglichkeiten, die Witterungsbeständigkeit sowie den Pflegeaufwand berücksichtigen.
  • Ein Carport ist nicht zwangsläufig günstiger als eine Garage. Die Kosten hängen von der Größe sowie vom gewählten Material ab und sind teilweise mit denen einer Garage vergleichbar.
  • Wenn Sie sich für eine Garage entscheiden, ist es empfehlenswert, in ein elektrisches Garagentor zu investieren. Den größten Bedienkomfort bietet ein Sektionaltor.
  • Vor dem Bau einer Garage oder eines Carports müssen Sie sich ebenfalls hinsichtlich der baurechtlichen Bestimmungen in Ihrer Kommune informieren und eventuell zuvor eine Baugenehmigung beantragen.

Terassen & Balkone

Terrassen und Balkone bieten Ihnen eine wunderbare Möglichkeit, in der wärmeren Jahreszeit das Wohnzimmer ins Freie zu verlagern. Dort genießen Sie in entspannter Atmosphäre Ihre Freizeit mit der Familie und Freunden. Durch die Auswahl des Bodenbelags, der Deko-Elemente, eines praktischen Sicht- und Sonnenschutzes sowie komfortablen Gartenmöbeln wird aus der Terrasse oder dem Balkon Ihr privater Platz an der Sonne. Lassen Sie sich in einem Fachbetrieb über die Gestaltungsmöglichkeiten beraten.

Tipps & Tricks

  • Sie leben in einer schönen Eigentumswohnung ohne Balkon und möchten sich eine kleine grüne Oase einrichten? Es gibt keinen Grund, auf den Komfort eines Balkons zu verzichten, denn Sie können nachträglich einen Balkon ans Haus anbauen lassen. Entsprechend den baulichen Voraussetzungen kann ein selbsttragender Vorstellbalkon, ein Anbaubalkon oder ein freitragender Balkon (sogenannter Kragarmbalkon) angebaut werden. Auf diese Weise können Sie auch das Obergeschoss Ihres Einfamilienhauses aufwerten.
  • Informieren Sie sich vor dem Projektstart über baurechtliche Bestimmungen und beantragen Sie gegebenenfalls eine Baugenehmigung.
  • Achten Sie bei der Auswahl des Bodenbelags für Balkon oder Terrasse auf Rutschfestigkeit, Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung, Witterungsbeständigkeit und den Pflegeaufwand. Außerdem entscheidet der Bodenbelag über die Anmutung des Außenbereichs und kann wahlweise den ländlichen, urbanen, stilvollen, mediterranen oder modernen Stil unterstreichen.
  • Die meisten Bodenbeläge lassen sich optimal mit einem Hochdruckreiniger pflegen, wobei die verwendeten Reinigungsmittel nicht säurehaltig sein sollten, um das Material nicht zu beschädigen. Achten Sie darauf, ob Ihr Bodenbelag (z. B. empfindliche Holzdielen) für die Reinigung mit dem Hochdruckreiniger geeignet ist.
  • Planen Sie eine Überdachung ein, die als Sonnen- und als Sichtschutz dient und Ihnen die Möglichkeit bietet, Ihr Wohnzimmer im Freien an Regentagen zu nutzen.
  • Darüber hinaus sind praktische Features wie die passende Beleuchtung, mindestens eine Außensteckdose sowie ein Wasseranschluss sinnvoll und sollten somit in die Planung einbezogen werden.

Wintergärten

Wintergärten sind eine interessante Alternative zur Terrasse, die Ihnen selbst bei schlechtem Wetter das ganze Jahr über die Möglichkeit gibt, Zeit im Grünen zu verbringen. Wenn Sie sich für eine Variante entscheiden, die geöffnet werden kann, müssen Sie sich nicht gegen eine Terrasse entscheiden. Damit realisieren Sie eine Lösung, die Ihnen jederzeit authentisches Terrassen-Feeling bietet.

Tipps & Tricks

  • Da ein Wintergarten über die großen Glasfronten den Wärmeverlust deutlich erhöht, sollte vorher sichergestellt werden, dass die Heizkraft im Haus ausreicht. Wenn Sie Ihren Wintergarten zusammen mit einem Fachbetrieb planen, werden alle relevanten Faktoren berücksichtigt. Als Alternative gibt es auch Kaltwintergärten, die nicht beheizt werden.
  • Als besonders gemütliche, ökologische Wärmequellen haben sich Holzöfen in Wintergärten bewährt.
  • Die Frage, ob der Wintergarten teilweise oder sogar ganz geöffnet werden soll, muss vor Beginn der Umsetzungsphase entschieden werden. Wenn zusätzlich zum Wintergarten eine Terrasse vorhanden ist, kann darauf verzichtet werden.
  • Die Abgrenzung zum Wohnraum sollte vorher ebenfalls geplant werden. Sowohl die Möglichkeit einer vollkommen offenen Lösung als auch ein zum Wohnraum hin geschlossener Wintergarten hat Vor- und Nachteile und ist letztlich eine Frage der persönlichen Präferenzen.
  • Ebenso wie der nachträgliche Anbau eines Balkons unterliegt die Errichtung eines Wintergartens eventuell baurechtlichen Bestimmungen, über die Sie sich unbedingt vorher informieren sollten.

Zäune

Zäune dienen der Abgrenzung des Grundstücks und sind gleichzeitig ein Sichtschutz. Der Zaun hindert Eindringlinge am unbefugten Betreten und sorgt dafür, dass Haustiere und kleine Kinder nicht unbeobachtete Momente nutzen, um zu entwischen. Darüber hinaus, sind Zäune attraktive Gestaltungselemente, die den Stil Ihres Hauses unterstreichen.

Tipps & Tricks

  • Beachten Sie bei der Wahl des Zauns den damit verbundenen Pflegeaufwand. Ein Holzzaun benötigt beispielsweise einen regelmäßigen Anstrich, wohingegen ein Metallzaun sehr pflegeleicht ist. Alternativ können auch Gabionen (mit Steinen gefüllte Drahtkörbe) oder Hecken die Zaunfunktion übernehmen.
  • Die gewünschten Funktionen bestimmen die Auswahl. Ein Zaun, der lediglich eine begrenzende Funktion hat, kann beispielsweise wesentlich niedriger sein als ein Zaun, der als Sicht- und Einbruchsschutz dienen soll. Nutzen Sie die Beratung durch die kompetenten Mitarbeiter eines Fachbetriebs, um sich über einen effektiven Einbruchschutz zu informieren.
  • Außerdem ist die Frage zu beantworten, ob ein Gartentor oder eine Gartentür eingebaut werden sollte.
  • Informieren Sie sich vor dem Kauf und dem Aufbau der Zaunanlage, ob es baurechtliche Bestimmungen gibt, die zu beachteten sind (z. B. maximale Höhe).

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Abbrucharbeiten

Viele Häuser in Deutschland sind bereits Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte alt. Die Ansprüche an den Wohnraum haben sich während dieser Zeit stark verändert. Das betrifft nicht nur die Anforderungen an die Wärmedämmung und an das Heizungssystem – zwei der häufigsten Gründe für Sanierungsmaßnahmen. Auch die Wohnkonzepte unterliegen im Zeitablauf einem grundlegenden Wandel. Um diese Konzepte zu realisieren, sind häufig erstmal Abbrucharbeiten erforderlich.

Tipps & Tricks

  • Offene Wohnräume, die den Mittelpunkt des Familienlebens darstellen, werden immer beliebter. Um die Umsetzung realisieren zu können werden in Bestandsbauten oftmals viele kleine Zimmer zu großzügigen Räumen zusammengefasst. Dies setzt eine sorgfältige Planung voraus, die beispielsweise die Prüfung der Statik einbezieht. Eine tragende Wand dürfen Sie nicht einfach entfernen.
  • Ist sogar das gesamte Haus baufällig und soll durch ein neues Gebäude ersetzt werden, sind umfassende Abrissarbeiten unumgänglich.
  • Um Abbrucharbeiten ordnungsgemäß durchzuführen, bedarf es eines hohen Maßes an Fachkenntnissen. Das betrifft vor allem das Thema Entsorgung.
  • Denken Sie an praktische Vorbereitungen wie Absperrungen oder das Bereitstellen von Wasser zur Eindämmung der Staubentwicklung.
  • Die Beauftragung eines Fachbetriebs stellt sicher, dass die Abbrucharbeiten ordnungsgemäß durchgeführt werden, ohne dass es zu vermeidbaren Schäden an anderen Gebäudeteilen kommt.
  • Für Abbrucharbeiten ist in der Regel eine Genehmigung erforderlich.

Außenbeleuchtung - wichtige Bereiche

Mit der Außenbeleuchtung Ihres Grundstücks sorgen Sie zum einen für Sicherheit und zum anderen werden mit der Gartenbeleuchtung tolle Akzente gesetzt. Ein optimal auf das Grundstück abgestimmtes Beleuchtungskonzept bietet ausreichend Helligkeit, um während der warmen Jahreszeit die Abende im Garten zu genießen. Mit der Auswahl der passenden Gartenleuchten lenken Sie den Blick auf die Pflanzen oder den Gartenteich und zaubern eine wundervolle Stimmung. Darüber hinaus umfasst das Beleuchtungskonzept den Terrassenbereich, sodass Sie sich auf gesellige Abende in lauen Sommernächten freuen und die Gartensaison bis tief in den Herbst ausdehnen können. Mit der Gehwegbeleuchtung und der Beleuchtung des Eingangsbereichs verhindern Sie Unfälle und schrecken Einbrecher ab. Lassen Sie sich von einem unserer kompetenten be.connect Partner beraten. Die Fachbetriebe helfen Ihnen dabei, die Gartenbeleuchtung optimal zu konfigurieren und übernehmen selbstverständlich auch die Montage der verschiedenen Leuchten.

Welche Bereiche sollten in die Außenbeleuchtung einbezogen werden? 

Moderne, flexibel montierbare Außenleuchten ermöglichen die Beleuchtung aller Bereiche des Grundstücks. In den meisten Fällen entscheiden sich Hauseigentümer dafür, Gartenleuchten in folgenden Bereichen anzubringen: Eingangsbereich, Terrasse / Balkon, Garageneinfahrt, Gehwege, Gartenhaus, Gartenteich, Blumen- und Staudenbeete und Bäume und Sträucher.

Licht sorgt für Sicherheit und Komfort

Im Eingangsbereich, der Garageneinfahrt sowie entlang der Gehwege ist eine Außenbeleuchtung notwendig, um die Sicherheit zu gewährleisten. Zum einen schützt das Licht der Eingangs- und Gehwegbeleuchtung davor, im Dunkeln zu stolpern und sich zu verletzen und zum anderen trägt die Außenbeleuchtung dazu bei, Einbrecher fernzuhalten. Besonders effizient erweist sich ein Beleuchtungskonzept, das Bewegungsmelder integriert. Neben den Sicherheitsaspekten ist der höhere Komfort ein Grund für die Installation geeigneter Außenlampen. Es ist angenehm, die Haustür zu öffnen, ohne nach dem Schlüsselloch zu suchen. Besonders in der kalten Jahreszeit, wenn die Familie im Dunkeln das Haus verlässt und erst nach Sonnenuntergang zurückkehrt, ist die Gartenbeleuchtung hilfreich. Eine beleuchtete Hausnummer stellt nicht nur sicher, dass der Pizzabote Ihr Haus findet, sondern weist auch dem Notarzt den richtigen Weg und kann somit lebensrettend sein.

Bewegungsmelder oder Dämmerungsschalter? 

Bewegungsmelder schalten das Licht an, wenn die Sensoren Bewegungen registrieren. Der Dämmerungsschalter reagiert auf den Einbruch der Dunkelheit und schaltet dann die Gartenbeleuchtung an. Da der Bewegungsmelder die Beleuchtung auch in den Zeiten einschaltet, in denen der Dämmerungsschalter nicht reagiert, wird damit eine bessere Abschreckung von Einbrechern erreicht. Außerdem sparen Sie mit dem Bewegungsmelder Energiekosten, weil dieser das Licht nur dann einschaltet, wenn tatsächlich eine Außenbeleuchtung benötigt wird. In der Regel werden die beiden Funktionen kombiniert indem man einen Bewegungsmelder mit integriertem Dämmerungsschalter verwendet – je nach Anwendungsbereich.

Licht setzt den Garten perfekt in Szene

Im Garten ist die Außenbeleuchtung zum einen nötig, um den Terrassenbereich auszuleuchten und so den Aufenthalt im Freien nach Einbruch der Dunkelheit zu ermöglichen. Außerdem können Sie mit der Gartenbeleuchtung gezielt leuchtende Akzente setzen, indem Sie beispielsweise den Gartenteich mit Spots anstrahlen oder die Blumenbeete mit Bodeneinbauleuchten in voller Pracht erstrahlen lassen. Darüber hinaus ist es sinnvoll, mit einer Gehwegbeleuchtung auf den Wegen zum Gartenhaus oder zwischen den Beeten aus Sicherheitsgründen für Helligkeit zu sorgen.

Was sollte man bei der Auswahl der Gartenbeleuchtung beachten? 

Die Auswahl an Gartenleuchten ist sehr groß: Wandleuchten für die Hauswand, Deckenleuchten für die überdachte Terrasse, Tisch- und Stehleuchten für den flexiblen Einsatz, Dekoleuchten, Laternen für die Gehwegbeleuchtung, Einbauspots für die ebenerdige Installation, Wegeleuchten, Teichleuchten und Mastleuchten. Die Gartenbeleuchtung ist Wind und Wetter ausgesetzt und muss deshalb mit einem besonderen IP-Schutz (Ingress Protect) ausgestattet sein. Die Auswahl der IP-Schutzart orientiert sich am Einsatzzweck. Eine Teichbeleuchtung benötigt eine andere Schutzausstattung als die Deckenleuchte einer überdachten Terrasse. Außenleuchten werden hinsichtlich des Schutzes gegen Fremdkörper (erste Zahl) und des Schutzes gegen Feuchtigkeit (zweite Zahl) klassifiziert. Der Fremdkörperschutz reicht von 0 (kein Schutz) bis 6 (staubdicht). Der Schutz gegen Feuchtigkeit reicht von 0 (kein Schutz) bis 8 (gegen dauerhaftes Untertauchen geschützt).

Das Haus sturmfest machen und Schäden vermeiden

Nicht nur in der Herbstsaison häufen sich Stürme, die zum Teil erhebliche Schäden an den Häusern verursachen. Immer öfter treten extreme Wetterlagen auf, sodass man sich grundsätzlich überlegen sollte, welche Maßnahmen dazu beitragen, das Eigenheim wetterfest und sturmfest zu machen. Damit vermeiden Sie nicht nur teure Schäden an Ihrem Eigentum, sondern erhöhen außerdem die Sicherheit Ihrer Familie. Naturgewalten verursachen in Deutschland jährlich bis zu drei Milliarden Euro Schäden. 90 Prozent entfallen dabei auf Sturm- und Hagelschäden - Tendenz steigend.

Welche Schäden übernimmt die Versicherung? 

Die Art des Schadens bestimmt, welche Versicherung zuständig ist. Für Schäden am Gebäude (inklusive Dach, Keller und Fenster) haftet die Wohngebäudeversicherung, wohingegen Schäden am Hausrat von der Hausratversicherung reguliert werden. Zum Hausrat gehört kurz gesagt all das, was man bei einem Umzug mitnehmen kann. Gartenmöbel und ein mobiler Kaninchenstall zählen also ebenfalls zum Hausrat. Fest installierte Rollläden, die Außenbeleuchtung, der Briefkasten und die Terrassenüberdachung sind nicht Bestandteil des Hausrats und fallen somit in den Zuständigkeitsbereich der Wohngebäudeversicherung.

Die Versicherungen haften jedoch nur, wenn alle zumutbaren Maßnahmen getroffen wurden, um das Haus sturmfest und wetterfest zu machen. Hausrat, der ungeschützt im Freien lag, wird nicht ersetzt. Sie haben die Pflicht, Ihren Hausrat während eines Sturms im Haus oder einem Nebengebäude sicher unterzubringen. Eine Ausnahme bilden Markisen oder Antennen, die außen angebracht wurden. Sie müssen die Markise jedoch einfahren, wenn ein Sturm aufzieht, um Schäden vorzubeugen. Werden durch den Sturm andere Personen verletzt oder deren Eigentum zerstört, deckt Ihre Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht diese Schäden. Mieter sollten darauf achten, dass ihre Haftpflichtversicherung derartige Schäden ebenfalls abdeckt. Ansonsten droht bei schweren Personenschäden (beispielsweise durch herabstürzende Blumenkästen) der finanzielle Ruin.

Mit welchen Maßnahmen kann man das Haus sturmfest machen? 

Als Hausbesitzer sollten Sie sich darauf vorbereiten, das Haus sturm- und wetterfest zu machen. Lose Dachziegel, die nicht korrekt befestigte Markise oder Außenbeleuchtung sowie morsche Bäume sind Beispiele dafür, dass man Sturmschäden durch rechtzeitiges Handeln verhindern kann. Sie sollten Ihr Haus regelmäßig auf Schwachstellen kontrollieren. Außerdem ist es ratsam in Ihren Versicherungsunterlagen nachzuschauen, welche Schäden versichert sind. Es kann z. B. sein, dass kaputte Fensterscheiben versichert sind, die Rollläden aber nicht. Mit den folgenden Maßnahmen erhöhen Sie die Sicherheit und vermeiden Schäden: Lose Gegenstände hineinholen oder befestigen / Gartenmöbel hineinholen / Alle Fenster schließen (Dachfenster nicht vergessen) / Rollläden entweder komplett schließen oder ganz offen lassen / Heizöltanks sichern (Auftrieb durch eindringendes Wasser verhindern) / Markisen einfahren und Sonnensegel demontieren / Dachziegel überprüfen / Außenbeleuchtung überprüfen / Stelen oder Latten an der Fassade demontieren oder befestigen / Morsche Bäume oder Äste entfernen / Kontrolle der Rückstauklappe am Abwasserkanal / Dachrinnen und Fallrohre sauber halten / Sichtschutzzäune fest im Boden verankern / Blumenkästen und Metallflachdächer auf Gartenhäusern oder Carports sturmfest anbringen.

Was sollten Sie nach einem Sturm beachten? 

Auch wenn Sie auf Sicherheit geachtet und das Gebäude sturm- und wetterfest gemacht haben, kann es zu Schäden kommen, denn die Naturgewalten sind unberechenbar. Während Gartenmöbel einfach hineingeholt oder im Gartenhaus untergebracht werden, geht dies bei der Außenbeleuchtung oder der Markise nicht. Sie sollten unmittelbar nach dem Sturm das Gebäude und das Grundstück auf Sturmschäden untersuchen und diese dann sofort der Versicherung melden. Auf diese Weise vermeiden Sie, dass die Versicherung Ihnen vorwirft, durch zu späte Reaktion Folgeschäden verursacht zu haben. Es ist empfehlenswert bereits beim Bau oder bei einer umfassenden Sanierung darauf zu achten, dass das Gebäude sturmfest geplant wird. Informieren Sie sich mit unserer praktischen Fördermittelsuche, ob Sie für Ihr Bau- oder Sanierungsvorhaben Fördermittel beantragen können.

Den Außenbereich winterfest machen

Die letzten wärmeren Tage im November bieten die beste Gelegenheit, den Außenbereich winterfest zu machen. Bevor Schnee und Frost Schäden an den Gartenmöbeln, dem Wasseranschluss oder den Pflanzen anrichten, sollte man das Grundstück und das Gebäude auf die niedrigen Temperaturen vorbereiten. Dabei sind folgende Punkte zu bedenken: Wasserversorgung vor Frostschäden schützen, Dachrinnen und Fallrohre schützen, Holzlager winterfest machen, Pflanzen schützen und Gartenmöbel sichern.

Wasserversorgung vor Schäden durch Schnee und Eis schützen

Es ist wichtig, im Herbst alle Gartenschläuche und Gartenduschen komplett zu leeren und aufgerollt frostsicher zu lagern. Befindet sich noch Wasser in den Schläuchen und gefriert dieses, platzen die Leitungen und der Wasserhahn wird ebenfalls beschädigt. Sie können die Rohre im Außenbereich mit einem Frostschutzkabel, das mit Kabelbindern befestigt wird, schützen. Dieses Frostschutzkabel verfügt über ein integriertes Thermostat, das bei sinkenden Temperaturen den Heizbetrieb startet. Wenn Sie im Winter kein Wasser aus der Außenwasserleitung entnehmen, sollten Sie den Wasserhahn entleeren und das Wasser für die Außenleitung abschalten. Ein zusätzliches Einfetten der Dichtungsringe beugt Materialschäden vor. Bei einer Erneuerung des Außenwasseranschlusses sind frostsichere Wasserhähne und Wasserleitungen eine gute Wahl. Diese bieten ein hohes Maß an Sicherheit und Sie können den Wasseranschluss im Außenbereich den ganzen Winter über nutzen.

Dachrinnen / Fallrohre und Pflanzen schützen

Die Dachrinnen sollten nach dem Laubfall gereinigt werden. Verschließen Sie kleine Löcher mit alubeschichtetem Bitumenklebeband, um Feuchtigkeitsschäden an der Fassade zu vermeiden. Des Weiteren trägt es zur Sicherheit bei, die Fallrohre auf Durchgängigkeit zu überprüfen und zu schauen ob alle Bodenabläufe frei sind, damit schmelzender Schnee oder Regen ungehindert abfließen kann. Eine Dachrinnenheizung sorgt dafür, dass die Abläufe im Winter nicht einfrieren und verhindert die Bildung von herabhängenden Eiszapfen. Außerdem muss sichergestellt werden, dass das Fallrohr fest im Entwässerungsrohr steckt. Schließlich sollten alle Wasserbehälter, die nicht fest eingebaut sind, geleert werden. Frost führt bei Regentonnen, Eimern und Gießkannen ansonsten schnell zum Bersten der Behälter. Vor dem ersten Nachtfrost sollten Pflanzen auf den Wintereinbruch vorbereitet werden. Zunächst wird überprüft, welche Pflanzen gesund sind. Kranke Pflanzen müssen sorgfältig beschnitten und die Pflanzenteile entsorgt werden. Bei Stauden und Ziergräsern ist das Zusammenbinden der oberirdischen Pflanzenteile eine gute Möglichkeit, die Sicherheit vor Frostschäden zu erhöhen. In den Beeten sorgt eine Schicht Rindenmulch für den Schutz vor Schnee und Eis. Oberirdische Pflanzen können Sie zudem mit einem speziellen Vliesstoff umhüllen, der an sonnigen Tagen entfernt wird, damit sich kein Schimmel bildet. Auch Kübelpflanzen können mit Jutestoff umhüllt werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, den Blumentopf auf eine Styroporplatte zu stellen. Besonders empfindliche Pflanzen sollte man vor dem ersten Frost winterfest im Haus unterbringen.

Holzlager winterfest machen und Gartenmöbel sichern

Wenn Sie Holz für Ihren Kaminofen im Außenbereich lagern, sollte dieser Holzvorrat ebenfalls vor Niederschlägen und Frost geschützt werden. Achten Sie darauf, dass die Rinde unten liegt, um ein Faulen der Scheite zu verhindern. Das schmale Ende des Holzstapels sollte zudem zur Wetterseite ausgerichtet werden. Ein Dach über dem Holzstapel schützt zusätzlich und die Lagerung an der Südseite des Hauses trägt ebenfalls zum Witterungsschutz bei. Bringen Sie Ihre Gartenmöbel rechtzeitig in Sicherheit, um zu vermeiden, dass Frost und Schnee die Materialien beschädigen. Gleiches Gilt für Sonnenschirme oder -segel und Markisen ohne schützende Kassette.

Tipp: Freiflächenheizung für die Einfahrt

Eine innovative Möglichkeit, die Einfahrt vor dem Gefrieren zu schützen, ist der Einbau einer Freiflächenheizung, die erheblich zur Sicherheit beiträgt. Mit einer modernen Freiflächenheizung schützen Sie nicht nur Ihre Auffahrt, sondern auch Terrassen, Treppen und Wege vor Schnee und Eis. Sie verhindern damit Unfälle durch Glatteis und ersparen sich das mühsame Schneeräumen. 

Heizarten für den Außenbereich

Wenn im Herbst die Temperaturen sinken und die Sonne bereits früher untergeht, ist dies kein Grund, die Gartensaison zu beenden. Damit Sie sich auch in der kalten Jahreszeit auf der Terrasse oder dem Balkon wohlfühlen, reicht warme Kleidung meist nicht aus. Als Ergänzung stehen verschiedene Heizarten für den Außenbereich zur Verfügung, die für die nötige Wärme sorgen.

Welche Heizarten gibt es für den Außenbereich? 

Um im Außenbereich zu heizen, kann man verschiedene Heizarten nutzen: Gas-Heizstrahler (Heizpilz), Infrarot-Heizstrahler, Heizen mit Holz (Feuerkörbe, Feuerschalen und Gartenkamine).

Mit einem Gas-Heizstrahler die Terrasse heizen

Gas-Heizstrahler bezeichnet man aufgrund ihrer typischen markanten Form auch als Heizpilz. Diese Geräte werden oft im Außenbereich von gastronomischen Betrieben verwendet, sind aber auch immer häufiger in einem privaten Garten zu finden. Die Gas-Heizstrahler werden mit Propangas betrieben, wobei die Gasflasche in den Standfuß integriert ist. Heizpilze können aufgrund dieser Art der Energieversorgung flexibel überall aufgestellt werden, wo Wärme benötigt wird. Die Geräte sorgen zuverlässig für die gewünschte Heizleistung. Heizpilze eignen sich gut für das Heizen im Außenbereich, wenn einige Sicherheitshinweise beachtet werden. Ein Gas-Heizstrahler benötigt einen festen Untergrund als Standfläche und es muss ein Mindestabstand zu anderen Gegenständen eingehalten werden, der in der Bedienungsanleitung angegeben wird. Nachteile sind der hohe CO2-Ausstoß aufgrund der Gasverbrennung sowie die recht hohen Betriebskosten. Eine Propangasfüllung reicht maximal für zehn Stunden und kostet ungefähr 17 Euro. Aufgrund der Umweltbelastung sind Heizpilze mittlerweile in verschiedenen Großstädten im öffentlichen Bereich verboten, sodass man dort auf andere Heizarten ausweichen muss.

Infrarot-Heizstrahler sorgen für Wärme auf Knopfdruck 

Heizstrahler sind ebenfalls für den Außenbereich geeignet. Diese Geräte sind in verschiedenen Größen und Varianten verfügbar. Es gibt Modelle für die Montage an der Wand oder an der Decke und variabel aufstellbare Heizelemente auf Ständern. Da die Heizleistung elektrisch erzeugt wird, sind Infrarot-Heizstrahler kabelgebunden und nur dort einsetzbar, wo eine Stromversorgung gewährleistet ist. Ist keine Steckdose vorhanden, müssen nachträglich Elektroleitungen verlegt werden oder andere Heizarten zum Einsatz kommen. Infrarot-Heizstrahler erwärmen nicht die Umgebungsluft und deshalb wird ihre Wärme als sehr angenehm empfunden. Die Wärmewirkung ist mit der Sonneneinstrahlung vergleichbar. Infrarot-Heizstrahler benötigen keine Aufwärmzeit und bieten deshalb Heizleistung auf Knopfdruck. Es können zehn bis 20 Quadratmeter beheizt werden. Für die Anwendung komplett im Freien eignen sich die Geräte allerdings weniger, da die Wärmewirkung schnell verfliegt. Auf einer windgeschützten Terrasse, unter einer Markise, in einem Zelt oder Pavillon ist dies jedoch eine sehr gute Möglichkeit, draußen zu heizen. Bei der Anschaffung sollten Sie auf den Stromverbrauch, die Strahlungsreichweite und die Wärmeeffizienz achten. Ein weiteres Entscheidungskriterium ist die IP-Schutzklasse, die darüber Auskunft gibt, ob der Heizstrahler gegen das Eindringen von Wasser und Schmutz geschützt ist. Der relativ hohe Stromverbrauch ist ein Nachteil dieser Heizstrahler.

Den Außenbereich mit Holz heizen

Das traditionelle Heizen mit Holz ist besonders stimmungsvoll und fasziniert nicht nur mit dem knisternden Flammenspiel, sondern auch mit der angenehmen Wärme, die nur ein Holzfeuer bietet. Im Handel sind verschiedene Arten von Feuerkörben und Feuerschalen aus Metall erhältlich. Hochwertige Modelle sind pulverbeschichtet und somit vor Witterungseinflüssen geschützt. Feuerkörbe und Feuerschalen überzeugen als transportable Wärme- und Lichtquelle und können teilweise sogar zum Grillen verwendet werden. Es versteht sich, dass die Nutzung eines offenen Feuers gefährlich ist, wenn nicht auf die Sicherheit geachtet wird. Eine weitere Möglichkeit, mit Holz den Außenbereich zu heizen, sind fest installierte Gartenkamine, die auch als Grill genutzt werden können. Holz ist ein günstiger, nachhaltiger Brennstoff, sodass man auf diese Weise besonders preiswert für behagliche Wärme sorgen kann.

Regenwasser effektiv nutzen

Wasser ist eine wertvolle Ressource, mit der wir oft allzu sorglos umgehen. Im Durchschnitt verbraucht jeder Mensch in Deutschland täglich 120 Liter Wasser. Das verbrauchte Wasser muss in den Wasserwerken aufwendig aufbereitet werden, damit es wieder Trinkwasserqualität erreicht. Doch nur die Hälfte des Wassers muss diese Qualität aufweisen. Allein 40 Liter werden für die Toilettenspülung verbraucht und auch für Reinigungsaufgaben im Haushalt und die Bewässerung des Gartens wird keine Trinkwasserqualität benötigt. Was liegt also näher, als über eine Regenwassernutzung im Privathaushalt nachzudenken?

Von Regentonne bis Hauswasserwerk: Möglichkeiten der Regenwassernutzung

Sie können beträchtliche Mengen an Regenwasser in einer Zisterne oder Regentonne sammeln und diesen privaten Wasserspeicher nutzen, um Ihren Verbrauch an Trinkwasser zu reduzieren. Wenn Ihr Haus mit einem Schrägdach ausgestattet ist, sind die Voraussetzungen für die Regenwassernutzung perfekt. Die große Dachfläche reicht aus, um genug Wasser einzufangen und dank der Neigung des Dachs fließt das Regenwasser über Zuleitungen von den Dachrinnen in den Sammelbehälter. Sie möchten das Regenwasser ausschließlich für die Gartenbewässerung nutzen? Dann ist eine Regentonne, die über einen Zufluss mit der Regenrinne verbunden ist, eine gute Wahl. Technisch aufwendiger ist eine umfassendere Regenwassernutzung, bei der nicht nur der Garten, sondern auch das Haus mit Brauchwasser versorgt wird.

Anlage für die Regenwassernutzung planen

Um Regenwasser als Brauchwasser im Haushalt zu verwenden, benötigen Sie eine Zisterne, die als Wasserspeicher fungiert. Es gibt innovative Anlagen, die das Regenwasser bedarfsgerecht für die Toilettenspülung, aber auch für das Wäschewaschen einspeisen. Sie sollten die Anlage mit einem Fachbetrieb planen, um hygienische und gesundheitliche Risiken auszuschließen. Die Anlage für die Regenwassernutzung besteht aus vier Komponenten: Zisterne, Filter, Leitungsnetz und Hauswasserwerk. Die Zisterne ist der Wasserspeicher und kann unterirdisch eingebaut werden, wenn oberirdisch der Platz fehlt. Üblicherweise bestehen Zisternen aus hochwertigem Kunststoff. Wenn Sie sich für einen unterirdischen Wasserspeicher entscheiden, können Sie auch eine Betonzisterne installieren lassen. Die Zisterne ist mit einem Zulauf sowie einem Anschluss an den Abwasserkanal ausgestattet. Bei Überfüllung wird das überschüssige Niederschlagswasser einfach abgeleitet. Das Regenwasser läuft zunächst durch einen Filter, bevor es in der Zisterne gesammelt wird. Mithilfe einer Saugpumpe wird das Regenwasser zu den Verbrauchsstellen befördert. Dafür benötigen Sie ein eigenes Leitungsnetz, denn das Regenwasser darf nicht mit dem Trinkwasser in Berührung kommen. Über eine Automatik wird der Füllstand kontrolliert und wenn der Wasserspeicher leer ist, wird einfach Trinkwasser genutzt.

Ist die Regenwassernutzung in jedem Fall sinnvoll? 

Um das Regenwasser effizient zu nutzen, benötigen Sie vor allem eine ausreichend große Zisterne. Bei einer Dachfläche von 120 Quadratmeter ist eine Tankgröße von 3.000 Litern erforderlich. Außerdem muss beachtet werden, dass ausschließlich Regenwasser von sauberen Dächern genutzt wird. Das Niederschlagswasser darf beispielsweise keine Feststoffe enthalten, die zum Verschleiß der Pumpe führen. Für die Verwendung von Regenwasser im Haushalt muss eine professionelle Anlage, deren Anschaffung mehrere Tausend Euro kostet, installiert werden. Sie benötigen eine elektrische Pumpe für die Zisterne und ein separates Rohrnetz im Haus. Aus diesem Grund werden derartige Anlagen meist nur bei Neubauten oder grundlegenden Sanierungen eingeplant. Regenwasser eignet sich sehr gut für die Toilettenspülung, aber auch zum Wäschewaschen. Da Regenwasser sehr weich ist, setzt sich kaum Kalk in der Waschmaschine ab und Sie sparen nicht nur Waschmittel, sondern auch den Enthärter. Wenn Sie Regenwasser ausschließlich für die Bewässerung Ihres Gartens verwenden möchten, ist eine Nachrüstung jederzeit mit wenig Aufwand möglich. Eine ausreichend große Regentonne wird mit der Dachrinne verbunden. Auf diese Weise steht Ihnen jederzeit weiches Regenwasser zur Verfügung, das sich hervorragend für die Gartenbewässerung eignet.

Was geschieht mit dem Wasser in der Regentonne im Winter? 

Im Winter wird das Wasser nicht für die Gartenbewässerung benötigt. Die meisten modernen Regentonnen befüllen sich nur maximal zu 75 Prozent. An regenreichen Tagen fließt überschüssiges Regenwasser über die Fallrohre in die Kanalisation. Dank dieses Puffers von 25 Prozent kann sich das Regenwasser beim Gefrieren ausdehnen, ohne dass die Regentonne beschädigt wird. Bildet sich jedoch bei anhaltendem Dauerfrost und tiefen Minusgraden in der Tonne eine zweite Eisschicht, muss diese zerschlagen werden, um Beschädigungen an der Regentonne zu verhindern. Wer kein Risiko eingehen möchte, sollte die Tonne vor dem Winter komplett entleeren und den Innenraum reinigen.

Weihnachtsbeleuchtung für den Außenbereich

Alle Jahre wieder schmücken Hausbesitzer ihr Haus und Grundstück mit stimmungsvoller Weihnachtsbeleuchtung. Sie können mittlerweile zwischen verschiedensten Arten der winterfesten Beleuchtung wählen und damit Ihrem Zuhause einen individuellen Look verleihen. Das Spektrum reicht von der klassischen Tannenbaumbeleuchtung über Leuchtfiguren bis zu aufwendigen Illuminationen mit Laserlicht-Projektoren.

Welche Art von Weihnachtsbeleuchtung darf es sein? 

Das große Angebot an Beleuchtung für den Außenbereich ist zwar verlockend, erschwert jedoch die Entscheidung für eine bestimmte Weihnachtsbeleuchtung. Letztlich ist es Geschmackssache, wie man sein Haus in festlichem Lichterglanz erstrahlen lässt. Von dezent über traditionell bis zu glamourös ist alles möglich: Lichterketten, Lichterschläuche, Lichternetze und -vorhänge, Leuchtfiguren, Leuchtsilhouetten oder Laser-Projektoren.

Lichterketten, Lichterschläuche und Lichternetze werden verwendet, um Bäume oder Sträucher festlich zu dekorieren. Mit Lichtervorhängen können Sie die Fassade großflächig illuminieren. Sehr beliebt sind Lichtervorhänge mit Sternen, Schneeflocken oder Eiszapfen. In vielen Gärten sieht man zur Weihnachtszeit außerdem leuchtende Figuren, die für weihnachtliche Stimmung in der dunklen Jahreszeit sorgen. Auch hier ist die Auswahl riesig. Sie mögen es dezent? Dann ist ein kleiner leuchtender Weihnachtsmann mit Laterne im Eingangsbereich vielleicht genau das Richtige. Aber auch riesige aufblasbare Leuchtfiguren oder Weihnachtsmänner, die an den Fallrohren befestigt werden, schmücken die Häuser im Advent. Sie möchten Santa Claus auf seinem Schlitten mit allen Rentieren über Ihr Haus schweben lassen? Auch das ist dank moderner Technik möglich – aber zweifellos eine besonders aufwendige Weihnachtsbeleuchtung. Seit einigen Jahren kommt Bewegung ins Lichterspiel. Mit modernen Laser-Projektoren zaubern Sie funkelnde, sich bewegende Glanzlichter auf Ihre Fassade. Kleine Sterne oder ganze Weihnachtsszenarien, dezent weiß oder leuchtend bunt – Sie haben die Wahl.

Sicherheit geht vor - Tipps für die Auswahl der Weihnachtsbeleuchtung

Auch im Außenbereich ist Sicherheit bei der Auswahl der Beleuchtung oberstes Gebot. Achten Sie darauf, dass sowohl die Tannenbaumbeleuchtung für den Außenbereich als auch jede andere Art der Weihnachtsbeleuchtung winterfest ist und über ein Prüfsiegel verfügt. Es ist keine gute Idee, eine Weihnachtsbeleuchtung zum Schnäppchenpreis zu wählen. Zum einen sind diese Produkte nicht winterfest und halten somit höchstens eine Saison und zum anderen drohen Gefahren für die Sicherheit, weil die Plastikverkleidungen porös sind, falsche Stecker verbaut wurden oder die Tannenbaumbeleuchtung schlecht isoliert ist. Wer eine nicht winterfeste Beleuchtung installiert, riskiert lebensgefährliche Stromschläge.

Um derartige Probleme zu vermeiden, sollten Sie auf die Kennzeichnung der Beleuchtung achten

Dreieck mit Tropfen: spritzwassergeschützt / Quadrat mit Tropfen: regenwassergeschützt / Kürzel IP 44: witterungsbeständig bei Regen und Schnee. Wenn Sie sich unsicher sind, ob die Fassaden- oder Tannenbaumbeleuchtung Ihrer Wahl den Sicherheitsstandards entspricht, sollten Sie sich von einem unserer erfahrenen be.connect Partner Ihrer Region beraten lassen. Gleiches gilt, wenn Sie eine besonders aufwendige Beleuchtung planen. In diesem Fall müssen Sie darauf achten, eine Überbelastung der Steckdosen zu vermeiden.

Maximaler Komfort - Steuerung der Beleuchtung

Sie können die Außenbeleuchtung komfortabel mit Zeitschaltuhren oder einem Dämmerungsschalter steuern und auf diese Weise Stromkosten sparen. Außerdem ist es sehr schön, wenn Ihnen beim Nachhausekommen Ihr weihnachtlich erleuchtetes Haus entgegenstrahlt. Grundvoraussetzung für das Anbringen der winterfesten Weihnachtsdekoration im Außenbereich sind Außensteckdosen, die für die Belastung geeignet sind. Wenn Sie die Elektroinstallation Ihres Hauses erneuern lassen, sollten Sie ein besonderes Augenmerk auf diesen Bereich Ihres Stromnetzes legen. Dann können Sie in Zukunft unbesorgt die Tannenbaumbeleuchtung oder die Santa-Leuchtfigur anschließen. 

Hund mit Werkzeug im Maul

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